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eine falsche Erziehung?


von Anja
04.05.2009
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Für mich, ein anderes Leben!

Jetzt bin ich hier, in Italien. Ich wollte etwas sozialen machen und absolviere hier mein EVS. In einer familiären Atmosphäre werden in meinem Projekt Kinder großgezogen, welche aus verschiedenen Gründen nicht mit ihren Eltern zusammn leben können. Jugendliche verbringen in diesem Projekt ihre Kindheit und Jugend, sie eignen sich dem an, was ihnen vorgelebt wird.

Ich verstehe schon, dass es ein sozialen Projekt ist und für biologische Produkte das Geld nicht reichen mag aber trozdem sind hier einige Sachen, welche für mich einfach unvorstellbar sind. Zum Mittag und Abend essen werden der öfteren Plastikteller und Plastikbesteck benutzt, weil man diese nicht spülen muss, sondern direkt wegschmeißen kann. Von Mülltrennung haben sie auch noch nicht viel gehört, aber ich glaube, dass das ein italienisches Problem ist, da es nur einen Müllkontainern für den gesamten Müll gibt. Außer Papier und Glas wird hier nichts getrennt. Außerdem benutzen sie auch für sehr kleine Strecken das Auto.

Ich bin in diesem Projekt nicht die einzige Freiwillig. Wir, Freiwillige, haben aber in etwa die gleichen Vorstellungen über die Umwelt. So haben wir, wenn Plastikgeschirr gedeckt würde, angeboten das Geschirr normale Geschirr zu spüle, damit es für sie keinen Unterschied gibt. Bei den anderen Punkten weiß ich jedoch nicht, wie ich mich dem gegenüber verhalten soll. Vielleicht habt ihr ja eine Idee. Ich würde mich freuen.

Liebe Grüße aus Italien

Anja

 

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Kommentare (1)
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05.05.2009
Solveig hat geschrieben:
Ich wohne selbst in Italien, daher weiß ich, wie es ist, sich an diese Mentalität zu gewöhnen. Ich weiß nicht, ob ich dir Tipps geben kann, weil ich oft vor den gleichen Problemen stehe. In Italien wird generell sehr wenig für den Umweltschutz getan, oder auch für andere Sachen, wie Sicherheit, öffentliche Verkehrsmittel und sowas. Wenn man sich zum Beispiel mal die Autos ansieht, dann könnte man meinen, einige wären aus dem vorletzten Jahrhundert oder hätten noch nie in ihrem Leben eine Werkstatt gesehen. Bei mir um die Ecke ist zum Beispiel eine Autowerkstatt, aber dort werden die Öle und alldas immer einfach nur in den Gulli gelenkt. Ich denke, das Einzige, was man tun kann, ist selbst so wenig Schaden wie möglich anzurichten und andere auf ihr Fehler hinzuweisen. Ob diese dann aber darauf hören, ist fraglich...
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