Berichte

The wolf, how cried

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    Obrigen Artikel fand ich gestern bei meiner Ecosiasuche unter dem Stichwort „Wolf“ und war sofort angetan von der Idee. Der Wolf – das weiß wohl jeder, der Nachrichten sieht, Zeitung ließt oder einfach ab und an hier online ist – ist auf dem Rückmarsch Richtung Deutschland um sein ehemals rechtmäßiges Terrain zurück zu bekommen. 

    Damals hat man sie groß gefeiert; die letzten Wölfe – so fern sie tote Kadaver waren, die man ausstopfen konnte. Jeder Ort in Deutschland hatte seinen Letzten, seinen ganz besonderen Goldschatz. Man gab ihnen Namen wie „Monster“ oder „Tiger“ von.... - viele von ihnen verstauben nun in Museum und die Erinnerung an ihre Jäger sind verloren gegangen, die damals hoch gefeiert wurden als hätten sie die halbe Welt vor einem grauenvollen Übel gerettet. Das ging noch bis ins späte neunzehnte Jahrhundert so.

    Und heute?

    Heute kommen sie zurück und wir freuen usn nicht über die Ersten. Nein, das Gro der Menschen ist noch immer gegen den Wolf. Viele aus Unwissenheit und Angst, andere anscheinend aus einer regelrechten Abscheu dem Wolf gegenüber heraus. Am 30. April 2002 werden in der Muskauer Heide fünfzehn Schafe getötet, drei so schwer verletzt, dass sie später notgeschlachtet werden müssen und neun bleiben verschwunden – man unterstellt diese Tat den Wölfen.

    Schon oft wurden die Tiere für allerlei Schaden verantwortlich gemacht und gehetzt und getötet. Die, die verschwunden blieben, schafften wohl heute wie damals den Sprung über die Grenze hinaus. Denn das es ein vollständiges Jagdverbot für den Wolf gibt, schreckt die Jäger wenig – dann wird eben behauptet, man habe es für einen wildernden Hund gehalten.

     

    Das wollte ich nur noch einmal kurz anmerken und dann meine Idee kund tun oder wohl eher meine Bewunderung. Ich finde nämlich die Idee, den Wölfen ein Gedenkkreuz zu stellen eine fantastische Idee. Zwar wohne ich in Schleswig Holstein und hier bei uns gibt es keine Wölfe – somit auch keine Stellen, wo welche gestorben sind, aber sollte mich das jetzt hindern auch hier den Wölfen zu gedenken?

    Ich finde, dass man die Idee, wie sie von den Aufstellern des Kreuzes gemeint war – nämlich zu erinnern, was da eigentlich geschehen ist, durchaus auch als WWF – Aktion starten kann. Wie wäre es denn, wenn überall in Deutschland plötzlich Gedenkkreuze für die Wölfe auftauchen? Nicht nur für jene, die in jüngster Zeit gestorben sind, sondern auch für jene, die damals abgeschossen wurden oder woanders noch immer gejagt werden dürfen?

     

    So ist in Russland zum Beispiel, wo die Wolfspopulation so ungefähr 35.000 Tiere beträgt, die Jagd anscheinend noch gestattet. Jährlich sterben dort 14.000 Tiere – durch Gift, Wolfsgruben oder Abschuss.

    Sollte es als Tierschützer nicht unsere Aufgabe sein zu zeigen, dass auch diese Tiere uns nicht ganz egal sind?

     

    Natürlich könnte man die Idee auch ausweiten und jeder ein Kreuz für sein „Lieblingstier“ (mir ist natürlich klar, dass hier niemand so etwas hat – immerhin lieben wir alle Tiere! *lach*) aufstellt. Sei es nun für einen Elefanten aus einem bestimmten Zoo oder für z.b. alle armen Pferde, die unter schlechter Haltung leiden müssen.

     

    In memoria animalium. 

     

    Quelle:www.google.de/imgres

Kommentare

1 Kommentar
  • Franzichen
    Franzichen ich stimme euch zwei auch zu
    ich finde es toll das da jemand dieses Kreutz aufgestellt hat, großen Respeckt an denjenigen
    28. März 2012