Berichte

Rettet die letzten 130!

  • Gefahr für die Grauwale! Der russische Erdölproduzent "Sachalin Energy Investment Company" will vor der russischen Insel Sachalin eine dritte Ölbohrplattform errichten! Die Plattform soll gefährlich nahe am wichtigsten Einzugsgebiet der westlichen Grauwale stationiert werden. Von dieser westlichen Population existieren noch maximal 130 Tiere. Nur 26 von ihnen sind fort-pflanzungsfähige Weibchen.

    Der WWF hat deshalb eine akute Aktion gestartet. Zum einen haben wir die drei europäischen Banken, die die Plattform finanzieren wollen, aufgefordert, das Aussterben der letzten 130 westlichen Grauwale zu verhindern. Es handelt sich dabei um die Banken BNP Paribas, Credit Suisse und Standard Chartered. Nächste Woche treffen Walexperten in Genf auf Mitarbeiter der betreffenden Kredithäuser und der russischen Ölgesellschaft . Dort sollten die Banken entschieden gegen die neue Ölplattform auftreten.

    Außerdem startet der WWF eine weltweite Petition gegen einen weiteren Ölabbau vor Sachalin. Hier kannst du unterschreiben: www.thelast130.org

     

    Um auf die Rettungsaktion aufmerksam zu machen, haben WWF-Mitarbeiter einen Grauwal in das Stadtzentrum Londons schwimmen lassen...

    "Die westliche Grauwalpopulation steht am Rand der Ausrottung. Die dritte Plattform war nie Teil des Projektvorschlags. Wenn das durchgehen sollte, ist das ein Türöffner für weitere kritische Öl- und Gasförderprojekte in der Region", warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Der WWF ruft zum sofortigen Baustopp auf, bevor es für die Grauwale zu spät ist.

    Im Sommer und Herbst suchen die westlichen Grauwale vor der Küste Sachalins ihre Nahrung, bevor sie ihre Winterwanderung nach Süden antreten. Sie müssen sich genügend Fett anfressen, um das restliche Jahr überleben zu können. Grauwale sind die einzigen Wale, die ihr Futter am Meeresboden suchen, indem sie das Meeresbett aufwühlen und wirbellose Kleintiere mit ihren Barten aus dem Wasser filtern.

    Die seichten Gewässer nahe bei Sachalin sind die einzigen Gewässer, wo die Kälber von ihren Muttertieren lernen wie man frisst. Wenn die Ausbaupläne der Ölgesellschaft weiter vorangetrieben werden, steigt das Risiko, dass die Tiere durch den Lärm und seismische Untersuchungen vertrieben werden. Auch erhöht sich die Gefahr von Meeresverschmutzungen durch den Austritt von Öl, giftigen Substanzen und Schiffskollisionen.

    Bitte unterzeichne auch du die Petition: www.thelast130.org

Kommentare

11 Kommentare
  • Peet
    Peet Petition unterschrieben und abgeschickt! Super Video und sehr sehr wichtige Kampagne!!
    15. Februar 2012
  • Anne95
    Anne95 Unterschrieben - hoffentlich werden das noch ganz viele Leute tun! Das Video ist total toll und die Idee auch! :)
    15. Februar 2012
  • Edwina-I.
    Edwina-I. Wale sind so tolle Tiere, hoffen wir das wir zu mindestens die 130 noch retten können :(
    30. März 2012
  • LOVEYourPet
    LOVEYourPet Die armen Tiere :\'( hoffentlich hoffentlich hoffentlich hoffentlich erholt sich die Population wieder!
    18. Mai 2012