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JugendPolitikTage2021 – jungen Menschen eine Bühne geben

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    [Das Bild zeigt einen Teil des Bundestagsgebäudes mit Deutschlandflagge. Im Hintergrund färbt sich der Himmel gelbich aufgrund des nahenden Sonnenuntergangs; copyright: Felix Mittermeyer, pixabay]

    „Egal ob Umweltschutz, Digitalisierung oder Chancengleichheit – jungen Menschen haben ein Recht auf eine gute Zukunft. Und wir wissen, was wir wollen.“

    Was häufig leider fehlt ist eine Plattform, die uns Raum bietet und die Möglichkeit, ernsthaft gehört zu werden. Das hat auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erkannt und 2017 die JugendPolitikTage ins Leben gerufen. Sie sollen die Möglichkeit bieten, Bundespolitik aktiv mitzugestalten. Das tolle daran ist: erste Erfolge haben sich bereits gezeigt, denn aus den Veranstaltungen 2017 und 2019 ist die sogenannte "Jugendstrategie der Bundesregierung" hervorgegangen. Ein Papier, das 163 ressortübergreifende Maßnahmen benennt und so die Interessen und Bedürfnisse der jungen Generation berücksichtigt.

    Und auch in diesem Jahr tauschten sich trotz Pandemie mehr als 500 junge Teilnehmer*innen (darunter auch Jasmin und Christina von Zukunftsmutigen) digital mit Vertreter*innen der Bundesregierung, der einzelnen Ministerien und Aktivisti aus der Zivilgesellschaft aus. Besondere Gäste waren Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesministerin Franziska Giffey sowie Gesundheitsminister Jens Spahn. Es wurde diskutiert, kritisch hinterfragt und vor allem auch produktiv zusammengearbeitet: in 25 verschiedenen AG´s (z.B. Europapolitik und Klima aber auch Rassismus, lgbtqi* und Vielfalt) haben die Teilnehmer*innen über drei Tage hinweg Ideen, Lösungsstrategien und Handlungsbedarfe für eine jugendgerechte Zukunft erarbeitet.

    Ziel der JugendPolitikTage war es, eine Repräsentation von möglichst vielen verschiedenen Gruppen innerhalb der Jugend zu erreichen. So waren nicht nur Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Religion, familiärer Hintergründe, Berufe, sexueller Orientierungen, mit und ohne Beeinträchtigungen da, sondern natürlich auch ein breites Meinungsspektrum. Herausragend war in jedem Fall der respektvolle Umgang miteinander, auch wenn man politisch vielleicht ganz unterschiedliche Standpunkte vertreten hat. 

    Mir (Jasmin) hat es Mut gemacht, so viele junge Menschen kennenzulernen, für die die Klimakrise eine genauso reelle Gefahr ist, wie für mich. Die im Chat sogar Politiker:Innen zum Verwenden einer diskriminierungsfreien Sprache auffordern und mit großer Motivation nach Lösungen für aktuelle Probleme gesucht haben.

    Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle auch an die Gebärdendolmetscher*innen und die jungen Moderator*innen, die von Berlin aus immer wieder bei den Politiker*innen nachgehakt, unsere Fragen vorgelesen und auf ein gutes Miteinander geachtet haben.

    Die Ergebnisse findet ihr hier.

    Jasmin und Ich (Christina) sind jedenfalls begeistert und gespannt zu sehen, welche der Ideen später realpolitisch umgesetzt werden :)

     

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