Berichte

2011 - Jahr des Waldes

  • Jedes Jahr verschwinden unwiederbringlich rund 13 Millionen Hektar Wald. Das sind 36 Fußballfelder pro Minute und wir sind schuld. Brandrodung oder Umwandlung in Agrarland sind die Hauptursachen für das Verschwinden des Waldes. Die Entwaldungsrate geht so Jahr für Jahr ungebremst voran.

    Der tägliche Coffee to go – Becher oder das Papiertaschentuch sind Produkte die aus dem geschlagenen Holz gemacht werden. Alltägliche Produkte wie diese sind es, die den Wald gefährden. Wegwerfartikel die Wald kosten. Dies sind nur einige wenige Beispiele von vielen. Auch unser Fleischkonsum geht auf Kosten des Waldes. Er muss Agrarland weichen, der für Rinder und andere Viehzucht verwendet wird.

    Unser Konsum beeinträchtigt maßgeblich den Umgang mit den Wäldern dieser Erde. Dabei gibt es Möglichkeiten den Wald zu schützen. Achtet man beispielsweise auf das FSC-Logo und geht bewusster mit seinem Konsum um, so kann dies schon zum Schutz beitragen.

    Die Wälder sind unsere grüne Lunge und Lebensraum für hunderttausende Tier- und Pflanzenarten. Sie sind damit die artenreichsten Lebensräume überhaupt. Zugleich sind sie auch Lebensraum für rund 1,6 Milliarden Menschen, die entweder direkt im oder vom Wald leben.

    Außerdem säubern und speichern Wälder Wasser, schützen vor Überschwemmungen und bewahren den Boden vor Erosion. Es kommt immer wieder zu Katastrophen die durch Kahlschlag an Berghängen verursacht wurden – wie kürzlich in Brasilien, bei dem hunderte Menschen ums Leben kamen.

    Der WWF weiß um dieses kostbare Gut und setzt sich deshalb besonders aktiv für den Schutz der Wälder ein. In mehr als 300 Projekten weltweit ist der WWF aktiv. Damit steuert er das größte Waldschutzprogramm der Welt. Bis heute stehen gerade einmal 10 Prozent aller Wälder unter Schutz.

    Quelle: http://www.wwf.de/presse/details/news/wwf_zum_un_jahr_der_waelder_2011_waldretten_kann_jeder/

    ©John Mackinnon / WWF-Canon
     

Kommentare

15 Kommentare
  • Juliaaa
    Juliaaa *Sorry, für Doppelpost*

    Deshalb denke ich, dass wir uns auf die Suche nach unendlich vorhandenden Gütern umsehen müssen und das sind ebend halt Pflanzen.
    21. Januar 2011
  • Peet
    Peet Den Menschen wird automatisch bewusst, dass sie nicht weiter soviel verbrauchen können. Das merkt man an steigenden Preisen - gerade beim Öl oder auch aktuell Grundnahrungspreise. Wobei es da auch noch andere Faktoren gibt, warum sie so teuer sind. Allerd...  mehr
    21. Januar 2011
  • Xenia
    Xenia Wenn die Menschen nicht über ihre Konsumgewohnheiten nachdenken, dann gibt es auch keine Fläche mehr, um neue Bäume zu pflanzen, da die freie Fläche für Felder genutzt wird. Was ist das denn für eine Einstellung zu sagen, dass man nicht versuchen soll, di...  mehr
    21. Januar 2011
  • TobiS
    TobiS Es ist eine gute Sache, dass 2011 das Jahr des Waldes es, weil dazu jeder Mensch etwas beitragen kann, indem er bewusst über seinen Konsum von Papier und anderen Produkten, die Holz verwenden, nachdenkt.
    12. Februar 2011