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Wie man sich im Urwald als Millionär fühlt

  • Um der Enge und der Hektik im Dorf zu entkommen zog das Ehepaar Sagig zurück zu ihren Wurzeln.In den Regenwald von Papua-Neuguinea.Dies machte die Umweltorganisation "Foundation for  People and Community Development" (FPCD) möglich.Sie hilft traditionellen Landbesitzern ihr Eigentum,also den Wald,wiederzubekommen.Somit kann man den Regenwald vor dem Zugriff der großen Holzkonzerne schützen,da die Waldbesitzer den Wald selbst nachhaltig bewirtschaften."Gefällt werden nur Bäume die auf Brusthöhe einen Umfang von 50 cm haben",sagt FPCD-Forstwirt Brian Daniel.

    REDD+ heißt ein auf allen Klimaverhandlungen stark diskutiertes Konzept,durch das Familie Sagig eines Tages viel Geld haben könnte.REDD ist die englische Abkürzung für "Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern".Das Konzept: Waldreiche Entwiklungsländer sollen entschädigt werden,wenn sie Emissionen einsaren,indem sie die Wälder schützen und aufforsten anstatt sie abzuholzen.Laut Bundesentwiklungsminesterium (BMZ) soll Deutschland 30% von 1.26 Millionen Euro für wirksame Sofortmaßnahmen zur Verfügung gestellt haben.Doch wie kann man kontrollieren,dass REDD-Wälder auch nachhaltig bewirtschaftet werden."Ich fälle nur,wenn ich einen Auftrag dafür habe",sagt Sagig.Er hat eine kleine Hütte eine Stunde von der nächsten Siedlung entfernt und ein kleines Sägewerk,welches er sich von einem Mikrokredit von FPCD gekauft hat.Von dem Geld,das er für das Holz bekommt,zahlt er Schulgebühren und Artzbesuche.Große Holzfirmen haben auch keine Chance,denn Sagig würde den Wald auch nicht für eine Millionen Dollar verkaufen."So viel ist der Wald wert?Na,dann bin ich ja hier Millionär".

    Quelle:Artikel in der Rhein-Zeitung

Kommentare

4 Kommentare
  • LSternus
    LSternus Die Idee klingt gut, wennd er Wald in Privatbesitz istkommen die Holzfirmen nicht zum Zug.
    15. April 2012
  • Jonpackroff
    Jonpackroff Ich hab das jetzt nicht ganz verstanden. Ist es so dass dieser Familie Sagig der Wald an dieser Stelle gehört, und deshalb die Holzkonzerne diesen Wald nicht kaufen können, oder ist es anders?
    15. April 2012
  • Puma
    Puma @Jonpackroff:Ja,du hast vollkommen Recht.Der Wald gehört der Familie Sagig und diese wird den Wald nicht verkaufen.
    16. April 2012
  • Lissy98
    Lissy98 Ist echt eine gute Sache, dass sie den nicht verkaufen.
    12. Mai 2012