Berichte

Kleinwindkraftanlage: Eine Revolution in der Stromerzeugung?

  • Wir, als die Energie-Gruppe des 2°Campus 2018, wollen uns dieses Jahr genauer mit dem Einfluss von Größe, Art und Lage der Rotoren auf die Leistung von Kleinwindkraftanlagen beschäftigen.

    Auf diese Idee sind wir gekommen, da durch den Umstieg auf erneuerbare Energieträger sehr viele Photovoltaikanlagen, Biomasseheizkraftwerke und Windräder gebaut werden. Insbesondere bei den Onshore-Windparks gibt es immer wieder Beschwerden über den Lärm, das Aussehen und die Größe.

    Aus diesem Grund haben wir uns gefragt, ob man das Problem nicht lösen könnte, indem man auf Privathäuser kleine Windkraftanlagen baut und diese, wie die deutlich bekannteren Solarzellen, den Strom des Haushaltes abdecken und bei Überschuss noch in den normalen Stromkreislauf einspeisen. Gegenüber der Solarzellen hätten Windkraftanlagen sogar den Vorteil, dass sie nicht nur am Tag funktionieren, sondern außer bei schwachem Wind, immer.

    Was wir jetzt aber in unserer Zeit an der Universität Münster wirklich herausfinden wollen ist einmal, wie unsere Rotoren, die wir selber entwerfen und dann mit einem 3D-Drucker ausdrucken, am besten optimiert sind, also zum Beispiel, ob man besser ein bekanntes drei blättriges Windrad oder eine Art Turbine oder doch lieber ein vertikal ausgerichtetes Windrad verwendet. Dazu wollen wir auch noch herausfinden, inwiefern andere Häuser sich auf unsere Rotoren auswirken, indem wir uns Papp-Häuser basteln und diese mit Windkraftanlagen ausstatten und in künstlich erzeugtem Wind testen.

    Wichtig ist aber auch, dass wir uns mit der aktuellen Rechtsgrundlage befassen, also zum Beispiel, wie hoch ein Windrad auf einem Privathaus überhaupt sein dürfte. Dazu probieren wir noch, Informationen überschon vorhandene Kleinwindkraftanlagen herauszufinden und uns allgemein viel Wissen über Kleinwindkraftanlagen anzueignen.

    Als Zusatzprojekt haben wir uns noch überlegt, dass wir mit einem kleinen Fragebogen die Akzeptanz solcher Kleinwindkraftanlagen auf Dächern von Privatpersonen testen wollen, da ist für uns natürlich sehr interessant wäre, ob der Anblick unseres Windrad die Bevölkerung eher abschreckt oder ob viele sich sogar ein eigenes Windrad auf ihrem Haus vorstellen könnten.

    von Philipp Fahr

Kommentare

1 Kommentar
  • FranziL
    FranziL Das klingt ja super :D Dann wünsche ich euch auf jeden Fall ganz viel Erfolg bei der Forschung und ich bin auf eure Ergebnisse gespannt.
    7. Apr.