Berichte

klimawandel in der arktis

  •  Wenn sich die Arktis so weiterentwickelt, wie es die Berechnungen voraussagen, wird das Meereis am Nordpol bis zum Jahr 2080 im Sommer verschwunden sein“, sagt der Meereswissenschaftler Eberhard Fahrbach vom Alfred-Wegner-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI/Bremerhaven). „Das hat Konsequenzen, die über die Arktis weit hinausgehen.“

    Experten sehen durch den Klimawandel als Folge der Erderwärmung nicht nur Eisbären in ihrem Bestand bedroht. Sie erwarten auch schwere Störungen in der gesamten Nahrungskette. „Das hat Auswirkungen für den Fisch, den wir hier letztlich auf den Tisch kriegen“, so Fahrbach. Mit dem zunehmenden Seeverkehr in den bisher entlegenen Gewässern könnte auch der Abbau von Bodenschätzen und Rohstoffen wie Öl und Gas in der Arktis drastisch zunehmen, was zu einer weiteren Störung des Ökosystems führen würde.