Berichte

Umweltfreundliche Gartendsche

  • Dieser Artikel ist mehr an die Personen gerichtet die auf dem Lande leben und am besten ein großes Grundstück haben.

    Letzte Woche Freitag wollten zwei Jungen aus unserer Schule ihre Noten aufbessern und hielten in unserer Klasse einen Vortrag über eine Idee, welche von ihnen stammt. Es geht um eine Methode um Umweltfreundlich Wasser zu erwärmen. Alle die schon mal Rasen angefasst haben, der seit ein paar Tagen auf Kompost liegt, die werden bemerkt haben das dieser doch sehr warm bis warm ist. Die beiden Jungs überlegten was man mit dieser Energie mach könnte. So kam dieses Projekt zum laufen.

    Sie bauten die "Anlage" komplett aus Schrott den sie zu Hause fanden.

    Zum Bauen benötigt man nicht viel. Ihr müsst nur einen Kasten hinbekommen in dem das Gras lagern kann. Auf dem Bild seht ihr den Prototypen im Vergleich zu einer Katze. Unten am Kasten muss ein Loch sein, durch den das Wasser austritt. Am besten wäre es wenn der Schlauch irgendwie verschlossen werden kann, sodass das Wasser im Schlauch bleibt, das so lang sollte wie möglich, denn je mehr Schlauch desto mehr Wasser. Am oberen Ende des Schlauches wird am Ende das Wasser eingefüllt. Doch vorher wird der Schlauch in dem Kasten zusammengerollt und alle 4-5 Kreise das mit frischem Gras befüllt. Das ganze wird bis oben befüllt und dann mit einem gut isolierendem Material bedeckt, damit die Wärme nicht entweichen kann (z.B. Styropor).

    Im Kasten beginnt das Gras nun zu verrotten und Wärme entsteht. Diese wird auf das Wasser übertragen. ACHTUNG: Das Gras erreicht Temperaturen bis 75°C. Wenn das Wasser zu lange im Schlauch bleibt wird es also sehr heiß und sollte vorher noch ein wenig abkühlen. Was die Ideale Zeit ist muss man selber ausprobieren, da jeder andere Materialien nimmt. Wenn das Wasser soweit ist am besten umfüllen, da ansonsten viel Arbeit mit dem Schlauch ansteht, aber es ist nicht Pflicht. Die beiden Jungs haben das Wasser dann mit einer Pumpe hoch geleitet. Wer diese Möglichkeit nicht hat füllt das Wasser entweder in Eimer und schüttet es über sich selber oder ist kreativ.

    Außerdem sollte das Gras regelmäßig ausgetauscht werden und die Anlage auch ab und zu gereinigt werden. Da das Gras verrotten muss ist es hilfreich den Kasten möglichst Luftdicht zu bauen damit kein Sauerstoff und kein Gestank rauskommt. Aber am besten ist es den Kasten etwas abseits, z.B. neben den Kompost, zu stellen.

    Vorteile:
    - Energiesparend
    - warmes Wasser
    - kostengünstig

    Nachteile:
    - zeitaufwendig
    - verrottendes Gras stinkt

     

Kommentare

7 Kommentare
  • metamorphi
    metamorphi hört sich ja superinteressant an! man könnte den kasten auch aufs schuppendach oder so stellen. dann kann das wasser von oben runterlaufen!
    24. Juni 2011
  • Gluehwuermchen
    Gluehwuermchen Super :) das werde ich mir merken :)
    24. Juni 2011
  • Jojux
    Jojux @Cedric
    ja alle 1-2 Wochen reicht völlig aus und Menge des Wassers ist abhängig von der Größe des Kastens und vorallem der Länge des Schlauches
    die Skizze kann ich mal versuchen und wer will dem kann ich auch den Link zu den Face...  mehr
    25. Juni 2011
  • Stoffie
    Stoffie echt super idee!
    danke für den bericht!
    11. August 2011