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2°Campus digital 2.0

  • 2°Campus digital 2.0 – Würden aus persönlichen Gesprächen Unterhaltungen schwarzer Kacheln werden?

     


    Viele neue Leute kennenlernen, interessanten Vorträgen vielleicht sogar in Hörsälen lauschen, die Nachmittage zusammen verbringen, gemeinsame Interessen finden und bis spät in die Nacht quatschen.

    So hatten wir uns alle den 2°Campus in diesem Jahr vermutlich eigentlich vorgestellt. Aber wie auch schon im letzten Jahr lief das alles - dank Corona - ein wenig anders.

    Aus den Hörsälen wurde ein Zoom-Meeting, an den Nachmittagen beschäftigten wir uns zu Hause allein und da es morgens immer schon früh losging, war ich persönlich immer froh, wenn ich früh ins Bett gehen konnte.


    Doch auch wenn dieses Jahr alles ein wenig anders war, als wir uns das eigentlich vorgestellt hatten, war die Zeit des 2°Camps wirklich wunderschön. Was wir in den sechs Tagen alles gemacht haben, welchen spannenden Vorträgen wir lauschen durften und wie wir auch die Natur in unserer Umgebung in der kurzen Zeit noch besser kennenlernten, haben wir euch in zwei interessanten Artikeln, ebenfalls im Rahmen des 2°Campus, bereits zusammengefasst.

    (Die findet ihr übrigens hier - Artikel 1: https://www.wwf-jugend.de/blogs/13355/9081/forschung-fachvortrage-und-neue-freunde-der-2-campus-2021 ; Artikel 2: https://www.wwf-jugend.de/blogs/13349/9082/bericht-des-2-campus-2021-1-block )

     

    Mit dem Gedanken, dass der 2°Campus in einer Art „Homeschooling“ - was wir wahrscheinlich alle inzwischen zur Genüge kennen - stattfinden würde, hatte meine Vorfreude auf die erste Ferienwoche zuvor ein wenig gebremst. Ich wusste, dass die Woche sehr digital geprägt sein würde und ich den größten Teil des Tages vor meinem PC sitzen würde, was mir persönlich oft ein wenig schwer fällt.

    Mich daran zu gewöhnen viel mir aber nicht so schwer, wie erwartet. Im Gegenteil! Es hat zwar ein zwei Tage gebraucht, aber dann habe ich mich wirklich jeden Morgen darauf gefreut, den ganzen Tag Vorträge zu hören oder Workshops zu machen und war am Nachmittag immer erstaunt, wie schnell die Zeit wiedereinmal vorbeigegangen war.

     

      
      © WWF / Anne Jansen und Sophia Speckhahn

     
    Aus dem ersten Block des 2°Campus bin ich persönlich mit vielen schönen Erinnerungen gegangen.

    Auch wenn wir uns nur sechs Tage im Rahmen des 2°Campus gesehen haben, war die Zeit wirklich wunderschön. Es war toll so viele neue Menschen mit gleichen Interessen kennenzulernen, mit Forscherinnen und Experten / Expertinnen über wichtige Themen zu diskutieren und auch mit dem Vorstand des WWF über ihre Arbeit zu sprechen.

     
    Als wir uns am letzten Nachmittag dann voneinander verabschiedeten und noch einmal auf die vergangene Woche zurückblickten, war ich erstaunt, wie schnell die schöne Zeit vorbeigegangen war. Die Woche endete für mich - wie man so schön sagt - mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich war zwar traurig, dass die Woche schon vorbei war, gleichzeitig konnte ich mich aber nun noch mehr auf die Sommerferien freuen, in denen der zweite Teil des 2°Campus stattfinden wird.

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