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statt nur dabei


© WWF
Für Völkerverständigung und Umweltschutz


von Sarah25
14.04.2014
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„Du gehst nach Afrika?“ Das war die typische Frage, die ich immer hörte. „Ja, nach Tansania“ antwortete ich mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht und einem Kribbeln im Bauch. Seit fast drei Jahren flatterte der abstrakte Wunsch nach dem Abi einige Zeit in Afrika zu verbringen durch meinen Kopf. Dieser Kontinent, über den viele Deutsche nur wenig wissen und gegenüber den viele Vorurteile herrschen, hatte mich irgendwie fasziniert. Und das obwohl ich selbst nicht viel über den Kontinent und dessen Länder wusste. Doch genau deswegen wollte ich nun selbst einen kleinen Teil dieses Kontinentes, Tansania, kennenlernen, um mir ein eigenes Bild machen zu können.

Durch den entwicklungspolitische Freiwilligendienst „weltwärts” und die „Deutsch Tansanische Partnerschaft e.V.“ ist mein Wunsch schließlich konkret geworden. „welwärts” wurde 2007 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen und versteht sich als Lerndienst, der jungen Menschen die Erfahrung des direkten interkulturellen Austausches in so genannten Entwicklungsländern ermöglichen soll. Der Freiwilligendienst soll die gegenseitige Verständigung, Achtung und Toleranz stärken sowie Engagement und Eigeninitiative für die Eine Welt nachhaltig fördern. „weltwärts” wird mit Hilfe von Entsendeorganisationen und Partnerorganisationen vor Ort durchgeführt. In meinem Fall sind das die Deutsch Tansanische Partnerschaft e.V. und Dodoma Environmental Network.

                    Dodoma Environmental Network (DONET) – meine Aufnahmeorganisation

     "Kutunza mazingira ni jukumu la wote." – "Die Umwelt zu schützen ist die Aufgabe aller."

Bei der Deutsch Tansanischen Partnerschaft fühlte ich mich von Anfang an am richtigen Platz. Das Motto des Freiwilligendienstes lautet „weltwärts für Völkerverständigung und Klimaschutz in Tansania”. Das passte wie die Faust aufs Auge. Meine Motivation für den Freiwilligendienst war es nicht nur ein anderes Land, dessen Sprache und Kultur kennenzulernen. Ich wollte dabei gerne im Umweltschutzbereich arbeiten, um meine Interessen einzubringen und viel Neues lernen zu können.

Und nun bin ich seit über sieben Monaten in Dodoma, Tansania. Es ist für mich das Normalste der Welt geworden mich morgens auf mein Fahrrad zu schwingen und durch den morgentlichen Trubel der Stadt zu dem Büro von DONET zu fahren. Das Büro ist für mich nicht nur ein Arbeitsplatz sondern auch ein Ort der Entspannung, da es umgeben von Bäumen in einer ruhigen Gegend liegt. Dort angekommen mache ich meinen Laptop an und schaue was an Arbeit für heute ansteht. In manchen Momenten dringt dann in mein Gedächtnis vor, dass dies alles nicht das Normalste der Welt ist. Dann erscheint wieder dieses breite Grinsen auf meinem Gesicht und ich freue mich genau an diesem Fleckchen Erde sein zu können, wo ich jetzt bin.

Dodoma Environmental Network ist eine NGO für Umweltschutz in der Region. Auf Kiswahili heißt es „Mtandao wa mazingira mkoani Dodoma“. Mein Mitfreiwilliger Jan und ich wurden von Anfang an in die Arbeit der Organisation mit eingebunden. So konnte ich viel über die Arbeitsweise einer kleinen NGO erfahren. Am Anfang bekamen wir die Möglichkeit die Umgebung von DONET kennenzulernen. Wir besuchten andere NGOs und Projekte DONETs auch in den ländlichen Gebieten der Region Dodoma. Dabei lernten wir nicht nur viele Menschen kennen, sondern bekamen auch einen Eindruck vom ländlichen Leben in Tansania, welches sich sehr vom städtischen unterscheidet.


                                    Das Büro von DONET – mein Arbeitsplatz für ein Jahr

Aber was genau habe ich in den letzten Monaten gemacht? Meine erste große Aufgabe bestand darin, Kiswahili zu lernen. Anfangs hörte sich für mich jedes Wort gleich an, verschiedene Silben, durchgemischt und zu Wörtern aneinandergereiht. Mit der Zeit ergaben die Unterhaltungen Sinn und mittlerweile kann ich die Sprache gut verstehen und sprechen. Dies finde ich sehr wichtig, da Kiswahili mir die Tür zur Gesellschaft geöffnet hat und mir eine Integration besser ermöglicht. Englisch wird nur selten verwendet. Auch bei der Arbeit ist Kiswahili sehr wichtig. Der monatliche Newsletter von DONET„Tuko wapi?“, auf Deutsch „Wo sind wir?“ wird auf Kiswahili verfasst. Die Facebook-Seite von DONET läuft zweisprachig, Kiswahili und Englisch. Der Newsletter und die Facebook-Seite sind zwei Beispiele für Erfolge der letzten Monate. Jan und haben es uns zum Ziel gesetzt die öffentliche Bekanntheit DONETs zu steigern. Als Nächstes möchte unser Chef eine neue, verbesserte Webseite einrichten.

Eine interessante Aufgabe, die unser Chef uns im Dezember gab, war es, Projektanträge zu schreiben. Irgendwie muss DONET ja Geld für seine Arbeit bekommen. Folglich müssen Projektideen in Form von Projektanträgen an diverse NGOs und Institutionen im In- und Ausland geschickt werden in der Hoffnung Geld für das Projekt zu bekommen. Es ist eine mühselige und manchmal bestimmt entmutigende Arbeit, aber ich konnte viel dabei lernen. Jan und ich haben zwei Projektanträge zum Thema Umweltbildung an Grundschulen entworfen.

                          Treffen von Dodoma Environmental Clubs Union (DECU)

Dodoma Environmental Clubs Union – ein weiterer Erfolg unserer Arbeit. Es ist ein neu gegründetes Netzwerk bestehend aus den Environmental Clubs der Universitäten Dodomas. Regelmäßig finden Treffen im Büro von DONET statt. Auch wenn DECU noch in den Kinderschuhen steckt, so sehe ich viel Potential für eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich Umweltschutz in diesem Netzwerk. Ich habe dabei sehr viele motivierte und engagierte Studenten kennengelernt, die mir Hoffnung geben, dass der Umweltschutz hier eine blühende Zukunft hat!

Environmental Clubs – das Kernthema meiner Arbeit. Als wir unsere Arbeit bei DONET anfingen, hatte unser Chaf die Idee Environmental Clubs, Umwelt AGs, in Grundschulen einzurichten. Wir besuchten zusammen mit tansanischen Kollegen viele Grundschulen, sowohl in der Stadt, als auch in den ländlichen Gebieten Dodomas. Dabei führten wir Befragungen zum Thema Umweltbildung durch.
Im Januar war es dann endlich so weit. Wir starteten zusammen mit den für den Bereich Umwelt zuständigen Lehrern Environmental Clubs an drei Grundschulen im städtischen Raum Dodomas. Durch das Geld für Kleinprojekte, welches uns von weltwärts zur Verfügung steht, bezahlten wir benötigte Materialien. Wir pflanzten Bäume mit den Schülern, erklärten den Schülern deren Wichtigkeit und zeigten ihnen spielerisch die Vernetzungen in der Umwelt. Als Nächstes wollen wir kleine Baumschulen mit den Umwelt AGs einrichten. Jeden Monat organisieren wir ein Treffen mit den zuständigen Lehrern der Schulen, um über die Erfolge und Probleme in den Environmental Clubs zu diskutieren und so die Environmental Clubs zu verbessern.

Es läuft nicht alles perfekt. Es funktioniert nicht alles so wie ich es mir wünsche und manchmal bin ich auch frustriert. Ich stoße immer wieder vor Probleme und neue Herausforderungen. Und trotzdem bin ich sehr froh hier zu sein, denn es überwiegen die positiven Momente. Ich habe viel gelernt in den letzten Monaten, viele Verbindungen zu Tansaniern geknüpft und viele Denkanstöße erhalten. Ich habe Tansanias Sprache und Kultur kennengelernt und vielseitige Arbeit machen können.

Nun freue ich mich auf die letzten vier Monate, auf weitere Herausforderungen und Erfolgserlebnisse! :)

In einem weiteren Bericht werde ich euch mehr über mein Leben hier und meine Erlebnisse berichten!

Hier geht es zu interessanten Interviews, die ich im Rahmen meiner Arbeit geführt habe mit dem WWF Tansania und dem Manager eines Schutzgebietes.

Ihr habt spezifische Fragen zu meiner Arbeit? Ich freu mich darüber und beantworte sie gerne!

Bild 2 & 3: Copyright Michael Hanus

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Kommentare (16)
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Sortieren nach Aktualität:
10.12.2015
GiuliaMag hat geschrieben:
Ein wirklich sehr schöner Bericht! :)
Ich spiele jetzt schon seit 2 Jahren mit dem Gedanken, nach der Schule ein FSJ/Föj zu machen, und du hast mir grad echt Mut gemacht, es tatsächlich durchzuziehen :)
05.05.2014
Tigerlein hat geschrieben:
Echt beeindruckend, dass du den Mut hattest, dich auf dieses Abenteuer zu begeben! :)

Ich möchte nach meiner Ausbildung auch mal ein Jahr weg, allerdings nicht nach Afrika (da möchte ich aber auch mal hin), sondern nach Neuseeland. Aber irgendwie bin ich sehr unsicher, ob ich das machen sollte, beziehungsweise, ob ich das schaffen kann.
04.05.2014
FranziV hat geschrieben:
Total interessanter Bericht-danke!! :) Die Organisation werd ich mir merken!
30.04.2014
Puma hat geschrieben:
Das hört sich echt klasse an! Das du da so was gutes tun kannst,muss bestimmt ungeheuer befriedigend sein.Ich möchte nach meinem Abi auch mit weltwärts nach Afrika.Aber ich weiß nicht genau,wie ich mich dann bewerben soll,wenn ich eine "Stelle" gefunden habe.Kannst du mir darauf ne Antwort geben?
16.04.2014
Sarah25 hat geschrieben:
@Morgentau: Ich hatte in Duetschland eine Woche Intensivsprachkurs, wo ich vor allem die Grammtik gelernt habe. Hier in Tansania hat mir vor allen Dingen mein Wörterbuch geholfen. Außerdem kann mein Gastvater sehr gut Englisch, sodass ich mich mit Fragen an ihn wenden konnte. Ansonsten habe ich viel durch zuhören gelernt und durch Zeichen. So hat meine kleine Gastschwester mir als erstes alle Körperteile auf Kiswahili beigebracht, da man dies sehr anschaulich machen kann ;)
16.04.2014
Morgentau hat geschrieben:
Wow, danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst! Das klingt wirklich super!!!

Hast du Kiswahili einfach nur durch Zuhören gelernt, hat dir jemand geholfen oder hattest du ein Lehrbuch...? Wie bist du am Anfang zurechtgekommen, als du noch nicht so viel versanden hast?
16.04.2014
Franzi hat geschrieben:
Oh Sarah das klingt so toll :-))) Ich denk an dich und wünsche dir noch eine wundervolle Zeit in Tansania!!!
15.04.2014
Sarah25 hat geschrieben:
@peacemeinfreund: Du hast Recht, man muss einen Förderkreis aufbauen, um insgesamt 1800€ zum weltwärts-Jahr beizusteuern. Am einfachsten ist es ersteinmal Verwandte, Freunde, Bekannte usw. zu fragen. Ich habe auch viele Briefe an Firmen geschickt. Von denen Geld zu bekommen ist allerdings wesentlich schwieriger, da sie auch etwas davon haben wollen. Da ist es am einfachsten kleine Firmen oder Geschäfte vor Ort zu fragen oder allgemeinnützige Stiftungen. So habe ich zum Beispiel Geld von der Jugendstiftung meines Ortes bekommen. Insgesamt ist es eine zähe Arbeit, aber gut zu bewältigen! Es lohnt sich auch, da man sich so schon früh mein seinem weltärts Dienst und seinen Motivationen dafür auseinandersetzt.

@Fabi: Die Reaktion der Schüler ist insgesamt schwierig abzuschätzen. Wenn man nachfragt wie sie etwas finden, bekommt man immer die gleiche Antwort: "Nzuri", auf Deutsch "Gut". Daraus ist also schwer auf die wirklich Meinung der Schüler zu schließen. Allerdings waren die Schüler sehr gut dabei, als es zum Beispiel darum ging, eine Leitung des Clubs zu wählen. Und auch bei den praktischen Sachen, also beim Bäume pflanzen waren alle mit voller Kraft dabei. Wenn man Beziehungen in der Umwelt versucht zu erklären, was ja auch sein muss, und dann zum Beispiel Photosynthese erklärt, wird es schwieriger 40 Schüler interessiert zu halten. Vor allem wenn sie schon einen ganzen Schultag hinter sich haben. Ich denke, dass ist ganz normal und überall so.
Ansonsten glaube ich, dass die Kinder sich für das Thema Umwelt interessieren und auch begeistern lassen.

Bezüglich des Umweltschutzgedankens. Ich habe hier viel mit Menschen zu tun, die sich für den Umweltschutz einsetzen, bei denen also auch der Umweltschutzgedanke verankert ist. Den Rest kann ich schwer beurteilen, aber ich glaube, dass den Menschen bewusst ist, dass man zum Beispiel ohne Bäume nicht leben kann. Trotzdem werden dann Bäume für Holzkohle gefällt, denn essen und die Gewohnheit mit Holzkohle zu kochen wiegen eben stärker. Dazu dann noch mehr in einem anderen Bericht...
Würdest du denn sagen, dass in Deutschland der Umweltschutzgedanke in den Menschen verankert ist?

@ Ronja96: Es ist nicht immer ganz einfach. Das kommt vor allen Dingen durch eine Sprachbarriere, die eben doch noch existiert. Es ist eben ein Unterschied, ob man alltägliche Unterhaltungen führt oder Kindern umweltbezogene Themen erklärt. Glücklicherweise ist immer ein tansanischer Kollege mit uns unterwegs, was uns oft hilft. Auch die Lehrer sind oft eine große Hilfe. Ansonsten ist es leicht ihnen einfache Beziehungen und die Verbindungen in der Umwelt zu vermitteln und somit die Wichtigkeit des Umweltschutzes.
15.04.2014
Ciel2001 hat geschrieben:
Meine Freundin war in den Sommerferien nach der Fünften da. Sie hat ihr ganzes Geburtstagsgeld mitgenommen für das Eaisenhaus , da hat sie auch mit geholfen.
14.04.2014
Anais hat geschrieben:
Danke für den Bericht. Ich fand Afrika auch immer sehr faszinierend und es ist schön zu hören, wie du dein weltwärts erlebst und so viel initiative mitbringst ;-)
14.04.2014
Kerstin hat geschrieben:
Danke, das du deine Erlebnisse mit uns teilst! Deine Lernbereitschaft ist beeindruckend, besonders was die Sprache betrifft!
14.04.2014
Lisa18 hat geschrieben:
Vielen Dank, dass du uns einen Einblick in deine Arbeit in Tansania gegeben hast! Ich bin sehr beeindruckt, dass du deren Sprache Kiswahili gelernt hast und ich finde die Idee, bereits Umweltschutz in der Grundschule zu lehren (natürlich für die Kinder altersgerecht, also spielerisch) echt super!! So etwas sollte man auch bei uns in Deutschland bzw. weltweit einführen!
14.04.2014
Ronja96 hat geschrieben:
Ein wirklich toller Bericht! Ich kann mir gut vorstellen, wie spannend es ist, dort zu arbeiten und so viele Erfahrungen zu sammeln.
Meine Frage knüpft an die von FabianN an: Ist es einfach den Schülern die Wichtigkeit des Umweltschutzes zu vermitteln?
14.04.2014
FabianN hat geschrieben:
Wirklich toll, was du in Tansania machst!! Nach dem Abi für 1 Jahr ins Ausland zu gehen, ist etwas dass ich mir wirklich sehr gut vorstellen könnte.

Mich würde interessieren, wie die Reaktionen der Schüler auf die Environmental Clubs aussehen.
Ist der Umweltschutzgedanke in den Köpfen der Menschen vor Ort bereits verankert oder steckt er eher noch in den Anfängen?
14.04.2014
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
14.04.2014
peacemeinfreund hat geschrieben:
Echt ein super Bericht. Ich werden mich im September auch nach Südafrika begeben, ein Jahr dort leben und sauge alle möglichen Erfahrungsbericht gerade zu nur auf. :D
Bei dem Weltwärts-Programm muss man ja immer einen Förderkreis aufbauen, wie hat das bei dir eigentlich geklappt und wo hast du die besten Erfahrungen gemacht? ;)
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