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Tipp der Woche! - "Energie wenden" im Deutschen Museum


  • Spätestens seit dem Atomausstieg 2011 ist die Energiewende eines der meistdiskutiertesten und spannendsten Großprojekte in Deutschland. Klar ist: Wir müssen Energie effizienter nutzen und wegkommen von der nicht-nachhaltigen Nutzung fossiler Energie. Aber wie lassen sich beim Übergang zu nachhaltiger, erneuerbarer Energieversorgung Umwelt, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit gleichermaßen berücksichtigen?

    Das Deutsche Museum in München will mit der neuen Sonderausstellung "energie.wenden" anschaulich Wissen vermitteln und spielerisch die Knackpunkte auf dem Weg zur nachhaltigen Energieversorgung erfahrbar machen. In den insgesamt neun Ausstellungsbereichen geht es nicht nur um verschiedene regenerative Energiequellen, auch Themen wie Kernenergie oder Mobilität werden abwechslungsreich behandelt. 



    Highlight der Ausstellung ist ein Spiel bei dem die Besucher in die Rolle eines Politikers schlüpfen und ihre eigene Energiewende gestalten können. Doch das ist gar nicht so einfach, denn auf großen Bildschirmen begegnen einem ganz verschiedene Darsteller, die unterschiedlichste Interessen verfolgen und die Energiepolitik in ihre Richtung beeinflussen wollen. Eine Atom-Lobbyistin läuft einem genauso über den Weg wie ein Bauer.

    Schon im Museumsinnenhof gibt's übrigens was zu sehen: Eine große Blume mit "Blütenblättern" aus Solarzellen. Die nachgeführte Photovoltaikanlage dreht sich immer zur Sonne und sammelt so im Jahr etwa 4000 Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom. Das ist etwa das was ein europäischer Durchschnittshaushalt jährlich verbraucht.



    Alles Wichtige, inklusive eines Videos zur Ausstellung findest Du hier auf der Seite des Deutschen Museums.
    Die Sonderausstellung ist bis zum 19. August 2018 zu sehen. Genug Zeit also für einen Ausflug ;)


    Wenn Du lieber zuhause bleiben und trotzdem spannenden Input bekommen willst, sind die TED Talks, die Buchenblatt letzte Woche vorgestellt hat, sicher einen Klick wert.


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    Fotos:
    Titel © WWF
    Ausstellungsfotos © J. Barthelmess

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