Berichte

Machen statt zwingen

  • Ich habe gestern erst mit meinem Vater darüber gesprochen, dass ein gut ausgebautes Bahnnetz und mehr Service dazu führen würden, dass die Menschen weniger mit dem Auto fahren.
    Die Anbindungen an kleiner Dörfer verbessern und sich mit den lokalen Busgesellschaften absprechen.


    Statt alle halbe Stunde oder auch nur alle Stunde würde es alle zehn Minuten eine S-Bahn geben. Wenn dir Tickets einen angemessenen Preis haben und das Bahnfahren komfortabel und praktisch, dann lassen die Leute ihr Auto gerne in der Garage stehen.
    Aber dazu müsste auch das Autofahren unattraktiver gemacht werden.


    Es müssten zum Beispiel Gebühren erhoben werden für das Autofahren. Wer zu Stauzeiten fährt muss mehr zahlen, weil er dadurch die Straßenlage verschlechtert.
    Wer eine Fahrgemeinschaft bildet muss weniger zahlen, als jemand der allein im Auto sitzt.
    Meine Überschrift zielt darauf ab, dass wir und auch keiner sonst die Menschen dazu zwingen kann etwas für die Umwelt zu tun. Wir können niemanden dazu zwingen darüber nachzudenken, was in fünfzig Jahren ist.


    Aber wir können Dinge tun, die zu den Zielen führen, die wir haben wollen.
    Die Autogebühr führt zum Beispiel dazu, dass Menschen weniger zu Stauzeiten fahren und somit weniger CO2 ausstoßen. Das bessere Anbindungsangebot mit öffentlichen Verkehrsmitteln macht das Autofahren unattraktiv und lässt die Menschen auf Bahn und Bus umsteigen. >die günstigen Fahrpreise und die immer mehr steigenden Benzinpreise führen dazu, dass die Straßen immer leerer und die Bus und Bahnen immer voller werden.
    Auch wenn die Ausgangsregelungen, wie Anbindungsverbesserungen also im ersten Moment nichts mit Umweltschutz oder anderen Forderungen zu tun hat, wird es letztendlich dazu führen, dass die Umwelt weniger belastet wird.

    Eine weitere Idee ist: Die Automobilwerke, die sich bestimmt beschweren werden, dass sie nun weniger Autos verkaufen, könne statt Autos nun an Zug- und Busmodellen bauen.
    Und Es könnte so eine Art Autoleihe geben, die nur aus Elektroautos besteht. Zum Beispiel auf dem Land, dort, wo die Menschen leben und keine Anbindung an Bus und Bahn haben. Dieses Angebot müsste es so lange geben, bis die Verbindungen ausgebaut wären.
    Mein Vater hat zudem gesagt, man sollte nicht versuchen mega viel Gewinn mit der Bahn zu erwirtschaften, sondern es sollte so sein, dass der Service das Wichtige ist und die Tatsache, die Menschen von A nach B zu transportieren.

    Ein solches Modell kann auch noch auf andere Bereiche übertragen werden. Zum Beispiel, dass für Umweltfreundliche Autos weniger Steuern gezahlt werden müssen, dass Menschen, die Massenproduktionsfleisch kaufen mehr dafür zahlen müssen.
    Es müsste so eine Art Ökosteuer geben, auf alles, was umweltschädlich und nicht zu verantworten ist. (Aus dem Buch Eine Billion Dollar)


    Diese Idee gefällt mir gut, weil somit jeder gezwungen ist, umweltfreundlich zu handeln. Gezwungen in dem Sinne, dass die Voraussetzungen geändert wurden und nicht gezwungen in dem Sinne, dass wir demjenigen eine Meinung aufdrücken wollen.
    Umweltfreundlich darf einfach nicht teurer, sondern muss günstiger sein, als alles andere.
    Ich hoffe ich konnte euch einigermaßen klarmachen, was ich damit meine.


    Unsere Generation

    Bild: © National Geographic Stock / Tyrone Turner / WWF

Kommentare

3 Kommentare
  • Peet
    Peet Die Idee ist gut und auch richtig, doch wird sie nicht umgesetzt werden. Das Auto ist in Deutschland ein Kultobjekt und zudem ein wirtschaftlicher Motor für uns. Es würden ja nicht nur die Produktionsstätten von VW, BMW & Co betroffen sein, sondern tausen...  mehr
    9. Februar 2011
  • UnsereGeneration
    UnsereGeneration Ich finde es eben einfach nur schade, dass es alles so lanwierig ist.
    Es sollte und muss durchgegriffen werden. Und das ist auch meine Forderung.
    So weit den Rahmen schaffen, dass jeder automatisch nur noch umweltfreundlich handelt.
    Und ich finde es eb...  mehr
    11. Februar 2011
  • Peet
    Peet Das ist Politik...Geht ja niemand mehr hier auf die Straße...;)
    11. Februar 2011