Berichte

Fahrradstaffel Etappe 4 - Alleine gegen den Wind

  •  Auch am Freitag hieß es wieder um 7:00 aufstehen und altbekannte Morgenrituale vollziehen. Danach ging es ans Zelt abbauen und Fahrrad beladen. Um 9:20 sind der Teddy und ich dann zum Holstentor aufgebrochen, um zu schauen, ob uns nicht doch jemand Gesellschaft leisten will. Leider haben wir niemanden gefunden...

    Abschied von Lübeck

     

    Während ich dann so gegen 10 ein paar Runden in der näheren Umgebung des Holstentores gedreht habe, weil ich das Schild zu der Straße, der ich zuerst folgen sollte, nicht gefunden habe, habe ich dann die nächste Straße gefunden und konnte mich doch noch auf den Weg machen. Ich fuhr also mit dem Teddy im Gepäck durch Lübeck und erreicht den Uferweg vom Elbe-Lübeck-Kanal, welchem ich fast die gesamte Strecke folgen musste.

    Damit alle wissen, welchen Kanal wir (also der Teddy und ich) lang gefahren sind

    Und so sieht er aus

     

    Der Wind kam, wie sollte es anders sein, direkt von vorne. Das erschwerte das Vorrankommen auf dem ohnehin aufgeweichtem Sand-Schotter-Weg merklich. Die Landschaft war auch nicht sonderlich aufregend, sodass ich beschloss, doch den MP3-Player rauszuholen und Musik zu hören. Nur auf einem Ohr, es kann ja immer sein, dass doch mal was ist.

    Blick geradeaus

    Blick nach links

    Blick nach rechts

     

    Um 11:20 machte ich an einer Schleuse eine Pause und beobachtete die Schiffe. Kurz vor 12 ging es dann weiter.

    Pause an der Schleuse

    Huch, wo ist denn das Schiff hin?

     

    Die Strecke zieht sich ganz schön, zumal einem vor Augen geführt wird, wie man langsam vorwärts kommt, da alle 100 Meter ein Schild steht, das angibt, wie viele hundert Meter man seit dem letzten vollständigen Kilometer zurückgelegt hat. Und so radelte ich Kilometer für Kilometer durchs Grüne, über einige Brücken und unter zahlreichen Straßen und Gleisen durch.

    Endlos geradeaus durch grün, grün und noch mehr grün

    Oh! Eine Brücke!

     

    Etwa 8 Kilometer vor Büchen kam dann wieder der Regen, der bis Dato einer leicht verdeckten Sonne den Himmel überlassen hatte. Dank der Erfahrungen vom Vortag hatte ich die Regenjacke aber griffbereit und bin nicht komplett durchgeweicht. Nach dem Regen legte ich noch eine kurze Pause ein und erreichte um 15:00 total k.o. aber zufrieden Büchen.

    Büchen!

    Bahnhof... Endlich...

     

    Ich musste dann noch 2 Kilometer zum Campingplatz fahren, aber das war nach der Tagesstrecke ein Katzensprung.

     Bilder, die ich nicht mit dem Text kombinieren konnte:

    Wenn man im Großen nichts interessantes zu sehen bekommt, achtet man auch mal auf Kleinigkeiten:

    Eine Entenfamilie

    Ein paar hübsche Blumen

    Eine Weinbergschnecke

     

    Schaut, was ich heute geschafft habe ;) :

Kommentare

6 Kommentare
  • graamis
    graamis Schade, dass du alleine fahren musstest aber naja du hattest ja den Teddy, der ist bestimmt ein guter Zuhörer :P
    23. Juli 2012
  • Marcel
    Marcel Am Büchener Bahnhof wirkt der Panda ziemlich k.o. Ist der denn überhaupt auch mal geradelt, so dass Du Dich mal fahren lassen konntest??? :)
    23. Juli 2012
  • Fredda
    Fredda Ne, er kam leider nicht an die Pedale... Und dann wäre wohl auch der Gepäckträger überlastet worden.
    23. Juli 2012
  • Puma
    Puma Respekt.55 Kilometer.Mit Gegenwind.Gut gemacht. :))
    31. Juli 2012