Berichte

Warum die Teilnahme am 2°Campus eine Bereicherung ist!

  •                          Vor Protesten der „fridays for future“-Bewegung in Berlin ©Arnold Morascher/WWF

     

    Als ich mich im April 2019 auf den Weg nach Berlin machte, war es kalt und ich war krank. Morgens wäre ich am liebsten im Bett geblieben und hätte mir die Bettdecke über beide Ohren gezogen. Aber so kam es, dass ich mittags 19 weitere Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland kennen lernte. Wir alle hatten ein gemeinsames Ziel: Am 2°Campus 2019 des WWF teilzunehmen.

    Ich habe mich im Herbst 2018 beim WWF um einen Platz bei diesem Campus beworben, weil ich dachte, dass es ein wunderbarer Ort zum Austausch von Informationen und forschen an neuen Fragestellungen im Bezug auf den Klimawandel sei. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Während der bisher 2 Wochen in Berlin und Münster, Wuppertal oder Eberswalde hatten wir ein tolles Freizeitprogramm. Ich für meinen Teil habe aber auch wahnsinnig viel gelernt und von den Vorträgen, Workshops und Arbeitsphasen enorm profitiert.

                                                              Ein Teil der Gebäudegruppe beim Freizeitprogramm © privat

     

     

    Im ersten Block konnten wir tollen Vorträgen lauschen, bei denen ich eine Menge über Klimaschutzziele und die Ursachen sowie Folgen des Klimawandels erfahren konnte. Man muss also nicht von Anfang an Klimaprofi sein, um beim 2°Campus teilzunehmen!

    Unsere Exkursionen zu Instituten in Berlin und Umgebung trugen außerdem dazu bei, dass wir uns immer mit verschiedenen Teilnehmer*innen unterhalten haben. Somit sind wir nach 5 Tagen zu einer engen Gruppe zusammengewachsen, mit der es immer etwas zu lachen gab.

     

                                                                       Während des ersten Blocks © Arnold Morascher/WWF

     

    Während des ersten Blocks im April hatten wir die Juniormentoren kennen gelernt und uns für eins der vier Forschungsbereiche entschieden. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Mentoren haben wir dann eine Forschungsfrage entwickelt, an der wir weiter arbeiten wollten.

    Deshalb ging es im Sommer erstmal in Kleingruppen zu verschiedenen Partneruniversitäten in Deutschland. Meine Gruppe Gebäude traf ich im Juli 2019 in Wuppertal wieder und die Vorfreude auf die kommenden zehn Tage war groß.

     

              Die Gebäudegruppe in Räumen der Bergischen Universität Wuppertal © Arnold Morascher/WWF

     

    Vielleicht denkt ihr beim Klimaschutz erstmal an weniger Autofahren und geringeren Fleischkonsum. Aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten im Bereich Energie und Energieeinsparung einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Und so kam es, dass ich im zweiten Block Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen auf dessen Dämmfähigkeit geprüft und ganz zum Schluss auch angezündet habe. Jetzt weiß ich, dass man mit Hanf und Kork auch Häuser dämmen kann - und das sogar richtig gut.

     

                                                  Aufnahme mit und ohne Wärmebildkamera © Arnold Morascher/WWF

     

    Natürlich war unsere Zeit in Wuppertal auch bald wieder vorbei, denn wir trafen alle anderen Forschungsgruppen in Berlin, um Präsentationen zu erstellen und uns unsere Ergebnisse vorzustellen.

    Für uns stand jedoch nicht nur Arbeit, sondern auch Freizeit und Ausflüge auf dem Programm. Wie auch im ersten Block haben wir einen Tag im Wald verbracht, bei dem Besuch eines ehemaligen „Jugend debattiert“ -Teilnehmer unsere Außenwirkung verbessert oder einen Nachmittag Berlin erkundet.

    Während der ersten zwei Blöcke dieses Camps habe ich mich viel mit dem Klimawandel beschäftigt, Neues gelernt und mit 19 netten und toleranten Menschen diskutiert, geredet, gespielt und gelacht. Deshalb kann ich den 2°Campus jedem weiterempfehlen, der offen für Neues ist!

    Bewerben könnt ihr euch bis zum 2. Dezember 2019 hier !

Kommentare

3 Kommentare
  • Cookie
    Cookie Danke, dass Du Deine Eindrücke mit uns teilst! Das klingt wirklich nach einer tollen Zeit!
  • Sunlight
    Sunlight Als Teilnehmerin des ersten Jahrgangs 2012 kann ich die Eindrücke nur bestätigen - die Zeit beim 2°Campus prägt mich bis heute!
  • Anticap
    Anticap Ich kann dem allen nur zustimmern,ich war vor 4 Jahren dabei. Mit vielen Teilnehmern verbindet mich jetzt eine tiefe Freundschaft und von dem Wissen profitiere ich noch immer regelmäßig.
    3. Okt.