Berichte

Lufthansa testet Biosprit

  • Jedes Jahr fliegen unzählige Flugzeuge und verschmutzen die Umwelt.

    Wie jeder weiß, gibt es Biosprit schon seit längerem für Autos. Jetzt will auch die Lufthansa umsteigen. Damit ist sie die erste Airline weltweit. Am 29. November erschien ein Artikel zum Thema Biosprit.

    Für ein halbes Jahr (ab April 2011), will sie auf der Strecke von Hamburg bis Frankfurt eine Maschiene mit 50% Biotreibstoff füllen. Das heißt ein Triebwerk wird weiterhin mit Kerosin (üblicher Treibstoff) gefüllt und das andere mit Biospritt. So wird getestet, in wieweit sich der Versuch auf die Triebwerke auswirkt. Dabei wird vermutet, dass durch geringere Rußablagerung die Lebensdauer der Triebwerke erhöht wird.

     

    Hintergründe:

    1. Klimaschutzziele erreichen

    2. neue Regelung ab 2012, bei der Flugkonzerne Verschmutzungsrechte kaufen müssen. (Millionen-Summe)

    Ziele:

    Weniger CO² verbrauch! Allein während des Projektes werden 1500 Tonnen CO² eingespart.

     

    Nachteile:

    -Herstellung des Biotreibstoffes ist sehr teuer. (3-4 mal teurer als Kerosin)

    - kann in den kommenden zehn Jahren nur begrenzt eingesetzt werden, da die Herstellung noch nicht in größen Mengen besteht

    - kosten des Projektest stehen bei 6,6 Mio Euro

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    Fragen:

    Hat der Treibstoff Zukunft? Gibt es genug Menschen, die bereit wären einen höheren Preis für Flugtickets zu zahlen?

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    Ich hoffe wirklich der Versuch gelingt. Wir könnten eine Menge CO² sparen.

     

    Weitere Infos unter:

    http://www.dlr.de/DesktopDefault.aspx/tabid-1/86_read-27961

    http://presse.lufthansa.com/meldungen/view/archive/2010/november/29/article/1828.html

Kommentare

11 Kommentare
  • midori
    midori @Janine: Und wie funktioniert das? Wird das irgendwo speziell angebaut oder wirds aus dem Meer gewonnen?
    9. Dezember 2010
  • Janine
    Janine Algen werden in Tanks, oder auch in Becken gezüchtet. Weil die Flächen dabei sehr klein sein können, stehen sie niemandem im Wege.
    Algen können unter allen möglichen Umständen und Umwelteinflüssen wachsen. Sie sind nicht zwangsläufig temperaturabhängi...  mehr
    9. Dezember 2010
  • midori
    midori Nun gut. Und wo ist der Haken? :D
    9. Dezember 2010
  • Janine
    Janine Der Haken ist der, dass die Technologie noch nicht ausgereift ist ;o)
    9. Dezember 2010