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Jahresrückblick 2017 - Was ein verrücktes Jahr!

  • "Fremde sind Freunde die man nur noch nicht kennengelernt hat - Unbekannt"

     

    2017. Was ein chaotisches, verrücktes, buntes, und aufregendes Jahr, nicht wahr?

    In diesem Jahresrückblick möchte Ich mein, und euer 2017 versuchen irgendwie in Worte zu fassen und festzuhalten, damit uns dieses besondere Jahr auch noch später in guter Erinnerung bleiben wird.

    Und da dass hier ein gemeinsamer Rückblick werden soll, habe ich mich vor einigen Tagen mal bei den Campusitas und Alumnis umgehört und gefragt was denn ihre bzw. eure schönsten Momente aus dem Jahr 2017 sind.

     

    Meine wunderbare Juniormentorin Lisa zum Beispiel, hat mir folgende Nachricht geschrieben:

    “Wir standen im Flur, nach tagelanger Forschung mit unseren fertigen, endlich einsatzbereiten Batterien. Die Angst war groß, dass alles umsonst war. Doch als das Auto mit einer unserer Batterien dann Meter für Meter immer weiter gefahren ist, guckten wir gegenseitig in stolze Gesichter. Man kann diesen Moment nicht in Worte fassen, in dem man mit seinem tollen Team alles erreicht hat, woran man lange gearbeitet hat.”

     

    Als ein Teil dieses wunderbaren Teams kann ich nur zustimmen.

    Wir waren alle furchtbar nervös als wir zu acht auf dem Flur in Münster lagen bzw. saßen oder standen und unserer ersten Zellen testen konnten. Dementsprechend quietschig war auch der kleine Freudenschrei und das Gejubel, dass sich das Auto überhaupt bewegte.

     

    Eine weitere Nachricht habe ich von der lieben Johanna bekommen, die viele von euch vielleicht auch als Buchenblatt aus der WWF-Jugend kennen.

    Sie beschreibt ihr 2017 so:

    “Für mich war 2017 ein sehr buntes Jahr, in dem sich für mich persönlich viel verändert hat. Allerdings war auch in der WWF Jugend viel los: nach einem etwas holprigen Start der neuen Website gab es viele Aktionen, bei denen wir mit Leuten ins Gespräch gekommen sind: von der Earth Hour über Müllsammelaktionen bis schließlich zur Häkelaktion zur COP. Besonders beeindruckend fand ich die Klimademo in Bonn zur COP und einen Jugendklimadialog, bei dem ich mich mit vielen anderen Jugendlichen aus verschiedensten Klimaschutzinitiativen und Mitarbeitern des BMUB und BMZ austauschen konnte.”

     

    Wo sie recht hat, hat sie recht. Dieses Jahr ist nicht unbedingt das, was man als sehr geordnet und zwischenfallslos bezeichnen kann,aber das wäre auch ja langweilig, oder?

    Trotz alledem war 2017 für mich ein Jahr des Neuanfangs, des Aufbruchs und vor allem ein Jahr des Umdenkens.

     

    Warum war 2017 ein Neuanfang für mich?

    An Silvester letzten Jahres habe ich mir fest vorgenommen meine Vorsätze für das nächste Jahr diesmal wirklich umzusetzen. Diese Vorsätze waren unter anderem dass ich dieses Jahr nochmal komplett neu anfangen will, und mich quasi “neu erfinden” will.

    Ich habe aufgehört das zu tun, von dem Ich dachte dass man es von mir erwartet, hab angefangen zu machen was mir Spaß macht. Ich habe aufgehört mich über jede Kleinigkeit aufzuregen, und habe losgelassen was mich kaputt gemacht hat.

    Das war zwar nicht immer ganz einfach, aber jetzt wo dieses Jahr vorbei ist bin ich froh es gemacht zu haben.

    Der Aufbruch und das Umdenken ging für mich so wirklich erst im April diesen Jahres los, als ich im Zug nach Berlin saß und unterwegs war, zum ersten Block des 2°Campus.

    Da habe ich so viele sympathische und inspirierende Menschen kennengelernt von denen ich dazu noch unglaublich viel gelernt habe.

    Nicht gelernt, wie so Zeug was aus der Schule lernt und was man von allen immer erzählt bekommt. Von diesen Menschen habe ich etwas fürs Leben gelernt, und wie ich dafür sorgen kann dass es mir und dem Planeten besser geht.

    Wir haben uns oft stundenlang über alles mögliche unterhalten und von Orgelstunden über Ausbildung bis zur Polymer-Batterie war wirklich alles dabei.

     

    Diese Zeit in Berlin und in Münster hat mich auch irgendwie verändert. (Ich fange wieder an sentimental zu werden, sorry :D) Ich bin gewachsen und habe nun einen anderen Blickwinkel auf das Leben und meinen Alltag. Ich könnte fast meinen dass ich mir selbst und meinem Leben etwas bewusster geworden bin als vorher.

    Besonders die letzten drei Tage in Berlin, und die Vorträge waren nochmal eine besonders intensive Erfahrung für mich, in der ich auch gemerkt habe dass Grenzen nur etwas Augenscheinliches sind, und deine wahre Grenze noch in weiter Ferne liegt.

     

    Ich könnte jetzt noch Zwanzig Seiten darüber erzählen wie mich der Campus und das alles hier verändert hat, aber auf meinem Schreibplan steht noch ein Punkt, der mir persönlich sehr wichtig ist: Dankeschön sagen.

     

    Die WWF-Jugend, der 2°Campus, und unsere Jugendarbeit gibt es nur deswegen, weil in ganz Deutschland viele tolle Menschen sitzen und uns helfen. Überall gibt es Jugendlich die bei der Organisation von Events und Aktionen helfen, die tolle Artikel darüber schreiben. Es gibt die Leute beim WWF, ohne die die WWF-Jugend jetzt nicht wäre wie sie ist, es gibt tolle FÖJler die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen, und uns notfalls auch mal unter die Arme greifen wenn gar nichts mehr geht. Es gibt unser immer größer werdendes Alumni-Netzwerk, was die Neuankömmlinge jedes Jahr herzlich in Empfang nimmt und immer ein guter Ansprechpartner ist. Die ganzen Moderatoren und die Menschen die diese Website hier regelmäßig aktualisieren und dafür sorgen dass Wir in Kontakt bleiben können.

    Die Mentoren und Teamer die uns bei unseren Projekten tatkräftig unterstützen


    All diesen Menschen, die das hier möglich machen möchte ich mal danke sagen!

     

    Danke, dass ihr das alles hier möglich macht!

     

    Für einen runden Abschluss dieses Textes und etwas Winterwonderland-Glitzerpuder bei euch in den Herzen wünsche euch allen schon mal ein Frohes Fest, oder falls ihr nicht feiert entspannte Ferien und Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

     

    Auf das 2018 ein grandioses Jahr wird, und wir die Welt wieder ein Stückchen besser machen können!

     

     

    Link zu den Bildern (1) hier  (2) hier

Kommentare

4 Kommentare
  • Cookie
    Cookie Danke für diesen wunderschönen Bericht! Es ist so schön, zu lesen, dass die WWF Jugend dein Jahr so besonders gemacht hat und ich hoffe, da werden noch sehr viele unvergesslich schöne WWF-Jugend-Erlebnisse folgen.
    11. Dezember 2017 2 gefällt das
  • LisaWilhelm
    LisaWilhelm Dein Artikel ist wahnsinnig toll geworden und beschreibt die tolle Zeit, die wir alle durch den WWF und viele unglaublich tolle Menschen erleben dürfen.
    11. Dezember 2017 2 gefällt das
  • Ivonne
    Ivonne Danke, liebe Johanna für deinen schönen Bericht und den Einblick in deine Innenwelt. Toll, dass du dich auf den Weg gemacht hast, du selbst zu sein! Für mich war und ist es auch ein bewegtes Jahr und ich bin froh, dass du beim diesjährigen 2°Campus dabei ...  mehr
    13. Dezember 2017 1 gefällt das
  • Ivonne
    Ivonne P.S. Klasse Schneemann!! Oder Schneefrau? :-)
    13. Dezember 2017 1 gefällt das