Berichte

Fahrradstaffel Tag 9 - Die Sonne schien und schien und schien

  • Was braucht man, um bei Höchstwerten von 30,7°C 65 Kilometer von Hannover nach Rinteln zu fahren? Insgesamt 12 Liter zu trinken, einen Plan und Talent zum Improvisieren, natürlich Räder und ihre vier Fahrer namens Jana, Falk, Maike und Sina die sich weder von dem ersten, noch dem zweiten, noch dem dritten, noch dem vierten…noch dem gefühlten zwanzigsten Hügel haben unterkriegen lassen.


    Aber der Reihe nach. Für uns vier (Kristin, die letzte im Bunde, ist leider krank geworden. Gute Besserung!) startete das Abenteuer um 10:00 Uhr am Hauptbahnhof Hannover, wo uns die Statue von Ernst August und seinem Pferd wohligen Schatten spendete. Dort warteten wir etwa eine halbe Stunde auf eventuelle Nachzügler, Journalisten und Kristina, die uns den Panda übergeben sollte. Bis auf Kristina kam niemand und so machten wir uns mit etwas Verspätung auf den Weg.


    Das erste Stückchen war noch ziemlich angenehm. Wir fuhren entlang der Leine durch viele Parks hindurch, die den Schatten des Ernst-August-Denkmals um einiges überboten. Die erste kleinere Problematik kam, als wir kurz davor waren, Hannover zu verlassen, was wir eigentlich über die Kreisstraße tun sollten. Wir suchten und suchten und grübelten über unseren Plänen, fuhren ein Stück zurück, fragten Leute, fragten uns selber warum wir diese Kreisstraße nicht finden konnten…Naja, auf den Gedanken, dass „Kreisstraße“ nicht der Name der Straße war, sondern dass es sich bei der Straße um eine Kreisstraße, nämlich die K51, handelte, kamen wir nicht. Schade. Aber im Endeffekt auch egal, denn wir entschieden uns für einen Weg, der am ehesten in die gewünschte Richtung führte und siehe da: es war der richtige. So konnte es also weitergehen.

     
    Die Leine - Einer der schönsten Abschnitte      Falk und die defekte Fahrradpumpe

    Wir passierten Harensberg, Döteberg, Kirchwehren, Lathwehren, Ostermunzel, Gross Munzel, Landringhausen und machten in Barsinghausen, nachdem wir die meiste Zeit auf der Landstraße und in der prallen Sonne gefahren waren, unsere erste Pause. Falks Tacho sagte uns, dass wir fast die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatten und die Uhr sagte uns, dass wir dafür etwa zwei Stunden gebraucht hatten. Würden wir also in diesem Tempo weiterfahren, wären wir noch vor 15:00 Uhr in Rinteln. Tja, wir hatten die Rechnung ohne den Deister und das Weserbergland gemacht…

     

    Vor der Pause - noch ist die Laune super          Danke!


    Was folgt war ein ständiges auf und ab und auf und ab. Zusammen mit der Hitze keine schöne Kombination. Unsere Kräfte schwanden, die Pausen wurden länger, die Durchschnittsgeschwindigkeit verringerte sich erheblich und weil wir eine Gabelung nicht fanden, mussten wir die ganze Zeit auf der Landstraße fahren. Außer einer Begegnung mit einem einsamen Wanderer (warum der auf der Landstraße wanderte war mir schleierhaft…okay, vielleicht hatte er auch keine Gabelung gefunden), dem wir einen Flyer mitgaben, passierte eigentlich nichts wirklich Erwähnenswertes.


    Erst kurz vor Rinteln kam wieder ein Radweg in Sicht, auf dem wir noch ein paar schöne Fotos schossen.

    Pandi vor Schloss Arensburg


    Endlich da! :)

    Gegen halb fünf erreichten wir die Haltestelle in Rinteln (als Bahnhof kann man das wirklich nicht bezeichnen) und standen vor dem nächsten Problem: Wohin mit dem Panda? Denn es gab weder Infopoint noch Kiosk noch sonst irgendetwas, wo wir ihn deponieren konnten. Ich nahm ihn also mit zurück, um ihn später Annika zu übergeben, weshalb ich erst um halb zehn richtig zu Hause war. Trotz drei Gläser Cola kam ich nicht mehr so richtig hoch, weshalb ich den Bericht auch erst jetzt schreiben konnte.

    Sobald ich die Fotos meiner Mitfahrer erhalten habe, stelle ich noch ein paar mehr rein.

     
    Ansonsten noch viel Spaß, Erfolg und Durchhaltevermögen den anderen Fahrern!!

Kommentare

7 Kommentare
  • Falk
    Falk Ja, das war eine anstrengende Tour. Jedoch haben wir sie ja Alle gut überstanden. Einen Vorteil hatte die Sonne ja, meine Arme sind richtig braun geworden. Wir sind 67,16 KM gefahren und hatten einen Durchschnittsgeschwindigkeit von 16 Km/h und haben...  mehr
    26. Juli 2012
  • Alexbeppo
    Alexbeppo Wow, klingt nach einer echt anstrengenden Tour! Ich finds zurzeit echt toll fast jeden Tag, hier Berichte über die Fahrradstaffel zulesen und Bilder vom Panda in diversen Städten zu sehen.
    Toll!
    26. Juli 2012
  • KatevomDorf
    KatevomDorf imposannte zahlen von dir Falk.
    man stelle sich vor das wäre bei jeder etappe so. oh wie würde ich mich auch die statistische auswertung via SPSS freuen. :D
    28. Juli 2012
  • Puma
    Puma Oh..Sonne und Steigung.Schlechte Kombi.Aber gut,dass ihr durchgehalten habt! :))
    1. August 2012