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namens Erde


© WWF
Schwarzes Gold oder eher Schwarzes Pech? - Erdöl


von YoungPanda97
11.06.2011
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Erdöl ist für uns unentbehrlich, doch es verschmutzt die Umwelt. Ein Bericht darüber, wie Erdöl entsteht, wie begehrt es ist, wofür wir es alles brauchen, wie schädlich es ist und wie wir es später schaffen können, ohne das „Schwarze Gold“ auszukommen.

So entsteht es:
Abgestorbene Meeresorganismen, die auf den Grund des Ozeans gesunken sind, werden von Sand und Schlamm bedeckt. Durch den Druck weiterer Schichten entsteht in Jahrmillionen Erdöl. Deshalb muss das Erdöl mit den Bohrungs-Plattformen aus mehr als 10 000 Meter Tiefe gefördert werden.

So wurde es entdeckt:
Schon vor mehreren tausend Jahren entdeckten die Menschen, dass die braune Flüssigkeit, die an manchen Stellen aus der Erde sickerte, nützlich war – zum Beispiel, wenn man sie anzündet, für die Beleuchtung.

So begehrt ist es:
Und heute zum Beispiel streiten sich seit einigen Jahren Russland, Dänemark, Norwegen und die USA über die Gebiete an der Arktis, weil Forscher dort große Vorkommen an Erdöl vermuten. Überall heißt es: „Hilfe, unsere Erdölressourcen gehen bald zu Ende.“ Aber warum ist das Öl überhaupt so wichtig und warum sind wir so abhängig davon?
Heute verbrauchen wir weltweit etwa 12,7 Milliarden Liter pro Tag – jeder weiß, dass das enorm viel ist. Es wird benötigt für das Benzin, zum Heizen, Energie wird uns daraus geliefert – für unsere vielen Stromverbraucher im Haus, sogar in Medikamenten ist die Flüssigkeit, alle Kunststoffe enthalten Erdöl. Und schau dich mal um: Fast alles, was wir benutzen, enthält Plastik: Dein Laptop oder Computer, an dem du sitzt, deine Maus, die du vielleicht gerade in der Hand hältst, bestimmt auch dein Schreibtisch, deine Bleistifte, die eine Plastikschicht umhüllt und so weiter. Die Liste wäre unendlich.

So schädlich ist es:
Aber das Öl aus den Tiefen des Meeres zu fördern, ist nicht nur sehr teuer, sondern auch gefährlich. Jeder von euch hat mitbekommen, dass die Ölplattform des Mega-Konzernes BP „Deepwater Horizon“ im April 2010 explodiert ist. Das Öl strömte aus, es führte zur größten Umweltkatastrophe der Geschichte. Die Ölpest erreichte bald auch die Küste Louisianas, insgesamt 700 Milionen Liter Öl in den Golf von Mexiko. Das Öl verseuchte kilometerweit das Meer und kostete viele Tiere das Leben.
Es gibt auch öfter kleinere Katastrophen wie Tankerunglücke oder Lecks in den Rohren. Das verseucht auch ganze Landstriche. Auch die Verbrennung der Verbrauch ist schädlich, denn es entsteht C02 und das verschmutzt die Luft und beschleunigt den Treibhauseffekt.

So können wir helfen:
Die Erdölvorräte sind bald zu Ende – Experten schätzen, dass in 50 Jahren die Ressourcen erschöpft sind. Versuche, Energie zu sparen und auf zu viel Plastikspielzeug zu verzichten. Fahre wenig Auto, stieg lieber mal auf das Fahrrad. Schalte das Licht aus, zieh einen Pulli drüber, statt zu heizen.
Oder überrede deine Eltern, auf Ökostrom umzusteigen.

Quellen: National Geographic World, Heft Mai 2009

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lpest_im_Golf_von_Mexiko_2010

http://de.wikipedia.org/wiki/Deepwater_Horizon

Bild: http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/00006/182603v1_jpg_6561c.jpg

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Kommentare (6)
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25.06.2011
YoungPanda97 hat geschrieben:
Noch eine Anmerkung: Im Bericht steht unten bei Quellen noch "Bild:". Aber ich habe gesehen, dass man ja gar keine Bilder von fremden Quellen benutzen darf, deswegen das Bild entfernt. Aber vergessen, die Zeile zu löschen. Wer will, darf sich das Bild natürlich trotzdem anschauen ;-).
13.06.2011
LSternus hat geschrieben:
Man muss die Leute erst einmal dazu bewegen Hybridwägen und Elektroautos zu akzeptieren, da es vielen zu teuer ist umzusteigen oder sie sind einfach zu bequem.
12.06.2011
Schimon hat geschrieben:
Das muss der Markt nur richtig präsentieren. Elektroautos sind gescheitert. Ihre Akkus sind extrem teuer wenn sie kaputt gehen, sie müssen lange Aufladen und Strom wird auch nur durch Erdöl oder Kohle produziert. Hybridwägen können mehr überzeugen. Sie laden ihre Akkus durch Bremsungen u.ä. auf und sind effektiver, da das "Losfahren" nicht über Erdölverbrennung, sondern Akkubenutzung läuft und sind leichter, was ebenfalls die Kosten für den Antrieb verringert.
12.06.2011
YoungPanda97 hat geschrieben:
Schimon, ja du hast total Recht! Das Problem ist nur, dass z.B. Hybridautos zunächst mehr kosten würden und eben viel zu viele nicht bereit wären, das zu zahlen.
12.06.2011
Schimon hat geschrieben:
Energie sparen, sodass man auf etwas verzichten muss, kann man nicht in Industriestaaten durchsetzen. Eine erhöhte Energieeffizienz kann man schon erreichen. Man muss lediglich die Ressourcen besser nutzen. Man muss nicht aufs Auto verzichten, sondern Hybridautos fördern und auf den Markt bringen. Und man muss auch nicht immer das Licht ausschalten, sondern lediglich Sparlampen benutzen. Denn wenn das Erdöl bald nicht mehr vorhanden ist, hat man noch Kohlevorräte für weitere 200 oder mehr Jahre. Ich will nur sagen: Man muss nicht eine Vollbremsung machen, sondern den Leuten neue Zustände näherbringen, die umweltfreundlich sind und ihren "Luxux" nicht wegnehmen.
11.06.2011
Viveka hat geschrieben:
cooler bericht! danke für die zusammenstellung. ich habe meine eltern jetzt so weit, dass wir auf ökostrom umstellen! aber leider haben noch viel zu wenige leute ökostrom!
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