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Wahl-O-Mat: 38 mal Politik, 0 mal Tierschutz

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    Morgen, am 26. September findet die Bundestagswahl statt. Viele der Wählerinnen und Wähler sind noch immer unentschlossen. Bei der Entscheidungsfindung sollten in den vergangenen Wochen nicht nur die zahlreichen TV-Auftritte der Spitzenkandidat*innen helfen, sondern unter anderem auch das Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung, der Wahl-O-Mat. 38 Thesen zu unterschiedlichsten politischen Themen gilt es mit stimme zu, neutral und stimme nicht zu zu beantworten. Am Ende erhält man eine Antwort auf die Frage, welche Partei am ehesten zu den eigenen Interessen, Einstellungen und Wünschen passt. Als ich die Aussagen durchgegangen bin, fiel mir auf, dass zum Thema Tierschutz keine einzige getroffen wurde. Das wunderte mich, besonders deshalb, weil das Thema Tierschutz immer mehr an Aufmerksamkeit und Interesse gewinnt. Vor allem im Kaufverhalten der Gesellschaft sieht man das deutlich und auch das Angebot für vegetarische oder vegane Produkte, die Alternativen zu Fleisch bilden, wächst stetig. In einer repräsentativen Umfrage von proveg in Zusammenarbeit mit Civey erfährt man außerdem, dass sich knapp 70% der Befragten für ein Verbot der Massentierhaltung aussprechen.

    In Bezug auf dieses Thema lässt sich die eigene Position trotzdem nicht mit denen der Parteien vergleichen. Welche Alternativen gibt es also? Zu wenig! Aber es gibt sie: den Agrar-O-Mat und den Tierschutz-Wahlkompass. Letzterer bezieht sich im Vergleich zur erstgenannten Alternative nur auf die Themen Tierschutz, Tierhaltung und Klimaschutz. der Agrar-O-Mat setzt sehr viel Vorwissen voraus und beschäftigt sich hauptsächlich mit Themen zur Landwirtschaft.

    Trotzdem lohnt es sich, beide mal auszuprobieren und sich seine eigenen Standpunkte klarzumachen.

    Den Agrar-O-Mat findet ihr hier: https://www.agrarheute.com/agraromat

    Und den Tierschutz-Wahlkompass hier: https://www.tierrechte.de/wahl-o-mat/ 

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