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Klima wandelt Migration

  • Klima wandelt Migration - Infobericht der Europaparlamentsabgeordneten Ska Keller (B'90/Grüne)

    In diesem Film geht es um die Auswirkungen des Klimawandels für Küstenstaaten, in denen Wasser das Landschaftsbild dominiert. In den Niederlanden (18% des Landes mit Wasser bedeckt) und in Bangladesch (7% des Landes mit Wasser bedeckt) hätte ein Anstieg des Meeresspiegels, hervorgerufen durch den Klimawandel, fatale Folgen für die Menschen.

    In den Niederlanden, einem gut entwickelten und reichen Land, sind Land und Leute relativ gut auf den Wasseranstieg vorbereitet. Doch den Bewohnern des Entwicklungslandes Bangladeschs bleibt oftmals nur eine Möglichkeit - Umzug. Entweder in weniger bedrohte Regionen, über die Grenzen des Landes hinweg oder in die Großstädte wie Dhaka. Die Stadt hat mit Überbevölkerung zu kämpfen und ein Großteil der Menschen, vorallem die Migranten, leben in Slums.

    In Bangladesch besteht zusätzlich ein weiteres Problem, was im Film auch angesprochen wird: Wirbelstürme. Sie treten immer häufiger in den Küstenregionen auf, was auch zur Migration beiträgt.

    In konkreten Zahlen also: In Bangladesch wären 20 Millionen Menschen von der Zwangsmigration betroffen, wenn der Meeresspiegel um 1 Meter ansteigt.

     

     

    Im Film wurden natürlich auch Lösungsvorschläge gebracht und ich fände es super, wenn sich der WWF integrieren würde. Dass sich der WWF gegen Klimawandel einsetzt, ist bekannt. Vielleicht könntet ihr da Verbindungen herstellen, dass auch Klimamigration gestoppt wird.

     

    Quellen: Video "Klima wandelt Migration" von Ska Keller

Kommentare

2 Kommentare
  • Fritzi24
    Fritzi24 Sehr schöner Bericht und echt ein interessantes aber auch erschreckendes Thema! :)
    20. April 2012
  • regentag
    regentag Beim 2°Campus haben wir auch einen Vortrag über die Folgen des Klimawandels in Bangladesh bekommen. Es ist wirklich schlimm, dass ausgerechnet die armen Entwicklungsländer - die überhaupt nichts für den Klimawandel können - da...  mehr
    21. April 2012