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Praktikantin nach Löwenangriff tödlich verunglückt


von Carina
11.03.2013
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79 P
Tags: Löwen, Zoo

„Löwen sind Wildtiere. So beeindruckend Wildtiere nun einmal sind, bedeutet das leider auch immer, dass es keine hundertprozentige Sicherheit für die Wärter gibt, die sie pflegen.“ Das zumindest ist die Meinung von Janosch Arnold vom WWF Deutschland.

Vielleicht hätte sich die 26-jährige Praktikantin im kalifornischen Wildkatzenreservat „Cat Haven“ das etwas mehr zu Herzen nehmen sollen. Die junge Frau kam am 6. März bei einem tragischen Unfall ums Leben, als sie von dem vierjährigen Löwen Cous Cous angefallen und getötet wurde. Der Löwe musste anschließend erschossen werden, um die Schwerverletzte aus dem Gehege bergen zu können.

Dabei war Cous Cous gar kein „wilder Löwe“. Er verbrachte sein ganzes Leben in „Cat Haven“. Und doch: „Wildtiere sind keine Haustiere und sie werden es niemals sein. Ganz egal, wie lange sie schon ihren Lebensraum kennen oder wie gut sie ihre Pfleger kennen“, sagt Arnold.

Janosch Arnold weiß, dass Raubkatzen einen starken Jagdinstinkt und ein ausgeprägtes Territorialverhalten haben. Deshalb gibt es für den Umgang mit Wildkatzen in Zoos sehr strenge Regeln. Trotzdem kommt es immer wieder zu ähnlichen Unglücksfällen – wie zum Beispiel letzten August, als eine Wärterin im Kölner Zoo von einem Tiger getötet wurde.

Meine Frage also an euch: Wie verändern solche Vorfälle eure Einstellung gegenüber Zoos? Seid ihr dagegen Wildtiere einzusperren? Oder überwiegen in euren Augen die Vorteile: Wie zum Beispiel ihre Funktion als Bildungseinrichtung oder für Arterhaltungs-Zuchtprogramme?

Ich bin gespannt auf eure Meinung. =)

Quelle: http://www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/loewe-toetet-waerterin-in-wildkatzenreservat/
Bilder:
@corinhoggard (via twitpic)
Roland Gramling / WWF

 

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Kommentare (13)
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03.07.2013
isabella hat geschrieben:
http://www.welt.de/vermischtes/article108797442/Tiger-toetet-Zoowaerterin-und-wird-erschossen.html
Haben den Fall mit dem Kölnerzoo mal gesucht und gefunden.
Ganz ehrlich, die Dame ist selber schuld, wer nicht vorsichtig ist bei Wildentieren ist eben in Lebensgafahr.
Es sind schließlich keine Schmusekatzen wo man sich mal eben ganz ohne Sorge umdrehen kann...
03.07.2013
isabella hat geschrieben:
Zoos sind in meinem Augen sehr wichtig. Um das Verhalten eines Tieres genauer zu beobachten muss es in die Wildniss zurück, aber sobal man es mit bedrohten Tiereten zutun hat sollte man schon Zoos einrichten.
Zoos mit Artgerechten großen Gehegen oder welche mit einfallsreichen Tierpflgern, sonst wird den Tieren langweilig.

Ich finde Janosch Arnold hat vollkommen recht, man sollte bei jedem Tier aufpassen, was in Zoos gehalten wird, denn mein weiß nie 100 %ig was im Kopf des Tieres vor sich geht, deshalb immer ACHTUNG!!
14.03.2013
MsCarolin95 hat geschrieben:
Ich finde Zoos sollten von Gesetz her verboten werden. Denn Zoos sind reine Tierquälerei. Viele Tiere werden aus ihrem Lebensraum entrissen und anschließend zu einem Zoo transportiert. Auch die in den Zoo reingeborene Tiere haben noch bestimmte Bedürfnisse und Instinkt, die sie dort nicht befriedigen und ausleben können. Es ist wie in einem Gefängnis. Aber welche Strafe haben diese Tiere begangen damit sie mit so was bestraft werden?
14.03.2013
MsCarolin95 hat geschrieben:
Ich finde Zoos sollten von Gesetz her verboten werden. Denn Zoos sind reine Tierquälerei. Viele Tiere werden aus ihrem Lebensraum entrissen und anschließend zu einem Zoo transportiert. Auch die in den Zoo reingeborene Tiere haben noch bestimmte Bedürfnisse und Instinkt, die sie dort nicht befriedigen und ausleben können. Es ist wie in einem Gefängnis. Aber welche Strafe haben diese Tiere begangen damit sie mit so was bestraft werden?
14.03.2013
MsCarolin95 hat geschrieben:
Ich finde Zoos sollten von Gesetz her verboten werden. Denn Zoos sind reine Tierquälerei. Viele Tiere werden aus ihrem Lebensraum entrissen und anschließend zu einem Zoo transportiert. Auch die in den Zoo reingeborene Tiere haben noch bestimmte Bedürfnisse und Instinkt, die sie dort nicht befriedigen und ausleben können. Es ist wie in einem Gefängnis. Aber welche Strafe haben diese Tiere begangen damit sie mit so was bestraft werden?
14.03.2013
MsCarolin95 hat geschrieben:
Ich finde Zoos sollten von Gesetz her verboten werden. Denn Zoos sind reine Tierquälerei. Viele Tiere werden aus ihrem Lebensraum entrissen und anschließend zu einem Zoo transportiert. Auch die in den Zoo reingeborene Tiere haben noch bestimmte Bedürfnisse und Instinkt, die sie dort nicht befriedigen und ausleben können. Es ist wie in einem Gefängnis. Aber welche Strafe haben diese Tiere begangen damit sie mit so was bestraft werden?
12.03.2013
LSternus hat geschrieben:
Ich finde Zoos weiterhin wichtig. ZU VIELE Tiere können ohne nicht mehr überleben! Es liegt in der Verantwortung der Pfleger Unfälle zu vermeiden, denn Zootiere dürfen meiner Meinung nach nicht allzu zahm werden. Andernfalls könnte es Probleme bei Auswilderungen geben.
12.03.2013
Karasu hat geschrieben:
Ich habe nichts gegen Zoos, solange die Haltung artgerecht ist.
Aber das ist wegen Platzmangel oft nicht der Fall.
12.03.2013
Winona hat geschrieben:
ich finde zoos zwar toll, aber das ist egoistisch. es ist nicht gut, wenn tiere eingesperrt werden, doch manchmal hilft es auch, arten zu erhalten.
12.03.2013
Marielle hat geschrieben:
Ich mag in Zoos nur Erdmännchen ;)
12.03.2013
gelöschter User hat geschrieben:
Ich bin auch eher gegen Zoos.
Es deprimiert mich extrem ein Lebewesen so eingesperrt zu sehen und der Willkür der Menschen ausgesetzt.

Wenn sie ihren Anteil zum Artenerhalt beitragen kann ich sie noch tolerieren, aber das tun sie leider viel zu selten.
Das man durch Zoobesuche wirklich etwas über die Tiere lernen kann bezweifel ich auch. Wo sollen denn die Schnittstellen vom echten Leben in der Wildnis zum Leben im Zoo sein? Die Tiere jagen dort nicht, werden in Rudeln auf engstem Raum zusammengefercht und es wird der Eindruck vermittelt, dass man Jäger als zahme Haustierchen halten kann - wenn dem nicht so wäre, würde kein Wärter in das Gehege eines Raubtieres gehen.
Da ist eine Doku aus dem Heimatland der Tiere schon wesentlich geeigneter um etwas über die Tiere zu vermitteln.

Warum die Praktikantin (!) in das Gehege gegangen ist weiß ich nicht, ich weiß nur, dass für diesen dummen Fehler mit zwei Leben bezahlt werden musste. In meinen Augen, sind das eindeutig zwei Leben zu viel.
12.03.2013
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Bei mir verschärft sowas nur meine Abneigung gegen Zoos. Ich bin immer sehr unglücklich, wenn ich in einen Zoo oder Tierpark gehe.
Was aber schön ist, sind heimische Tierparks. Sicher auch nicht das gelbe vom Ei, aber Hirsche, Wildschweine und co. sind super faszinierend. Mir reicht es, einen Löwen im Fernsehen zu sehen. Die armen, gelangweilten, fehlernährten, traurigen Kreaturen im Zoo geben ja den "Geist eines Löwen" doch nicht so wieder, wie man sich das erhofft.
Ich weiß nicht, inwiefern ein Zoo unbedingt zur Bildung beiträgt. Durch zig Fernsehdokus habe ich jedenfalls mehr gelernt, als von einem Tier, dass hinter Gittern liegt.
Und wenn man eine Art erhalten möchte, kann man das auch anders bewerkstelligen, als mit einem Zoo. Oder?
11.03.2013
Jayfeather hat geschrieben:
ich finde, dass zoos mit arterhaltungsprogrammen unterstützt werden sollten.
Natürlich kann man einem Löwen nie so viel Platz geben, wie er eigentlich braucht. Deshalb finde ich man sollte nur für diese arterhaltungsprogramme wildtiere einsperren.
das schreckliche an diesen unfällen ist ja, dass ein mensch und ein tier durch den fehler eines menschen sterben müssen. Warum muss man denn unbedingt zu den raubtieren ins gehege gehen?
Ich finde Tierparks, in denen nur einheimische Tiere gehalten werden viel besser als Zoos, da man dort mal die tiere kennen lernt, die bei uns wohnen. manche kennt man vlt. gar nicht richtig.
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