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Hilf dem Sumatra-Tiger!

  • Der aus Indonesien stammende Sumatra-Tiger ist der kleinste seiner Art. Doch es gibt nur noch etwa 370 Tiere. 

    © naturepl.com / Edwin Giesbers / WWF

    Was kannst du tun, um ihn und andere Arten zu schützen? 7 Tipps für Artenschutz

    1. Besuche keine Tigertempel oder “Vergnügungsparks” und Attraktionen, in denen man direkten Kontakt zu Wildtieren hat und beispielsweise Selfies mit ihnen machen kann. Die Tiere werden oft grausam behandelt, mit Narkose-Mitteln ruhig gestellt und Zusammenhänge mit Wilderei und Wildtierschmuggel sind nicht auszuschließen.

    2. Streicheln und Selfies machen?
    Streichle keine Wildtiere in freier Wildbahn. Nimm auch kein Angebot an, dich auf der Straße mit gefangenen Wildtieren, wie Loris, Tanzbären, Papageien, Affen oder Faultieren, fotografieren zu lassen. Mache und teile keine Selfies mit Wildtieren in deinen Social-Media-Kanälen. Was Freunde und Follower süß finden mögen, bedeutet für die Tiere im Ernstfall großen Stress. Dieser kann Nahrungsaufnahme, Jungenaufzucht oder Brut beeinflussen und tödliche Folgen haben. Das Teilen der Selfies birgt außerdem immer die Gefahr, Nachahmer zu finden. Sei Botschafter der Wildtiere und verzichte darauf.

    3. Wilde Souvenirs mitbringen?
    Vorsicht bei der Wahl deiner Souvenirs: Werde nicht unbeabsichtigt zum Schmuggler! Immer noch werden in vielen Ländern Andenken verkauft, die Wildtiere und bedrohte Arten gefährden, womöglich gar aus Wilderei stammen. Beispiele sind Elfenbeinschnitzereien, Kettenanhänger aus Tiger- oder Jaguarzähnen – aber auch unauffälligere Produkte wie Wollschals von seltenen Antilopen. Und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Eine gute Übersicht gibt der WWF-Souvenirratgeber, den es auch als App gibt.

    4. Mach dich schlau!
    Lerne zusammen mit Jugendlichen in deinem Umfeld mehr über Artenschutz und Wilderei. Beim WWF gibt es dafür tolle Bildungsmaterialien zum illegalen Handel mit wilden Arten, die du in deiner Schule auslegen kannst.

    5. Bewusst konsumieren für den Regenwald
    Auch zu Hause und durch bewussten Konsum kannst du viel tun: Reduziere Palmöl, um wertvolle Regenwald-Lebensräume zu bewahren. Genieße viele frische Lebensmittel und verzichte auf zu viel Süßes, Fettiges und Fertiggerichte. Wähle ansonsten biologisch angebaute Öle und nachhaltige Produkte – am besten bio oder regional .

    6. Wildtiere in der Manege anschauen?
    Besuche keinen Zirkus, in welchem Tiger, Elefanten und andere Wildtiere Kunststücke vorführen. Kein Tiger, kein Elefant, kein Nilpferd macht diese Tricks freiwillig und die Tiere können im Zirkus und bei der fahrenden Lebensweise nicht artgerecht gehalten werden.

    7. Gutes tun aber richtig
    Vorsicht „Voluntourismus“: Engagiere dich in der Freiwilligenarbeit, aber informiere dich vorher genau! Ehrenamtlich süße Löwenbabys aufpäppeln, die später ausgewildert werden? Das ist meistens Betrug. Selten sind die Tiere wirklich Waisen, werden gewaltsam von ihren Müttern getrennt, gequält, nicht artgerecht gehalten – und niemals ausgewildert. Mit Volunteers, also freiwilligen Helfern, und Touristen soll hier viel Geld verdient werden. Das ist aber nicht das einzige Problem am Voluntourismus, der Verbindung aus Urlaub und Hilfsprojekten. Kurze Zeiträume werden den anspruchsvollen Aufgaben in den jeweiligen Ländern nicht gerecht und sind auch nicht im Sinne des Klimaschutzes.

    Viele von uns denken, dass der Tiger weit weg ist und wir persönlich wenig tun können, um ihm und anderen Arten zu helfen. Doch mit diesen sieben Punkten kannst du viel dazu beitragen, dass Wildtiere besser geschützt werden.

    Willst du mehr über den Tiger und die Arbeit des WWF vor Ort erfahren? Dann schau doch mal in den Briefkasten. Vielleicht ist unser neustes Jugendmagazin schon bei dir angekommen.

    Du möchtest auch ein Magazin bist aber noch kein Fördermitglied? Dann melde dich unter:https://www.wwf-jugend.de/pages/foerdermitglied-werden an

    Kennt ihr weitere Tipps? Was tut ihr bereits für den Artenschutz?

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