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© WWF
Ein Praktikum für das Leben


von lolfs
08.05.2009
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Viele Menschen möchten bedrohte Tierarten retten, doch zählt das Leben eines Tieres, dessen Art nicht bedroht ist, nichts? – Jeder kann helfen, ob arm oder reich, denn Möglichkeiten zu helfen sind: Spenden und Aufklärungen, aber auch Praktika helfen.


Meine Erfahrungen:

Ein Praktikum im Zeichen des Tieres:
Aufgaben:
- Tiergehege/Räumlichkeiten säubern
- Tierfutter zusammenstellen
- Tiere füttern
- Tiere zum Arzt begleiten
- Tiere beschäftigen

Im Zoo/Tierheim wird die meiste Zeit für das Säubern der Tiergehege benötigt, trotzdem ist die Arbeit vielfältig und Langeweile kommt nicht auf. In den Pausen kann man sich erholen und weiterbilden. Das Wissen der Tierpfleger ist tief und weit gefächert. Unterhaltungen mit dem Tierarzt bringt ebenfalls neues Wissen, z.B. kann man über die Evolution stundenlang sprechen, sein Wissen erweitern und viele Erklärungen über die Entwicklung von Lebewesen erlangen.

Ein Praktikum im Zeichen der Wissenschaft:
Alkohol und andere Drogen sind, wie wir wissen, nicht gut für den Menschen. Viele Menschen nehmen die Risiken der Drogen auf sich, doch, wie gefährlich ist der Bach neben meinem Haus?
Die Mitarbeiter des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung untersuchen verschiedene Wasser-, Luft- und Bodenproben auf Inhaltsstoffe und, wenn es nötig ist, geben sie Warnungen heraus. Andere Mitarbeiter beobachten die Populationen verschiedener Tierarten und werten diese Beobachtungen aus. Wieder andere Mitarbeiter halten Konferenzen oder bringen Jugendlichen neues Wissen nah.
So habe ich im UFZ gelernt, was Seife mit Wasser macht, wie man die DNS von Kartoffeln, Karotten, Fleisch, etc. sichtbar macht und vieles mehr. 
Im Praktikum hatte ich die Chance die hauseigene Glasbläserei zu besuchen. Dort werden die benötigten Reagenzgläser, Erlenmeyerkolben u.ä. hergestellt. Aus der, dort errungenen, Erfahrung, kann ich sagen, dass es nicht einfach ist.


Mein Resultat:
Meine Praktika im Zoo, Tierheim und im UFZ bereue ich nicht. Jede Arbeitsstunde war es Wert, gearbeitet zu werden.
Viele Menschen unterschätzen die Unterhaltungskosten von Tieren und müssen sie nach kurzer Zeit dem Tierheim aushändigen. Ohne diese Auffangstationen hätten viele Tiere kein Zuhause. 
Der Zoo, dessen Aufgabe es ist, die Nachhaltigkeit der Tiere zu sorgen, ist ein reines Paradies an Wissen über Tiere, Pflanzen und Natur.
Die Forschung, über die Wirkungen von Substanzen auf Organismen, darf nicht unterschlagen werden, denn nur durch solche Forschungen gibt es heute all diese Arzneimittel (und Wissen).
In den Praktika wird man angeleitet, jedoch steht das selbstständige Arbeiten im Vordergrund. Neues Wissen zu erlangen ist ein großartiger Nebeneffekt, doch Leben zu retten und für eine bessere Zukunft zu arbeiten steht im Fokus.


Also, wenn ihr etwas für das Artenreichtum der Erde unternehmen wollt, dann macht ein Praktikum. Es gibt genug Einrichtungen, die unterschiedliche Arbeiten für die Zukunft ausführen.
Tierheime, Tierpensionen, zoologische Tiergärten, Forscher und die Tiere freuen sich über jeden engagierten Mensch.

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