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Leben mit den Berggorillas findet ein mysteriöses Ende

  • Mitte der 1960er- Jahre fanden die vor 80 Jahren am 16.Januar 1932 in San Francisco geborene Dian Fossey ihre berufliche Bestimmung: die systematische Erforschung des Verhaltens von Berggorillas in Ruanda. Ähnlich wie ihre britsche Kollegin Jane Goodall, die seit 1960 das Zusammenleben von Schimpansen erforscht, begann die US-Amerikanerin eine Langzeitstudie über das Sozialverhalten der bis zu 200 kg sschweren Gorillas.

    Fossey lebte jahrelang mitten unter den Menschenaffen und wurde so ein anerkanntes Mitglied im Familienverband der Primaten. In Dokumentarfilmen, Artikeln und durch öffentliche Auftritte machte die Streitbare Zoologin auf die drohende Ausrottung der Berggorillas aufmerksam. Sie kämpfte vehement gegen die Zerstörung des natürlichen Lebensraumes der Tier, gegen Wilderer und desinteressierte Politiker. Im Dezember 1985 endete ihr leidenschaftliches Engagement jäh, als die Wissenschaftlerin tot in ihrer Forschungsbaracke entdeckt wurde. Ihr Mörder wurde nie ermittelt. Der Leichnam wurde auf dem Friedhof der Gorilas bestattet, wie es sich die Verhaltensforscherin gewünscht hatte.

    Sogar ein Kinofilm wurde über diese einzigartige Frau gedreht: Gorillas in the Mist

Kommentare

8 Kommentare
  • Puma
    Puma Schade,dass sie tot ist.Man müsste sich an ihrem Einsatz ein Beispiel nehmen.
    23. Januar 2012
  • Girty
    Girty Solche Menschen braucht die Welt vieeel mehr. Meinen tiefsten Respekt hat die Frau allemal!
    12. Februar 2012
  • Chrissi96
    Chrissi96 diese Frau ist ein echtes idol...aber manche menschen sahen sie anscheinent als schandfleck an...wahrscheinlich weil sie auf dinge aufmerksam gemacht hat die andere leute mit mochten......naja es sollte mehr von diesen menschen geben..ich will wen ich er...  mehr
    27. Juni 2012
  • Himbeere
    Himbeere @Chrissi Ich glaube eher, dass sie Wilderer und Politiker gestört hat, weniger, dass sie ein Schandfleck für andere war.
    9. Juli 2012