Berichte

Der Becher der Zukunft

  • Ich war ziemlich überrascht, als ich gerade in der Werbung einen Spot von „Activia“ und dem WWF gesehen habe! Was haben der WWF und ein Joghurt, der die Verdauung in Schwung bringen soll, gemeinsam?


    Richtig, die Verpackung!
    Der WWF und die Abteilung für die Verpackungsentwicklung von Danone haben einen Becher entwickelt aus 93% nachwachsenden Rohstoffen. Das Geheimnis ist der Kunststoff PLA (Ploymilchsäure). Um PLA zu erhalten verwendet man die Maisstärke vom üblichen Futtermais. Der Becher aus PLA reduziert den CO2-Ausstoß und spart fossile Rohstoffe wie Erdöl.


    In Zukunft soll dieser Kunststoff aus landwirtschaftlichen Neben- und Restprodukten wie Maisstroh gewonnen werden. Der Deckel soll dann auch ohne Aluminium auskommen und der Transportkarton, sowie die Informationen die auf Papier um den Becher geklebt sind aus Recyclingpapier hergestellt werden.

    Quelle: http://www.natuerlicher-verpackt.de/index.php
    Dort findet ihr auch diesen Informationsfilm:

Kommentare

7 Kommentare
  • Gluehwuermchen
    Gluehwuermchen Wie gut lässt der sich denn abbauen?
    23. April 2011
  • Lynxana
    Lynxana Klasse Idee! Ich freg mich nur ob genug Mais angebaut wird, um den Bedarf zu decken, wenn jede Firma umstellen würde. Vieviel Tonnen Mais braucht man z.B. vür eine Tonne PLA?
    23. April 2011
  • BackToNature
    BackToNature Zuhause kann der Becher nicht kompostiert werden. Er sollte in den gelben Sack bzw. Kunststoffcontainer geworfen werden, damit er recycelt werden kann!
    Leider habe ich bisher keine Informationen gefunden, wie viel Maisstärke man für eine Tonne...  mehr
    25. April 2011
  • Gluehwuermchen
    Gluehwuermchen Ja, da ist doch mehrweg irgendwie sinnvoller, oder nicht? Was nützt ein Becher, der aus Pflanzen gemacht wird, wenn er so schlecht "verottet" wie anderes Plastik? Ich glaube es wäre besser, wenn man irgendwie ein Material finden wü...  mehr
    26. April 2011