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Gletscherschmelzen - und dann kommt die Sintflut?!

  • Der Klimawandel ist eines der zentralen Themen unserer Zeit. Und damit verbunden das Gletscherschmelzen. Trotzdem wissen viele Menschen nicht mehr als „mal davon gehört“ darüber. Dass das ein Problem ist hat Anna direkt erkannt. Beim 2°Changemaker-Seminar im März hat sie beschlossen, durch (Zeitungs-) Artikel, Informationsmaterial wie zum Beispiel Broschüren und/oder Berichten im Internet junge Menschen dazu anzuregen, sich mit Themen wie Gletscherschmelzen intensiver auseinander zu setzen, zu informieren, über die Auswirkungen bewusst zu machen und zugleich zum Handeln anzuregen.


    Wie es um ihr Projekt steht und welche Erfahrungen Anna in den letzten drei Monaten sammeln durfte hat sie mir erzählt:

     

    Was war deine Motivation, dich beim 2 ° Changemaker zu bewerben und wie bist du darauf aufmerksam geworden?

    Ich bin über die WWF Jugend Homepage auf das Projekt aufmerksam geworden und habe mir den Artikel durchgelesen. Ich empfand das Projekt als eine tolle Idee, da man sich intensiv damit auseinandersetzt, dauerhafte Veränderungen anzustoßen. Die Motivation fand ich sozusagen im Alltag. Es gibt noch so viele Dinge die man verändern müsste, da dachte ich mir, es wäre toll wenn ich ein Teil davon wäre und sogar Menschen mitziehen kann.

     

    Wie bist du auf deine Projektidee gekommen?

    Am Anfang war ich noch sehr skeptisch, denn ich habe mich ohne eine genaue Projektidee beworben. Die Idee kam mir dann während der Seminarzeit. Ich habe mir zuerst überlegt, welche Probleme es aktuell gibt und wie man sie lösen könnte. In meinem Fall also die Aufklärung des Gletscherschmelzens. Die anderen Changemaker und Betreuer waren dabei auch eine große Unterstützung.

     

    Was hast du im Seminar gelernt und wie ging es danach weiter?

    Am meistens habe ich über die Projektplanung und das Projekmanagement gelernt. Am Anfang wusste ich kaum, wie ich ein Projekt aufbauen soll und am Ende des Seminars stand schon die komplette Projektplanung. Neben den „Arbeitsphasen“ gab es auch Pausen, durch die ich auch mehr über die Natur erfahren habe, da wir diese draußen verbrachten. Danach habe ich selber Verhaltensänderungen bemerkt, also einfach ein noch bewussteres Umgehen mit alltäglichen Dingen. Ich habe nach dem Seminar vor allem versucht, mein Projekt in meinen Alltag miteinzubringen und ich denke das ist mir auch gelungen.

     

    Wie ist der aktuelle Stand deines Projekts?

    Mein aktueller Stand ist gut, ich warte zwar noch auf einige E-Mails, um weiter arbeiten zu können, aber. wenn es so weiter geht, wird das Projekt in meinen Augen erfolgreich.

     

    Zwischenfazit: Was waren deine größten Hürden bisher und welche Hürden erwartest du noch? Wie gehst du damit um?

    Einer meiner größten Hürden war, dass ich mir erstmal ein „Fachwissen“ aneignen musste und erstmal von einer Informationsflut überwellt wurde. Eine kommende Hürde wird vermutlich die Kontaktaufnahme zu weiteren Zeitungen aufzunehmen.

     

    Gab es etwas, das besser geklappt hat als erwartet? Was ist dein persönliches Highlight bisher?

    Mein persönliches Highlight ist, dass ich viele Interessante „Austausche“ mit Experten hatten, die mich bei meinem Projekt auch unterstützt haben. Es ist toll, wenn man andere auch von seinem Projekt begeistern kann.

     

    Was kannst du für dich persönlich aus dem Projekt mitnehmen?

    Sehr vieles. Vor allem lernt man mehr über sich selbst und seinen Interessen. Das Arbeiten an meinem Projekt zeigt mir immer wieder, dass es mir sehr viel Spaß macht und ich meine Interessen auch nachgehe. Mein Projekt handelt von der Sensibilisierung anderer, aber in einer Weise hab ich mich auch selbst nochmal belehrt.

     

    Wie denkst du wird dein Projekt weiter gehen?

    Ich denke, sollte mein Projekt so klappen, wie ich es mir vorstelle und viele Menschen meinen Bericht lesen werden direkt viele informiert. Ich hoffe natürlich damit auch über das Seminar hinaus damit weiter machen zu können, eine genaue Vorstellung habe ich jedoch nicht, ich konzentriere mich erstmal auf das Jetzt.

     

    Hast du noch ein paar Tipps für andere junge Menschen, die etwas verändern wollen?

    Ich selbst hab mir immer darüber viele Gedanken gemacht: „Soll ich es wirklich machen“ und viele andere. Ich kann jedem nur raten, wenn du was verändern willst, dann trau dich. Die beste Zeit ist das jetzt. Für Veränderungen wird es nie zu spät sein, also einfach ausprobieren und den Problemen die es noch gibt stellen.

     

    Danke Anna für das Interview und und viel Erfolg für den weiteren Projektverlauf!

    Mehr Infos zu den Changemakern findest du hier.


    © Fotos A. Morascher/WWF Deutschland

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