Hilfsprojekte

Wir können nicht alles retten,
aber wir geben unser Bestes.

© Martin Harvey/WWF-Canon

Ein Gewinn auch für die Menschen: Als 1990 das Dzanga-Sangha-Waldreservat zum ersten Schutzgebiet des Kongobeckens gemacht wurde, war den Mitarbeitern des WWF klar, dass Naturschutz nur in echter Teamarbeit Erfolg hat. Deswegen war und ist es unser wichtigstes Anliegen, das Projekt gemeinsam mit der heimischen Bevölkerung voranzubringen.

Der WWF konzentriert sich in Dzanga-Sangha auf vier Hauptaktivitäten:


Anti-Wilderer-Einheiten

© John E. Newby/WWF-Canon

Sie gehen gegen Wilderei vor und bewachen die Einhaltung von Jagdverboten. Auch die Aufklärung der Bevölkerung und die Schlichtung von Konflikten gehören zu ihren Aufgaben. Der Beruf Öko-Guard ist mittlerweile bei den Einheimischen hoch angesehen und wird respektiert.

Nachhaltige Nutzung

© Frederick J. Weyerhaeuser/WWF-Canon

Nachhaltig heißt: Nur soviel Holz schlagen wie nachwachsen kann. Auf Druck des WWF haben sich bereits zentralafrikanische Regierungschefs zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft bekannt. Und auch manche Holzfirmen konnte der WWF überzeugen, schonend mit der Ressource Wald umzugehen. Außerdem finanziert der WWF die Einrichtung von Schutzgebieten. Wissenschaftler beim WWF entwerfen Pläne, wie die Schutzgebiete betreut werden müssen.

Traditionen bewahren

© Martin Harvey/WWF-Canon

Die BaAka-Pygmäen und Sangha-Fischer leben in Einklang mit dem Wald. Sie jagen umsichtig. Das unterscheidet sie von den Bushmeat-Jägern, die immer häufiger in ihre Wälder eindringen, um dort unverhältnismäßig viel Fleisch zu erbeuten. Die Ureinwohner sollen auch in Zukunft ihrer traditionellen Jagd und Fischerei nachgehen sowie Pflanzen und Früchte sammeln können. Außerdem unterstützen wir die umweltschonende landwirtschaftliche Nutzung auf speziellen Flächen.

Tourismus

Lebende Gorillas bringen mehr Geld als tote - so einfach ist das. Denn inzwischen gibt es die Möglichkeit, nach Dzanga-Sangha zu reisen und dort beispielsweise Gorillas oder Waldelefanten live zu beobachten. "Öko-Tourismus" heißt das Zauberwort. Die Besucher erleben hautnah, wie schön und schützenswert der intakte Regenwald ist. Und gleichzeitig verhelfen sie der lokalen Bevölkerung zu einem einträglichen Einkommen. So steigt auch die Motivation der Einheimischen, die Tiere und ihren Lebensraum besser zu schützen.

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