Berichte

Geht der eine kommt ein anderer.

  • Kaum ist Knut nicht mehr im Gespräch finden sich neue kleine knuddelige Eisbären. Diesesmal jedoch nicht in Berlin, sondern wir lassen unseren Blick in den Zoo von Nürnberg wandern.

    Dort genießten die Zwillinge Gregor und Aleut am gestrigen Mittwoch ihren ersten "Freigang". Die beiden am 02.Dez 2010 geborenen Eisbären hatten das Glück- anders als bei Knut und Flocke- nicht von der Mutter verstoßen zu werden. Und erblickten nach vier Monaten die farbenfrohe Welt

    Gegen 8.00 Uhr betrat Vera das Freigehege, die in den vergangenen Tagen vermehrt am Riegel der sogn. "Wurfhöhle" gekratzt und laut gerufen hatte. Zunächst allein inspizierte sie das Gelände und dann nach einer halben Stunde folgte der Nachwuchs auf tapzigen, aber kräftigen Pfoten.

    Dazu sagt der Stellvertretende Zoo-Direktor Helmut Mägdefrau:

    "Es ist traumhaft gelaufen",

    denn wichtig ist es hier doch anzumerken, dass Vera (die Mutter) im ersten Anlauf bei Flocke im Jahr 2007 merh schwierigkeiten hatte. Aus diesem Grund mussten nach vier Wochen auch Pfleger als Mutterersatz einspringen.

     

    Die beiden zeigtenaber keine Scheu und tobten vergnügt auf Steinen und im Wasser herum. Stets im Begleitung der Mutter.

     

     

     

    Problematisch Finde ich die Sache trotzdem, denn auch wenn die beiden bis jetzt noch ohne menschliche Hilfe aufgezogen wurden, werden sie unter höchster Wahrscheinlichkeit dort nicht glücklich werden. zum einen weil sie zur Adolensenz von einander getrennt werden müssen. denn sonst passiert eventuell ähnliches wie bei Knut. Es ist wider des natürlichen Verhaltens von Einbären in Rudeln oder Verbänden zu leben. Vor allem die Männchen sind ausgeprägte Einzelgänger. lediglich die Weibchen, wenn sie Jungtiere haben bleiben mit ihnen max. 2 1/2 Jahre zusammen um sie zu säugen. Während dieser Zeit erlernen die Jungtiere Jagdverhalten und der gleichen um sich dannach alleine durhcs Leben zu  kämpfen.

    Und genau dieser Fehler wurde bei Knut gemacht, denn geschlechtsreif werden die männchen erst mit frühestens 4 Jahren. Knut hingegen lebte mit 4 (?!?) Weibchen in einem Gehege. Da kann noch ncihst gutes bei rum kommen.

    Ich bind er Meinung in einem Zoo, wie es der in Berlin ist, sollte es doch fachkundiges Personal für sowas geben. Wenn die Tiere schon nicht in der freien Natur leben dürfen, dann sollte wenigstens ihrem Sozialverhalten nachgegeben werden. Warum schließen Menschen so schnell immer von sich auf andere? Nur weil es auch Säugetieren sind? Ich begreif' es nicht, wie man nur so -im meinen Augen- fahrlässig handeln kann.

     

    Quellen:

    -http://www.frankenfernsehen.tv/default.aspx?ID=458&showNews=945207

    -http://www.infranken.de/nachrichten/topthema/Zoo-tiere-Mittelfranken-Biologie-Knut-Tod-Geburt-Nuernbergs-Zwillinge-auf-Entdeckungstour;art555,144358

    -MOZ vom 24.März 2011

Kommentare

9 Kommentare
  • Farfalla
    Farfalla Ich finde daran nicts Verwerfliches, wenn Knut ausgestopft werden soll. Was soll daran schlimm sein?
    Ich fand es eher nervig, dass gleich die ganzen Pseudo-Tierschützer (die von Biologie und Tiermedizin meistens 0 Ahnung haben) auf die Barrikaden gin...  mehr
    24. März 2011
  • MarcelB
    MarcelB @Kate13: Das war kein Argument, sondern eine Lebensweisheit. Der ewige Kreislauf des Leben und Sterbens, entweder man glaubt daran oder nicht. Das hat nichts mit "Argumenten" in einer von mir nicht beigetretenen Diskussion zu tun. :P
    @Farfalla: ...  mehr
    25. März 2011
  • KatevomDorf
    KatevomDorf @farfalla: ich muss ja sagen ich komme mit deinen ansichten nicht ganz zurecht. ich glaube du neigst dazu die sachen sehr spitz und etwas übertrieben zu sehen. klar du hast recht kein tier stirbt direkt an stress, aber er kann ausgschlaggebender fakt...  mehr
    25. März 2011
  • KatevomDorf