Berichte

Übergabe des FÖJ - Ein Bericht von Lia und Nina

  • Plötzlich steht sie vor meinem Schreibtisch – Nina, meine Nachfolgerin im FÖJ beim Kinder- und Jugendprogramm im WWF. Heute und morgen haben wir noch eine zweitägige Übergabe geplant, dann habe ich noch ein paar letzte Arbeitstage und ab September geht es dann für sie alleine los.

    Ich bin ziemlich aufgeregt, eine so umfangreiche Übergabe habe ich natürlich auch noch nie vorbereitet. Immerhin geht es hier um Projekte, die ein ganzes Jahr füllen sollen, nicht nur um ein paar kurze Notizen während eines Urlaubs.

    Nach einer kurzen Begrüßung geht es los: Zusammen checken wir meine Mails, ich erkläre ihr das Backend (die „Rückseite“ der WWF Jugend Campseite) und machen Mittagspause mit Kollegen. Erst, als mich alle fragen, was denn meine Pläne nach dem FÖJ so sind, wird mir klar, dass jetzt wirklich meine letzte Woche hier im Büro Team angebrochen ist.

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    Heute geht es los! Mein erster Tag in meiner Arbeitsstelle beim WWF KiJu-Team, bei der ich nun für ein Jahr arbeiten werde. Am Empfang frage ich nach Lia, meiner FÖJ Vorgängerin. Ich bin nervös, aber auch sehr gespannt, was mich erwarten wird. Ich werde in Lias Büro geschickt, wo sie schon am Computer sitzt und arbeitet. Zusammen sitzen wir an ihrem Computer und lesen uns durch Ihre Mails, sie erklärt mir was ihre Aufgaben sind und wie alles funktioniert. Ziemlich viele Informationen! Aber dann ist auch schon Mittagspause, bei der ich die Kollegen kennenlerne. Danach arbeiten wir weiter und sie stellt mich noch den Kollegen vor, mit denen wir nicht zusammen Mittag gegessen haben. Mein erster Eindruck: Alle super nett! Das wird ein tolles Jahr! Später haben wir noch einen Bollerwagen zusammen gebaut, der für den Clean Up Walk geliefert wurde, den wir anschließend in den Keller bringen. Das hat Spaß gemacht, ich meine wer baut schon mal eben einen Bollerwagen im Büro zusammen!? Ganz alleine haben wir es dann aber doch nicht geschafft, die Räder wollten nicht so, wie wir es wollten. Aber Boris kam uns netterweise zur Hilfe.

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    Nächster Tag: Dienstags steht immer unser Teammeeting auf Englisch an. Nach einer nochmaligen Vorstellungsrunde – gestern waren es ganz schön viele Namen auf einmal – steht dann die WWF Jugend Community auf dem Plan und wir gehen gemeinsam alle Aufgaben durch. Auch die Planung für das Umweltfest in Potsdam läuft auf Hochtouren und ich erinnere mich, wie ich all diese Aufgaben selber mit meiner Vorgängerin zusammen erledigt habe, als das Fest letztes Jahr anstand. Es macht aber auf jeden Fall echt Spaß,  die vielseitigen Aufgaben, die hier anfallen, zu erklären.

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    Der zweite Tag ist genauso ereignisreich, wie der Erste. Mein erstes Teammeeting steht an. Und dann auch noch auf Englisch! Ziemlich aufregend. Ansonsten ist der zweite Tag schon etwas vertrauter und es ist nicht mehr alles ganz neu, obwohl Lia immer noch neue Sachen und Informationen für mich in Petto hat. Nächsten Montag wird dann mein erster richtiger Arbeitstag sein, an dem Lia mir nicht mehr über die Schulter gucken kann, aber sie hat mir eine Übergabe-Liste geschrieben mit allen wichtigen Informationen und Marcel und die anderen Kollegen können mir dann ja auch helfen.

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    Am Donnerstag, ohne Nina, steht das Abschieds-Kuchenessen für Luisa und mich auf dem Plan. Wir überreichen ein selbst gebasteltes Spiel, bei dem es die Herausforderungen eines Büroalltags zu meistern gilt und kriegen viele liebe Worte mit auf den Weg. Wir dürfen uns sogar über zwei der kleinen Pandaskulpturen aus dem Büro freuen!

    Obwohl die Stimmung gedrückt ist, wird es eine ausgelassene Runde des neuen Spiels, mit Kirschbrownies, Tee und tollen Kollegen.

    Ich bin sicher, dass du dich hier wohlfühlen wirst, Nina, und wünsche dir alles, alles Gute für das nächste Jahr! Für mich war es rückblickend echt das Beste, was ich tun konnte, und ich hoffe, dass es dir genau so geht, wenn du in einem Jahr auf die Zeit zurückblickst.

     

    Meine ersten Tage liegen jetzt schon zurück und ich habe schon viel erlebt! Ich habe das Haus, die IT, die Küche, einen Konferenzraum und natürlich meine Kollegen besser kennengelernt. Auch die ersten Aufgaben habe ich schon erledigt, ganz ohne Lias Hilfe, aber mit der Unterstützung meiner Kollegen.  Zusammen mit Marcel haben wir für die Jugendlichen des Clean Up Walks gekocht und diese samt Proviant und Bollerwagen auf ihre Reise geschickt.

    Ich hoffe es wird ein tolles und ereignisreiches Jahr, in dem ich viele neue Sachen lerne. Ich möchte mich auch nochmal herzlich bei Lia bedanken, die mir eine so tolle Einführung gemacht hat und wünsche ihr alles Gute.

    Vielen Dank

    Nina

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