Berichte

Generation Klima | Kongress der Heinrich-Böll-Stiftung

  • "Generation Greta" oder "Generation Klima" - egal, wie man es nennen mag, es ist unumstritten, dass die Klimakrise für unsere Generation der jungen Menschen ein sehr bedeutendes Thema ist. Eine Herausforderung, die uns unser Leben lang begleiten wird, deren Auswirkungen aber auch unglaublich Angst machen können. Aber wir sind damit ja bei Weitem nicht allein - und gemeinsam kann man so viel bewegen! Darum waren die Zukunftsmutigen beim Kongress "Generation Klima" der Heinrich-Böll-Stiftung Ende September in Berlin.

    [Bildbeschreibung: 18 junge Menschen sitzen und stehen auf einer Treppe und halten Schilder hoch. Die Schilder zeigen gezeichnete Portraits derer, die sie hochhalten. Alle tragen Mund-Nasen-Bedeckungen und halten Abstand.] CC Stephan Röhl/Heinrich-Böll-Stiftung

    Worum gehts bei Generation Klima?

    BUNDjugend, WWF Jugend, FridaysForFuture, Grüne Jugend .... es gibt so viele Möglichkeiten für grünes Engagement. Aber was genau machen die eigentlich (generell und gerade aktuell) und welche Art von Engagement passt zu mir? Genau um diese Fragen und inhaltliche und methodische Inputs ging es beim Jugendkongress "Generation Klima" der Heinrich-Böll-Stiftung vom 25. bis zum 26.09.

    Wir drei, Elisabeth, Christina und Lena, waren für die WWF Jugend vor Ort. Am Freitag saß Christina für uns auf dem Podium und am Samstag haben wir drei bei der Praktikumsbörse darüber gesprochen, wie man sich in der  WWF Jugend engagieren kann.

    [Bildbeschreibung: Das Foto zeigt Lena, Christina und Elisabeth. Wir stehen im Kreis und unterhalten uns. Christina hält ein Schild hoch, auf dem "WWF - Die Zukunftsmutigen" steht.] CC Stephan Röhl/Heinrich-Böll-Stiftung

    Die Podiumsdiskussion am Freitag

    Den inhaltlichen Einstieg in das Wochende bildeten diverse Podiumsdikussionen am Freitag Nachmittag. Es ging um Möglichkeiten des persönlichen Engagements auf politischer oder umwelttechnischer Ebene aber auch um die aktuellen Fragen in der Poltik zum Thema Klimakrise und Wirtschaft. Zentral war dabei in vielen Diskussionen die Frage, was sich an unserem Wirtschafen in Zukunft ändern muss, um innerhalb der planetaren Grenzen zu leben. Gäste waren bspw. der Chef des Umweltbundesamts, politische Vertreter und eben auch eine breit aufgestellte Jugend. Neben der BUND Jugend und FFF war auch Christina von den Zukunftsmutigen für die WWF Jugend dort. Christina nahm in diesem Rahmen als Podiumsteilnehmerin zusammen mit Johanna Ernst von Unternehmengrün als Moderatorin und Franziska Straten von enyway (ein lokaler Anbieter für Erneuerbare Energien aus Hamburg) teil. Neben der Vorstellung der Kampagne und einiger zentralen Ideen zum Postwachstum ging es in den eineinhalb Stunden auch um die Beantwortung von persönlichen Fragen, die alle TeilnehmerInnen stellen konnten. Es war ein rundum gelungener Nachmittag, den ich euch gerne auf YouTube anschauen könnt, falls ihr mögt. Dort findet ihr auch noch zwei andere aufgezeichnete Gespräche.


    TeamUp - die Praktikumsbörse am Samstag

    Am zweiten Tag des Kongresses stellten sich 19 junge Menschen vor, die selbst Zukunft machen und politisch oder wirtschaftlich aktiv sind. Diese ZukunftsmacherInnen haben von Ihrer Arbeit erzählt, davon wie sie dazu gekommen sind und davon, was sie motiviert. Mit dabei waren ein Bio-Landwirt, der jüngste Stadtrat Magdeburgs, eine Aktivistin der "Demokratischen Stimme der Jugend", Aktive der BUNDjugend und FFF, eine Lokal-Politikerin, ein Mitarbeiter der GLS-Bank und eben wir. Wir haben die WWF Jugend vorgestellt und erklärt, wie man bei uns aktiv werden kann. Dann haben wir von unserer Kampagne "Die Zukunftsmutigen" berichtet: Warum muss sich was ändern? Wo wollen wir hin? und Wie kommen wir dahin? Wir haben von unseren Projekten erzählt und erklärt und wo wir drei in der Kampagnenarbeit unsere ganz persönlichen Stärken sehen.

    [Bildbeschreibung: Das Foto zeigt eine Glaswand, auf die der Schriftzug "Großer Saal 1 / Large Auditorium 1" angebracht ist. Durch die Glasscheibe hindurch sieht man viele Menschen, die im Raum verteilt sitzen und zu der Person blicken, die vorne auf einem Podium vor einer Leinwand steht und ihren Vortrag hält.] CC Stephan Röhl/Heinrich-Böll-Stiftung


    [Bildbeschreibung: Elisabeth und Christina tragen beide Mund-Nasen-Bedeckungen und stehen auf einem kleinen Podest vor einer Leinwand. Diese zeigt das Deckblatt unserer Präsentation: einen Strand und brechende Wellen aus der Vogelperspektive.] © Lena Chiari

    Nach den Vorträgen konnten sich die Teilnehmenden entscheiden, bei wem sie ein TeamUp, also ein kurzes Praktikum, machen wollen. Damit tauchen sie tiefer in die Themen und Arbeit ein und lernen verschiedene Möglichkeiten, sich einzumischen, hautnah kennen: in der (Kommunal-)Politik, bei den Fridays, bei Bürgerentscheiden, in Umweltverbänden, in Initiativen, in Unternehmen und Genossenschaften oder als AktivistInnen. Eine interessierte Teilnehmerin hat uns angesprochen und wird jetzt ein 1-Tages-Praktikum beim WWF machen.

    [Bildbeschreibung: Vier junge Menschen stehen im Halbkreis und unterhalten sich. Alle tragen Mund-Nasen-Bedeckungen. Die Teamerin hält ein Schild hoch, auf dem ihr Name "Angela" steht.] CC Stephan Röhl/Heinrich-Böll-Stiftung

    Wir hatten die Möglichkeit, von unserer Arbeit zu erzählen, Einblicke in die Arbeit anderer zu bekommen und uns zu vernetzen. Wir bedanken und sehr herzlich bei der Heinrich-Böll-Stiftung für die großartige Organisation und Durchführung! Hier könnt ihr alles weitere zu dem Kongress nachlesen. Ihr fndet dort z.B. auch genauere Infos zu den ReferentInnen.

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