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Tropical Islands - Urlaubsersatz oder Umweltsünde?


von Rhino
15.05.2013
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In der Brandenburger Gemeinde Halbe, nicht weit von Berlin, wurde im Jahre 2000 eine riesige kuppelartige Luftschiffhalle eröffnet, da jedoch das zuständige Luftfahrtunternehmen bereits zwei Jahre später Insolvenz anmeldete, wurde das Bauwerk rasch umgenutzt zu einer ambitionierten Touristenattraktion: „Tropical Islands“- eine nachempfundene Südseestrand- und Dschungellandschaft mitten im mäßig warmen Deutschland.

Doch während die umgebaute Einrichtung für zahlreiche Anwohner und Besucher eine viel versprechende und durchaus willkommene Innovation darstellt, stößt der übermäßig hohe Energieverbrauch des Indoor-Dschungels zunehmend auf harsche Kritik …

Kambodschas Dschungel, Balis Strände – das Konzept!

Vom malaysischen Unternehmen Tanjong kreiert (und vom Land Brandenburg subventioniert) nahm „Tropical Islands“ von 2002 bis 2004 Gestalt an, bis zum Jahre 2010 gab es noch diverse Erweiterungen, heute arbeiten über 500 Menschen in dem Gebäude.

 

Thematisch soll die, 66 000 m² große, Erlebnishalle sowohl für Erholungs- als auch für Entdeckungstouristen eine Vielzahl unterschiedlicher Anreize schaffen.

So gibt es zwei große Pools, der eine als Südsee-Strand, der andere als Bali-Lagune konzipiert, einen großen Saunabereich, mehrere Rutschen, einen Minigolfplatz, verschiedene Spielplatzelemente für Kinder, Fahrgeschäfte, sowie zahlreiche Restaurants, Bars und Übernachtungsmöglichkeiten, durch die nicht nur Tagesausflüge, sondern auch längere Aufenthalte gewährleistet sind.  

Fester Teil der Einrichtung ist jedoch auch eine Regenwald- und Mangrovenlandschaft mit tausenden tropischen Bäumen und auch einigen Tierarten (Schildkröten, Papageien, Pfauen etc.), die von eher wanderbegeisterten Touristen hinreichend erkundet werden kann.

Neben Bäumen und Waldtieren zieren mittlerweile auch mehrere Bauwerke, die verschiedenen südostasiatischen Tempeln, Pagoden und Pavillons nachempfunden sind, den künstlichen Dschungelbereich, darunter z. B. auch ein Nachbau der berühmten Angkor Wat-Tempelanlage aus dem tropischen Kambodscha

Abgerundet wird das Freizeitangebot durch regelmäßige Showprogramme

Beheizter Sand und verlorene Wärme – die Problemzonen!

Bei all den Attraktionen, blieben die Besucherzahlen jedoch hinter den Erwartungen zurück. Und dies ist nicht das einzige Problem, auch die Tatsache, dass es beim Bau der Anlage keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gab, die für derartige Großprojekte in der Regel verpflichtend ist, sorgt für Kritik, u. a. von der Deutschen Umweltstiftung.

Umweltverträglichkeit zählt schließlich nicht zu den Leitmotiven der Halle, so ist die Hülle des Bauwerks für eine Innentemperatur von 19 °C bestimmt, da eine solche Temperatur aber nicht tropisch genug erscheint, werden Teile der Halle auf 26 °C beheizt.

2005 wurde die alte Hülle an der Südseite des Gebäudes durch eine UV-lichtdurchlässige Folie aus ETFE ersetzt, da die Pflanzen des Indoor-Dschungels sonst nur unzureichend mit Tageslicht versorgt und deshalb eingegangen wären. Doch nun kommt es durch diese lichtdurchlässige Hülle, sowie durch das stetige Beheizen des Sandes am künstlichen Südsee-Strand, zu permanenten Wärmeverlusten.

Auch Energieverluste sind zu vermelden, da die Abluft, ohne jegliche Wärmerückgewinnung, einfach aus dem Gebäude entweicht. Dies liegt daran, dass die Halle nur über eine ungenügende Wärmedämmung verfügt und dass Teile, z. B. Stahlträger, Fenster und Türen, überhaupt nicht gedämmt sind, wie eine Thermografieuntersuchung, im Auftrag der Brandenburger Grünen, hinreichend dokumentierte.
Außerdem betonen die Grünen, dass man mit einer gewöhnlichen Wärmedämmung auch die Entstehung von Kondenswasser an den Außenwänden verhindern könnte. Derzeit werden, als Gegenmaßnahme zur Kondenswasserbildung, die Außenwände durch so genannte Wandheizungen einfach erwärmt, dies ist für die Grünen eine völlig überflüssige zusätzliche Energieverschwendung.



Die Journalistin und Autorin Dr. Hannelore Gilsenbach kritisiert nicht nur den hohen CO2-Ausstoß der Halle durch die intensive Beheizung, sondern wirft den Planern des Projekts auch eine verfälschende, kommerzielle Darstellung des Regenwaldes vor, die stark von der Realität abweicht und die Wichtigkeit echter Regenwälder für die weltweite Artenvielfalt und den CO2-Haushalt überhaupt nicht deutlich macht. Kritisch sieht Gilsenbach auch die Tatsache, dass auf dem künstlichen Sandstrand von „Tropical Islands“ hunderte Liegen aus Tropenholz stehen.

Die Deutsche Umweltstiftung fasst die ökologische Problematik letztlich folgendermaßen zusammen: „Um den jährlichen CO2-Ausstoss [von „Tropical Islands“] auszugleichen, bräuchte es weit über 2 Millionen Regendwaldbäume. Derzeit verringert sich die Waldfläche jedoch weltweit um jährlich etwa 13 Millionen Hektar.“

Nach Meinung der Umweltstiftung sollten die Bundesländer, in Anbetracht der geplanten Bemühungen zur Energiewende, solche verbrauchsintensiven Freizeiteinrichtungen in Zukunft überhaupt nicht mehr fördern.

Wie seht ihr das? Stimmt ihr der Stiftung zu oder findet ihr, dass auch solche Erholungsoasen (und die damit verbundenen Arbeitsplätze) erhalten werden sollen?
- Schreibt es in die Kommentare!

gez. Maxim Podobed 2013

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Kommentare (25)
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13.06.2013
anne.toni hat geschrieben:
Tropical Islands, dieses Urlaubsparadies also...
Ich denke, dass das wirklich stark unter dem Wegzug der Einheimischen leidende Brandenburg sich da in eine Investition gestürzt hat, die dem Bundesland mal ein bisschen auf die Beine helfen sollte. Allerdings hätte ich auch gedacht, dass man das ganze besser durchdacht hat. Den Grundgedanken, dieses riesige Gerüst zum Luftschiffbau erdacht, auf eine Weise umzurüsten, finde ich eigentlich nicht schlecht, aber ich habe mir gedacht, dass man bei den hohen Eintrittspreisen Projekte unterstützt, die die echten Tropen schützen. Schließlich gibt es sogar auf Konzertkarten (z.B. Die Ärzte) kleine CO2-Kompensationsbeträge, um das ganze möglichst neutral zu halten und ich hielt das ehrlich gesagt, für eine Selbstverständlichkeit bei so einer energiefressenden"Dauerveranstaltung" und würde das sehr gerne mal als Gedanken weiterleiten wollen für verschiedenste Großveranstaltungen(!)
Dass die erhofften Besucherzahlen letztendlich ausbleiben, merkt man bereits daran, dass viele zu erst kostenfreie Angebote wie beispielsweise die Shows, nun zusätzlichen Eintritt verlangen. Vielleicht könnte das Tropical Islands neue Besucher locken, wenn es an anderen Ecken investiert und darüber nachdenkt FSC-Liegen an den Strand zu stellen. (Über Tropenholz-Liegen war ich sehr entsetzt, das geht ja mal gar nicht, weil es die meisten Leute dort sicher nicht interessieren wird, worauf sie ihr Handtuch ausbreiten.)
Fazit: Ich war über einiges unaufgeklärt und bin froh, dass ich durch diesen Bericht um einiges mehr darüber weiß und würde mich freuen, wenn man dem Veranstalter ein paar der hier in den Kommentaren genannten Tipps weitergeben könnte. :)
09.06.2013
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
09.06.2013
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
09.06.2013
gelöschter User hat geschrieben:
Eigentlich sollte Tropical Island ja genug Geld haben um all die "Missstände" zu beheben. Wenn sie das tun würden und, wie schon in vorherigen Kommentaren angesprochen, etwas Aufklärung statt nur Spaß mit reinbringen würden, wäre Tropical Island echt 'ne gute Sache und ich würde vielleicht auch mal einen Ausflug hinmachen.
Aber demnach was ich hier alles lesen konnte würde ich im jetztigen Zustand das ganze einfach nur schließen lassen. Es entspricht überhaupt nicht mehr dem ökologischen Zeitgeist!
21.05.2013
gelöschter User hat geschrieben:
@Rhino: Okay, gut, dann ist "Spaß" eben einfach nur eine Definitionssache. Warum/Wie ein Urlaub mit übermäßigem Alkoholkonsum Spaß machen soll/kann, ist mir unverständlich. Ich habe da also eine gänzlich andere Definition. Und daher schließen sich "kulturelle Bildung" und "Spaß" auch nicht aus.
21.05.2013
Puma hat geschrieben:
Ich hab mir nur die ersten paar Wärmebilder angeschaut und will gar nicht mehr.Viel zu erschreckend...
Im Übrigen stimme ich Rhino zu:Urlaub sollte anspruchsvoll sein und man sollte nicht in ein anderes Land fahren um sich da zu besaufen oder sonst was in der Art.
@Lena15:Das es für Familien mit wenig Geld,bzw mit zu wenig Geld für Urlaub,ein Erlebnis ist,bezweifle ich nicht.Aber meiner Meinung ist der Preis für die Umwelt dafür zu hoch.
19.05.2013
Lena15 hat geschrieben:
Wie man seinen Urlaub verbringen will ist, denke ich, jedermanns eigene Sache, aber Tropical Island könnte auch gute Seiten haben! Evtl. Familien die nicht das Geld haben um in den Urlaub zu fahren könnten dort jedenfalls ein bisschen was erleben oder man könnte auch so ne Art "Aufklärung" betreiben, dass man den Besuchern die Wichtigkeit und die Bedrohung rund um den Regenwald nahe bringen würde. Das würde natürlich keinen Sinn machen, solange der Energieverbrauch nicht gesenkt wird. Aber das ist den UNternehmern natürlich wieder vieeeel zu teuer, obwohl sie in Geld schwimmen.
Also, dran arbeiten oder verbessern oder ganz verbieten!
17.05.2013
Marielle hat geschrieben:
Was schreib ich eigentlich? anspruchsvoll :) ansprechend, meinte ich natürlich, aber ich denke ihr wisste was ich meine :)
Wenn ich jetzt so die Wärmebildkamera aufnahmen sehe, wird mir richtig schlecht. Das ding ist vielleicht für einiges zu gebrauchen, aber nicht als schwimmbad. soviel steht fest!
17.05.2013
Smilex hat geschrieben:
@ Rhino: haha stimmt .. die deutschen die nackig und besoffen und was weiß ich in mallorca rumlaufen .. das ist wirklich peinlich und wenig respektvoll

und ich finde urlaub im übrigen auch nich soooo wichtig .. ich hab als schüler nicht so unglaublich viel geld und war in meinem leben erst einmal im urlaub (verwandtdenbesuche nicht mitberechnet) und ich bin auch nicht gestorben und habe trotzdem spaß .. außerdem kann man auch anders spaß haben als in so nem komischen pseudo-wasauchimmer :P ..

ich bin im übrigen für WEG MIT DEM DING
17.05.2013
Rhino hat geschrieben:
@ ich-wir: Das ist eine persönliche Meinung, die auch ganz bewusst nicht im objektiven Bericht steht.

Ich werte es in der Tat als niederen Anspruch, wenn ein Urlaub nur irgendwie Spaß machen soll ... wenn man in eine fremde Gegend fährt, sollte man meiner Meinung nach nicht die Dinge machen, die einem zu Hause zu peinlich oder barbarisch sind, stattdessen wäre ein gewisser Respekt und ein gewisses Interesse für die Besonderheiten der anderen Region deutlich angemessener - das ist meine Meinung!
17.05.2013
gelöschter User hat geschrieben:
Darf ich mal fragen, warum der Gedanke, einen Urlaub zu verbringen und dabei (auch in der Hauptsache) Spaß zu haben, als "niederer Anspruch" bezeichnet wird?!?!

Ansonsten: Bei den Eintrittspreisen in die Halle ist ein "normaler" Urlaub fast günstiger ... Andrerseits: So dicht vor der Haustür so viel geboten bekommen, ist doch wieder eine ziemliche Seltenheit. Letztlich ist es ja schlicht und einfach nur ein überdachter Freizeitpark. Und über deren Stromverbrauch regt sich auch keiner auf.

Und als Drittes: Die Halle war niemals für ein "tropisches" Spaßbad gedacht, insofern ist es kein Wunder, dass gewisse Anforderungen nicht erfüllt werden.
Was also tun? Einfach schließen? Das sag mal den 500 Mitarbeitern, die in der ansonsten ziemlich öden brandenburgischen Provinz einen Arbeitsplatz haben! Umbauen? Rechnet sich vermutlich erst in vielen Jahren - bis die Halle so umgebaut ist, dass ihre Klimabilanz besser ist, müssten viele Millionen investiert werden. Geld, dass weder das Schwimmbad noch das Land hat. Vielleicht der Investor aus Malaysia. Aber der denkt eher an kürzeren Gewinn als Umweltschutz (siehe Geschäftsbericht von 2010, S. 5 (bzw. S. 24): http://www.tanjongplc.com/themes/Tanjong/docs/annual_reports/2010/8_business_rev.pdf)

Und zu guter Letzt, wen das noch interessiert: Den Bericht von Brandenburgs Grünen gibt's auch online - Text: http://www.gruene-brandenburg.de/userspace/BB/lv_brandenburg/arbeitsgemeinschaften/wirtschaft-arbeit-finanzen/183113.erlaeuterungen_zum_thermografiebericht.pdf
& die Wärmebilder: http://www.gruene-brandenburg.de/userspace/BB/lv_brandenburg/arbeitsgemeinschaften/wirtschaft-arbeit-finanzen/148440.thermografieuntersuchung_tropical_island.pdf
die Bilder sagen eigentlich schon alles ...
17.05.2013
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
16.05.2013
isabella hat geschrieben:
Erholung ist ja ok, aber gleich so teuer mit Leben anderer umgehen geht zu weit.
Erholen kann man sich auch beim wandern durch die freie Natur oder in Naturhöfen mit öko-Masken, aber so etwas ist wirklich die höhe.
Wann begreift der Mensch endlich das er Luft zum Leben benötigt!!!!
16.05.2013
Rhino hat geschrieben:
@Marielle: Ganz meine Meinung! :D
16.05.2013
Marielle hat geschrieben:
Aber besonders anspruchsvoll sieht die halle ja jetzt nicht aus...oder? Gerade beim Becken diese schwarze wand...mehr bunker als regenwaldfeeling
16.05.2013
Hanadi hat geschrieben:
Ich muss zugeben, dass ich schon mal im Tropical Island war (weil wir Tickets gewonnen haben;))

Bis auf die beeindruckende riesige Halle war es ganz ganz schlimm. Ich habe natürlich nicht erwartet, dass es wirklich so ist wie in den Tropen. Außer dieser extrem künstlichen Umwelt, die versucht irgendwas nachzuahmen, fand ich furchtbar, dass in der Halle auch Tiere leben (Vögel, Fische, etc.). Meiner Meinung nach völlig überflüssig für das "Erlebnis" in der Halle und außerdem auch irgendwie nicht artgerecht. In der Halle gibt es zum Beispiel keine frische Luft - nur Schwimmbadtypische-schwüle Luft.

Was den erschreckenden Energieverbrauch angeht, fände ich es wie ClaraG wirklich sehr interessant herauszufinden, wieviele Leute statt in den Urlaub zu fliegen lieber ins TI gehen. Vielleicht können daraus bessere Schlüsse gezogen werden, die die Energiebilanz betreffen.

Nichtsdestotrotz ist es natürlich richtig, dass man bei der Planung die Energieversorgung und den Verbrauch sowie die Wärmeisolierung hätte besser untersuchen müssen.
15.05.2013
Rhino hat geschrieben:
@Glühwürmchen:

Leider gibt es heute sehr viele Menschen, die ebendiese niederen Ansprüche an einen Urlaub haben - finde ich persönlich ebenfalls grauenvoll!

Zig Menschen reisen nach Spanien, nur um am Pool zu liegen, inne Disco zu gehen und sich vollzufressen (kann man ja bekanntlich alles nicht in Deutschland machen), kein kultureller Aspekt, keine EIndrücke von Land und Leuten, keine Inspriration o. ä. - es ist ein reiner Konsum und Exzess und der Genuss eines barbarischen Verhaltens, das man im Heimatland brav zurückhält ... und das wird eine Luftschiffhalle in der Tat nicht ersetzen, auch wenn sie in Ethno-Kitsch, Pseudo-Gemütlichkeit und Hässlichkeit diversen Mittelmeer-Hotels in nichts nachsteht ...
15.05.2013
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Was ein Schmarrn.

@ClaraG: Ich würde nie "Urlaub" in einer Halle machen wollen. Das ist doch echt was für Leute, für die Urlaub nur "hauptsache irgendwie Spaß haben" bedeutet.
Achja. Schon komisch, diese Verirrungen. Anstatt sich um die richtigen Probleme auf der Welt zu kümmern....wir sind so viele Menschen, so viele Ideen, so viel Energie. Wir könnten es so leicht packen, aber nein...
15.05.2013
Denis-C. hat geschrieben:
Danke für den tollen Bericht. hab mich schon lange gefragt wie sich so ein Unternehmen von der Energiekosten frage überhaupt lohnen würde.

Das Projekt "Tropischer Urlaub als Naherholungsgebiet" nach einer tollen Idee für Urlaub mit kleinem Geldbeutel ohne in die weit entfernten tropischen Wälder zu fliegen. Doch ist dieses Projekt sehr schwach durchgerechnet worden. Schlechte Besucherzahlen und hohe ökologische Kosten mach dieses Feriencenter (aus meiner Sicht) untragbar und ich würde es begrüßen, wenn diese Einrichtung so bald wie möglich geschlossen werden würde.
Genauso steh ich auch den Snow- und Skihallen im Lande gegenüber.
Im Gegensatz zu "Tropical Island" kann man nämlich für "günstiges" Geld in die "heimischen" Alpen und Ski fahren.
15.05.2013
RichardParker hat geschrieben:
Toller Bericht!
Das ist aber echt schlimm mit dem Energieverbrauch, als hätten wir nicht schon genügend CO2 in der Luft!!
15.05.2013
Makanie hat geschrieben:
Ich würde an deiner Stelle jetzt erst recht da hin wollen...UM DEN DEPPEN MAL SO RICHTIG EINZUHEIZEN!!!!!
Wisst ihr, ich fange an zu weinen, wenn ein Tier stirbt, ich kann das nicht sehen, mir wird schlecht, wenn ich mit ansehen muss, wie ein Baum gefällt wird, aber bei so etwas weiß ich manchmal nicht mehr, wozu wir alle uns hier so viel Mühe geben...SOLCHE AKTIONEN SIND SO MIT DIE GRÖ?TE PROVOKATION GEGEN DIE UMWELT!!!!!!! UND ICH HASSE SOLCHE DINGE!!!!!!!!!!!!
15.05.2013
Puma hat geschrieben:
Als ich zum ersten Mal von Tropical Islands gehört habe,wollte ich da mal hin,weil ich es von der Beschriebung her ganz toll fand.(Ja,ich gebs zu :) )Aber jetzt,nach dem Bericht,...Ich denke icht,dass ich da jetzt noch hinmöchte.Ich find es ne Schweinerei,dass das ohne die UVP gemacht wurde.Wie kann man so was verantworten???Aber ich denke nicht,dass man so was jetzt deshalb direkt verbieten sollte.Wenn eine UVP gemacht wird und sie positiv ausfällt und man vllt auch ein bisschen Aufklärung über das Thema betreibt,dass man dann sozusagen darstellt,fänd ich so was in Ordnung.Allerdings auch nur eingeschrängt in Ordnung.
15.05.2013
ClaraG hat geschrieben:
Toller Bericht!
Der Co2-Austoß ist wirklich katastrophal, nur was ich gerade überlege:
Wie viele Leute gehen durch dieses Angebot jetzt in die Halle statt wirklich in den Urlaub zu fliegen?
Vielleicht, wenn die Halle noch beliebter wird und auch als Urlaubsziel anerkannt wird, wird dadurch der CO2-Ausstoß ausgeglichen, der sonst durchs Fliegen oder Auto fahren entsteht.
Nur eine kleine Überlegung.
Ich bin natürlich trotzdem dafür, dass bei der Halle Energie weiter eingespart bin, da ich es nicht für realistisch halte, das sie geschlossen wird.
15.05.2013
IsabelB hat geschrieben:
Schrecklich, wieviel Energie dafür verbraucht wird. :( Außerdem klingt es, als wäre es traumhaft in "Tropical Islands", das macht es noch schlimmer, weil dann wahrscheinlich auch viele Besucher kommen ...

Bloß niemals dahinfahren!
15.05.2013
Wasserjunge hat geschrieben:
Danke für deinen Bericht...war ja zu erwarten, dass der Energieverbrauch riesig ist.
;O
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