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Tipp der Woche! - Wildkräuter nutzen lernen Teil 2

  • Die Suche geht weiter! Noch mehr Wildpflanzen warten darauf von dir erkannt zu werden.

    Ab sofort brauchst du keine Aufbaucremes oder Kieselerdetabletten mehr kaufen. Ein Wildkraut, dass es schon vor den Dinosauriern gab, kannst du auch für den Aufbau deiner Knochen, Haut, Haare, Nägel und deines Bindegewebes nutzen. Ackerschachtelhalm ist eine Wildpflanze, die zwischen zehn und fünfzehn Zentimetern hoch wachsen kann. Die grünen Triebe sind in regelmäßigem Abstand verzweigt und einfache aufrecht abstehende Ästchen kennzeichnen diese Pflanzenart. Du findest sie an feuchten Wiesenrändern, in Gräben oder an Böschungen. Ackerschachtelhalm kannst du als Tee oder als Sud aufkochen, wobei sich die sogenannte biologisch verwertbare Kieselsäure löst.

    pixabay (CC0 https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de)

    Sie tut zwar weh, ist aber nahezu überall zu finden und kann auch sehr wirkungsvoll sein. Die Brennnessel ist eine Wildpflanze, deren Blätter als Tee entschlackend und blutreinigend und deren Samen leistungssteigernd wirken können. Außerdem kann sie als Smoothie, Saft, Spinat, Salat, Suppe und als Futter für deine Haustiere benutzt werden. Sie kann bis zu eineinhalb Metern groß werden. Du kannst sie an ihren haarigen, graugrünen, eiförmig- spitz zulaufenden Blättern erkennen. Aber Vorsicht beim Ernten! Durch das Berühren, der auf den Blättern wachsenden Härchen, entstehen juckende, brennende Quaddeln. Du pflückst sie am besten an halbschattig gelegenen Orten und mit dicken Handschuhen.

    pixabay (CC0 https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de)

    Die krautige, dreißig bis hundert Zentimeter hohe Wildpflanze Giersch, eignet sich wunderbar als sommerliches Getränk. Du kannst sie mit Apfelsaft aufgießen, zwanzig Minuten ziehen lassen und dir Erfrischung verschaffen. Du findest das Kraut an Wegrändern, in feuchten Laub- und Mischwäldern, in Parkanlagen und Gärten. Erkennen kannst du die Wildpflanze an den einfachen, großen, zackigen Blättern und den vielen, kleinen, weiß- rötlichen Blüten. Nicht verwechseln darfst du Giersch mit dem giftigen Bärenklau. Die beiden Pflanzen lassen sich anhand ihrer Blätter gut unterscheiden. Bärenklau hat sehr viel geschwungenere und gefiedertere Blätter.

    pixabay (CC0 https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de)

    Und zu guter Letzt: der Glücksklee. Grün, drei- oder vierblättrig, mit häufig rotbraunem Farbton an der Basis. Du findest ihn vorallem auf Wiesen oder Parkflächen. Gut eignet er sich in Salaten oder zu Gemüse. Durch seinen säuerlichen Geschmack reicht schon eine kleine Menge an den Gerichten. 

    By CatalpaSpirit [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

    Wenn du dir noch mehr Wissen über Wildkräuter und ihre Verwendung aneignen möchtest, kannst du die zahlreiche Auswahl an Büchern, Videos, Berichten und Artikel im Internet nutzen.

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