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Limbe Wildlife Centre - Ein Waisenhaus für Affen

  • Das Limbe Wildlife Centre ist ein Zufluchtsort für Affenkinder, deren Mütter meist auf grausame Weise ums Leben gekommen sind. Fast alle erlagen dem Wildtierhandel. Die Kinder überleben oft nur, weil sie zu mager sind und deshalb beim Verkauf zu wenig Geld einbringen würden. Die Affenbabys, die an das Wildlife Centre abgegeben werden sind oftmals noch jahrelang traumatisiert und schreckhaft.

    Die Leiter des Parks hoffen, dass in naher Zukunft eine Auswilderung der "geheilten" Tiere möglich sein wird. Im Moment ist dies allerdings aufgrund der Gefahren in den umliegenden Wäldern noch nicht durchführbar. Schon 200 Affen rettete das Wildlife Centre, und der vorhandene Platz wird immer knapper. Deshalb ist es auf Spenden und Patenschaften angewiesen, um den Tieren ein gutes Leben zu ermöglichen.

    Die Mitarbeiter des Parks sind bemüht den Menschen den Artenschutz näher zu bringen und besuchen dazu zum Beispiel Schulen, wo sie über ihre Arbeit berichten.

    Das Zentrum liegt an der Küste Kameruns in Zentralafrika und nimmt Gorillas, Mandrills, Schimpansen, Drills, Paviane und Meerkatzen auf.

    Ich finde es großartig, dass es solche Auffangstationen gibt, mit Menschen die die Hoffnung noch nicht verloren haben und bereit sind eine Menge zu tun um etwas zu verändern.

    Vielleicht interessiert sich ja jemand für diesen Wildpark oder würde ihn gerne unterstützen. Auf der Internetseite www.prowildlife.de findet ihr weitere Infos dazu.

     

    Quellen:

    Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" , www.prowildlife.de

Kommentare

3 Kommentare
  • LSternus
    LSternus Es ist traurig, was mit den kleine Affen geschieht. Auffangstationen wie diese sind unglaublich wichtig!
    22. Juni 2012
  • Viveka
    Viveka Danke für den Bericht!
    Ich finde toll, dass es Menschen gibt, die sich für die Affen einsetzen! Aber Urmeli hat recht, es ist traurig, dass es Auffangstationen überhaupt geben muss!
    22. Juni 2012
  • wildcat
    wildcat Ja das stimmt... Ich bewundere die Menschen für ihren Einsatz. Sie haben wirklich keine leichte Arbeit!
    22. Juni 2012