Im vergangenen Jahr habe ich weit über 1000 Stunden als FÖJler für den WWF gearbeitet. Ich habe mich nach dem Abitur für diesen Weg entschieden, weil ich zum Einen den Wunsch verspürte mich im Umweltbereich zu engagieren und zum Anderen weil ich Zeit brauchte mich nach der Schule zu orientieren und zu resümieren in welche Richtung meine Studienpläne mich führen würden.
Nachdem ich mich Anfang des Jahres 2010 bei der Stiftung Naturschutz um einen FÖJ-Platz beworben hatte, konnte ich dann im September meine Arbeit in der Abteilung für Bildung des WWF beginnen. Doch meine Arbeit blieb nicht nur auf den Bereich Bildung beschränkt, zu meiner Freude konnte ich auch in viele andere Bereiche beim WWF hinein schnuppern.
So habe ich zum Beispiel der Presseabteilung bei der Vorbereitung einer Pressekonferenz, dem Kinder- und Jugendclub auf der YOU oder dem Kampagnenteam bei der Earth Hour geholfen. Man kann eigentlich sagen, als FÖJler hat man die Chance bei allen spannenden Veranstaltungen dabei zu sein und tatkräftig mitzuhelfen. Doch auch meine alltägliche Arbeit in der Bildungsabteilung des WWF war immer wieder aufs Neue motivierend, dazu gehörten für mich neben dem Pflegen von Datenbanken, dem Schreiben des Newsletters, das Vorbereiten von Mailings, das Durchführen und Koordinieren von Schulbesuchen auch das Planen und Durchführen von deutschlandweiten Schülerwettbewerben und noch vieles mehr.
Langweilig wird einem also auf keinen Fall, denn es kommen immer neue Projekte an denen man kreativ mitarbeiten kann und die man dann zum Teil auch selbstständig durchführt. Das Arbeitsklima beim WWF ist einfach toll, man lernt unglaublich viele nette Leute kennen und mir hat es in jeden Tag aufs Neue Spaß gemacht mich als Teil dieser dynamischen Organisation zu fühlen.
Gerade für Personen die später ihren Arbeitsplatz im Bildungs- oder Naturschutzbereich sehen, ist die FÖJ-Stelle beim WWF hervorragend geeignet. Doch auch für mich, der sich nun für ein Studium der Biotechnologie entschieden hat, also einem sehr naturwissenschaftlichen Studiengang, hat sich die Zeit in jedem Fall gelohnt. Zum einen kommt man mit vielen Themen wie Nachhaltigkeit oder Natur- und Umweltschutz in Berührung die meiner Meinung nach in jedem Berufszweig beachtet werden sollten, zum Anderen erlernt man gute Kompetenzen im Bereich Projektmanagement, was ebenfalls für die meisten Berufe eine gute Voraussetzung ist. Wenn ihr also mit dem Gedanken spielt ein Freiwilliges Ökologisches Jahr zu absolvieren, kann ich nur zuraten euch bei der Stiftung Naturschutz Berlin um einen FÖJ-Platz beim WWF Deutschland zu bewerben.
Einladung zu einem Info-Camp, das mir wie gemacht für die WWF Jugend scheint: Du.Ich.... weiter lesen
Öko-Ferienjobs Es ist bekanntlich nie zu früh, um an die Sommerferien zu denken... Oder an ... weiter lesen
Mein Freund und ich sind nun seit fast einer Woche auf unserer großen Reise. Wir sind aus Vanc... weiter lesen
Hey... eigentlich sind die Berichte für so was ja nicht gedacht, aber ich wusste einfac... weiter lesen
Wie arbeitet ein Biobauer? Wie kommt unser Essen vom Acker auf den Teller? Wie leben die Tiere... weiter lesen



















@MJ1499
also k steht für kulturell, man kann sich dabei zum Beispiel in einem Theater oder sowas engagieren...
Ich hab auch schon überlegt, was ich wohl nach dem Abi machen möchte. (Zum Glück hab ich noch 3 Jahre Zeit!) Ich denke aber auch, dass ich erstmal ein FÖJ machen will, vielleicht sogar beim WWF.
Danke. :-)