Berichte

Eine unbequeme Wahrheit über unseren Fischbestand!

  • Wie ihr alle wisst, haben wir das Problem der Überfischung der Meere, und somit das drastische aussterben viele Arten im Meer.

    Um euch die Situation so anschaulich wie möglich zu machen, möchte mit euch erst mal an einem kleinen Bespiel zeigen, wie es passieren kann, das Arten aussterben.
    Ihr könnt euch vorstellen, ihr habe einen großen Topf mit Fischen, sagen wir mal 50 Fische. Diese Fische bekommen im Jahr 1 Kind (nur mal als Simples Beispiel). Jetzt wollen alle Fischer möglichst viele Fische bekommen. Der erste fischt 10, der zweite 20 und der dritte wieder 10. Das heißt nun sind nur noch 10 fische in eurem Topf fürs nächste Jahr. Die können nur noch 10 Kinder bekommen, das heißt in eurem Topf sind nun auf einmal nur noch 20 fische anstatt 50 wie das Jahr davor. Die werden nun sehr schnell weg sein und somit ist diese Fischart ausgestorben. In unseren Weltmeeren passiert dies natürlich in viel größerem Ausmaß, aber das Prinzip ist dasselbe. Die Fischerei gibt den Fischen keine Zeit sie zu erholen und zu vermehren.

    Ein zweites Problem ist, dass die Fischer beim Fischen mit ihren großen Netzen viele Tiere mit fischen, die sie nicht haben wollen. Das heißt die werden tot wieder ins Meer geworfen, wie zum Beispiel Haie, Delfine oder die falschen, zu kleinen Fische.

    Der Weltfischereireport der UN-Welternährungsorganisation (FAO) hat herausgebracht, dass der Anteil überfischter Fischbestände auf der Welt auf 85 % gemessen wurde. „Für ein Drittel der weltweiten Fischbestände gilt mittlerweile Alarmstufe rot“ warnt Karoline Schacht, Fischereiexpertin des WWF Deutschland. Außerdem bemerkt sie, dass durch solch ein verhalten auch die Ernährungssicherheit der Menschen in den Entwicklungsländern und die Gesundheit der Meere gefährdet ist. Viele Menschen an den Küsten Afrikas ernähren sich vom Fisch. Sie haben keine andere Wahl. Was sollen sie tun, wenn der Fischbestand zurückgeht? Außerdem wird das Gleichgewicht des Ozeans sich verschieben, denn durch unsere Überfischung wir die Nahrung der bedrohten Fischarten(z.B. Plankton) sich drastisch ausbreiten und die Feinde dieser Arten verhungern. Im Jahr 2009 haben wir weltweit pro Person 17,2 kg Fisch gegessen. Das heißt wir haben eine Fischproduktion von 145 Millionen Tonnen gehabt. Das ist ein Rekordwert. Doch das Problem ist, das Meer diesen Bedarf nach Fisch nichtmehr decken kann, und die Menschen, die auf den Fisch angewiesen sind, bekommen nicht genug zum leben ab.

    Der WWF fordert daher, dass der Zustand der Fische im Meer wieder verbessert wird und sie sich verbreiten können. Er möchte dass nichtmehr auf umweltgefährdete Aquakultur gesetzt wird, sondern dass wir Menschen einfach mal begreifen, dass wir ein bisschen mit unserem Fischkonsum zurücktreten müssen. Die Umweltschützer suchen hier die Unterstützung der Politik. Die Europäische Union ist der größte Importmarkt für Fischprodukte gewesen, außerdem ist hier ein großer überfischter Bereich. Das heißt die EU muss sich überlegen, dass sie den Wiederaufbau der Fischbestände unterstützt. Viele Verbraucher fordern außerdem auch Garantie für eine nachhaltige Produktion des Fischs. Der WWF empfiehlt, auf Tunfisch, Nordseekabeljau und Rotbarsch zu verzichten. Empfehlenswert ist der der Alaska-Seelachs oder Zuchtfische mit Biosiegel.

    Ein sehr sehenswerter Film dazu ist "Eine unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane":

     

    Viel Spaß beim schauen,

    eure Cata

     

    Quelle: http://www.wwf.de/presse/details/news/bestandsabnahme_unter_wasser/

     

    noch zwei andere interessante Links zur Momentanen Lage:

    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-01/fischerei-umwelt

    http://www.planet-wissen.de/natur_technik/meer/ueberfischung/fangmethoden.jsp 

     

    Foto: AFMA / WWF

Kommentare

3 Kommentare
  • TilmanFCC
    TilmanFCC guter artikel, der schutz der meere muss unbedingt weiter betrieben werden
    6. Februar 2011
  • SaySakura
    SaySakura man muss wirklich immer wieder darauf hinweisen, was in unseren Meeren passiert, ansonsten wird es einfach verdrängt, also danke für den Artikel, denn es ist höchste zeit, dass wir etwas ändern und nicht mehr tatenlos zuschauen.
    25. Februar 2011
  • Xenia
    Xenia Bloß schade, dass so viele die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane einfach nicht wissen wollen - wie alles, da ja niemand zugeben will, dass er selbst dazu beiträgt und sein eigenes Verhalten ändern muss... aber langsam sollten alle mal aufwachen und si...  mehr
    27. Februar 2011