Berichte

Bio ist billig und Industriefleisch ist teuer,

  • wenn Agrarfabriken keine Subventionen mehr bekommen und nur noch Bio gefördert wird.
    Agrarfabriken verschlingen hohe Steuergelder die Öko-Landbau nicht benötigt, ohne Subventionen würden Agrarfabriken sich nicht rechnen und von selbst auflösen.

    Daher bitte mitzeichnen:
    Petition: Ausstieg aus der Massentierhaltung und die damit verbundenen Subventionen streichen, stattdessen eine sozial-ökologische regionale Landwirtschaft fördern.
    https://epetitionen.bundestag.de
    -Petitionsnummer: 17726; Ende der Mitzeichnung am 05.07.2011
    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=17726

    Kostenfaktoren der Tierfabriken: Klimaanlagen, Futtermaschinen, Käfige, Wasser mit Antibiotika Anlagen, Kadaver durch die Haltungsart und den daraus entstehenden Krankheiten: BSE, MKS, Vogelgrippe, Schweinegrippe zig Milliarden Tiere wurden deshalb schon getötet. Die Behandlungen der erkrankten Menschen sind hinzuzurechnen.

    Hohe Kosten und Schäden verursacht die Futtermittelindustrie u.a. durch Dioxin und Quecksilber Verunreinigung. Die Gülle aus der Massentierhaltung bewirkt die Überdüngung, außerdem ist sie Sondermüll, weil sie von Keimen und Antibiotika-Resistenzen verunreinigt ist.

    Überschussmanagement heißt: Lebensmittel werden von Steuergeldern aufgekauft und gelagert, dadurch kosten sie weiter, obwohl sie niemand braucht: Butterberge, Milchseen, Gammel-Fleischlager.
    Der Steuerzahler zahlt auch das Exportmanagement plus Tier- und Sonderprämien, Flugzeuge und Schiffe inkl. Mannschaft, LKWs fahren dieselbe Tierart in und aus denselben Ländern, dabei sterben viele Tiere, doch die Bertreiber verdienen vor dem Verkauf, durch Steuergelder. Durch die Lebensmittelschwemme wird den regionalen Bauern auch im Ausland die Existenzgrundlage genommen, dadurch entsteht Arbeitslosigkeit und verursacht weltweit Hunger, weil sie sich das teure importierte Fleisch nicht leisten können. Die daraus entstehende Landflucht bedeutet, dass das Land verödet, weil es nicht mehr bewirtschaftet wird und weder Tiere noch Pflanzen dort leben. All diese Faktoren und weitere Nebeneffekte bewirken den Klimawandel.
    Hunger ist ein gutes Geschäft, wird von Steuern finanziert und zusätzlich als Entwicklungshilfe abgerechnet. Die meisten Entwicklungsländer sind stark agrarisch ausgerichtet. Die hohen Faktorkosten in der industriellen Produktion der Industrieländer werden mit Subventionen / Steuergeldern finanziert. Wäre das nicht so, hätten viele Entwicklungsländer bei Agrarprodukten aufgrund der niedrigeren komparativen Kosten einen enormen Wettbewerbsvorteil.

    TIERFABRIK HASSLEBEN


    Subventionen und Spenden gehen Hand in Hand. Die Politik ebnet die Gesetze, die Industrien geben spenden:
    http://www.bund-sachsen-anhalt.de/index.php?id=586
    .. Bestechungsprozess gegen Sachsen-Anhalts früheren Agrarminister Helmut Rehhahn (SPD).(..)Seit dem Ende seiner politischen Karriere ist Rehhahn als Lobbyist tätig. Unter anderem für den niederländischen Tierproduzenten Harrie van Gennip. Van Gennip will unter anderem eine gigantische Schweinemastanlage mit 68 000 Tieren in Haßleben bauen. Er betreibt bereits eine ähnliche Anlage in Sandbeiendorf mit 65 000 Tieren. Die Genehmigung für eine weitere Anlage in Gerbisbach wurde ihm kürzlich erteilt.
    http://www.kontraindustrieschwein.de/index1.html
    Video ansehen: wie die Tiere in Sandbeiendorf dahin vegetieren.

    -Mehrere Studien belegen, dass mit Öko-Landbau – selbst für eine weiter wachsende Weltbevölkerung – genug Nahrungsmittel für alle produziert werden können,.. die Schlussfolgerung des Weltagrarberichts: Ob Bio die Welt ernähren kann ist nicht die Frage, denn Bio muss die Welt ernähren, (boelw).


    Maststall-Boom dank des Bauprivilegs Zweifelhafte Gesetzesauslegung hebelt die Steuerungsmöglichkeiten der Kommunen aus / „Politik hinkt Realitäten hinterher“

    Die industrielle Landwirtschaft wächst weiter. Kritiker dieses Systems fürchten daher, dass die mit Millionen Steuergeld subventionierte Expansion der Massentierhaltung ungebremst weitergeht. Schlachtkonzerne wie Wiesenhof oder Rothkötter bauen ihre Kapazitäten unbeirrt aus, um noch mehr Hähnchen- und Putenfilets vor allem für den Export zu produzieren. Dafür brauchen sie Hunderte Landwirte mit immer größeren Ställen, in denen die Tiere im Turbowachstum gemästet werden. (..)angekündigt, den Tierschutz in den Mastställen zu verbessern
    (Quelle: HAZ02.2011)

    Der Tierschutz in den Mastställe kann nicht verbessert werden, weil diese nicht artgerecht sein können:

    keine Bewegung, kein Grasfutter, kein Weidegang, keine frische Luft, kein Tag-Nacht-Rhythmus, die Zehengänger knicken in den Gülle-Rillen ab, verletzen sich, unter ihnen wimmelt es von Würmern und Maden, die sich von der durchtropfenden Gülle ernähren, es stinkt, Keime und Antibiotika Resistenzen verbreiten sich, sie sind verzweifelt und frustriert.


    Weitere Quellen: caritas-europa.org, http://www.gegen-massentierhaltung.de/
    Wissenschaftler: Appell gegen Massentierhaltung
    provieh.de, zeit.de, ioew.de, bmelv.de, Wikipedia, WWF, spiegel.de, bund.net,

Kommentare

5 Kommentare
  • Jutta
    Jutta gut, dass du auf die Petition aufmerksam gemacht hast!
    25. Juni 2011
  • Sophun
    Sophun Butterberge, Milchseen, Gammel-Fleischlager.
    die metapher wurde im spiegel auch schon verwendet;) aber super bericht;) go vegan!;)
    26. Juni 2011
  • PaperWing
    PaperWing Absolut, das ist was ich auch immer zu Freunden und Familie sage, es gehr vor allem um Subventionen. Ich würde meine Stimme für eine Partei geben, die das ändern möchte! Meiner Ansicht ist das einer der größten Fehler unsere...  mehr
    26. Juni 2011
  • Rebexy
    Rebexy Ich wüsste ja gerne was man gegen diese Probleme unternehmen könnte. Als Bürger kann man natürlich Parteien wählen. Aber ob die die eigenen Vorstellungen verwirklichen können? Das ist auf jeden Fall ein guter Bericht! Allerdi...  mehr
    27. Juni 2011