Berichte

Fahrradstaffel Tag 16 - Von Bonn den Rhein hinab

  • Auch heute hieß es für Annika und mich mal wieder "Auf in den Sattel", schließlich sollte es von Bonn nach Engers knapp 60km den Rhein hinab gehen. Aber erstmal mussten wir von unserem Quartier bei meinem Onkel in Köln nach Bonn kommen. Da hatten wir dann auch gleich das erste Problem, die Fahrstühle in Köln und Bonn sind leider nicht immer so ganz fahrradtauglich. Aber schnell mal die Fahrräder die Treppen runtergetragen ('s is nen Klacks mit dem ganzen Gepäck!), im Zug ein wenig Tetris für Fortgeschrittene gespielt ( zehn Fährräder und zwei Kinderwagen in einem Abteil sind dann doch etwas unpraktisch) und dann waren wir auch schon an unserem Start.

    Von dort befolgten wir dann auch die Routenpunkte, wo wir bei Punkt 5 den Rhein überquerten. Anschließend ignorierten wir die Routenpunkte gekonnt, dieses konfuse Geschreibsel ist nicht immer so zuverlässig, und von daher haben wir die Route etwas umgeschrieben, und sind einfach dem Rhein gefolgt. Dort stellten wir dann irgendwann fest, dass unsere liebsten Freunde, die roten Fahrräder, in der hiesigen Region eine rot-grün-Schwäche haben und die Farbe unserer lieben Natur angenommen haben.

    Unsere Strecke am Rhein war (man siehe auch das schöne Foto) insgesamt sehr schön. Wir hatten zwar ein paar kleine Umleitungen wegen Baustellen (ich persönlich bin noch nie über ein Baustellengerüst gefahren, ihr schon???), aber die trüben die Gesamtlaune ja eher gering. Als wir problemlos in Engers angekommen waren, aßen wir unser wohlbekanntes Abschlusseis,  das hatten wir nach unseren 2 Begegnungen mit unserer lieben Freundin Kette auch verdient.

    Aus Engers sollte es dann ins unser Quartier ins knapp 17km entfernte Großmaischeid gehen, was eigentlich auch nicht das Problem sein sollte. Irgendwie kamen wir aber auf kleine Abwege im Wald, bei denen man auch gerne mal knöcheltief im Schlamm versunken ist, die so viel Auf- und Abwärtswege hatten, dass man nicht einmal mehr fahren konnte, sondern nur am Schieben seine Freude hatte. Hatten wir für die ersten 12km zum Ziel noch 40 Minuten gebraucht, brauchten wir für die letzten 5 km 2 Stunden. Nun gut, Fehler passieren halt mal, und ab heute wissen wir: Es gilt zwar "Google ist dein Freund", auf Maps verlassen sollte man sich trotzdem nicht...sonst landet man eventuell auf "historischen Wanderwegen".

Kommentare

3 Kommentare
  • Marcel
    Marcel Echt entspannt, wie der Panda da im Schatten sitzt und den Rhein genießt! :D
    2. August 2012
  • Puma
    Puma :))
    3. August 2012
  • MJ1499
    MJ1499 @Tierherzchen: Dachten wir uns auch mal, aber dann wurde er noch schwärzer, und wir hatten schwarze Flecken an den Händen, Patrick färbt nämlich ab...

    @Tobi: Bei Elephant :)
    3. August 2012