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Kampf um den Nordpol

  •  Die Arktis:  26 Quadrat Kilometer groß, Endlose Polarnächte, eisige Winterstürme und Minustemperaturen von bis zu -70°C

    Und um das streiten sich zur Zeit 7  verschiedene Länder! Nämlich: Russland, Dänemark, Island, Norwegen, Schweden, Kanada und die USA. Aber es handelt sich nicht um die einzigartige Tierwelt der Arktis mit Eisbären und Moschusochsen, nein es handelt sich um wirtschaftliche Interessen. Denn unter den riesigen Eismassen sollen sich 25 % der weltweiten Vorräte an Gas und Öl befinden außerdem sollen wertvolle Diamanten unter dem Eis zu finden sein. 

    Mit vielen Expeditionen wollen alle Länder beweisen, dass sie ihre Souveränität auch nach Norden ausdehnen können. Dabei geht kein Staat so konsequent vor wie Russland. Auf einer selbsteingerufenen Arktis Konferenz 2011 verkünden die Russen ihre Pläne.

    Im Polargebiet soll die erste Raffinerie entstehen und natürlich kann sich Russland eine waffenfreie Arktis nicht vorstellen!

    Durch die Bohrungen rechnen sich die Konzerne Exxon und Rosneft Millionen aus, denn wie immer geht es um Geld und Öl. 

    Bislang gilt der Nordpol noch als internationales Territorium, doch Russland ist überzeugt: Diese begehrte Fläche ist eine Verlängerung russischen Festlandes! 

    Doch, zum Glück, bleibt Russlands Vorhaben nicht unkommentiert:

    Fürst Albert von Monaco stellt sich auf die Seite der Umweltschützer und ist somit ein Gegenspieler Putins. 

    Der Abbau von Öl sei in diesem sensiblen Ökosystem sehr gefährlich, denn am Nordpol verzeiht die Natur solche Umweltsünden nur sehr schwer.

    Eisen rostet kaum. Organische Abfälle werden nur langsam zersetzt. Schwebende Stoffe im Wasser werden immer langsamer abgebaut.

    Durch den Klimawandel, welcher die Gletscher zum rapiden Abschmelzen führt, würde sich die Arktis nach Russlands Vorhaben, wegen des kalten Wassers, nur langsam wieder regenerieren. 

    Seit 1972 sollen, laut der Uni in Bremen, schon 50 % des Eises zurückgegangen sein!

    Wenn dieser Trend anhält, könnte die Arktis im Jahre 2030 Eisfrei sein und das hätte Auswirkungen auf das Weltklima.

     

    www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Russland-als-Arktis-Eroberer-article4375761.html

Kommentare

7 Kommentare
  • Schimon
    Schimon Ich finde leider keine aktuellen Daten über die Größe der Arktis, aber 26km² ist wohl etwas zu klein :) 26 mio könnte hinhauen^^
    25. September 2011
  • Speck
    Speck Toller Bericht.
    Ich finde das total dreist, dass die nur wegen dem Geld die Umwelt zerstören wollen.
    25. September 2011
  • Angelina
    Angelina @Schimon:
    Ja stimmt :d habe mich wohl verschrieben sorry (;
    25. September 2011
  • Girty
    Girty Immer nur das Geld. Das ist heutzutage das Einzige, was zählt. Ich finde die Tatsache, dass bereits 50% des Eises zurückgegangen viel viel wichtiger. Gegen DIESE Tatsache sollte man wirklich etwas tun. Denn für die unschuldigen Wesen, die d...  mehr
    3. Oktober 2011