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Reisebericht aus dem Land des Lächelns - Teil 1


von HannaS
08.04.2010
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52 P

Vorfreude auf den südostasiatischen Touristenmagneten

Thailand ist IN – jedenfalls habe ich dieses Gefühl bei fast allen Unterhaltungen. Jeder kennt irgendwen, der in letzter Zeit dort Urlaub gemacht hat.
Eine kurze Internetrecherche ergibt: Tatsächlich waren 2007 über eine halbe Million Deutsche in Thailand. Puh…

Nun ja, jetzt kann ich mich einreihen: Ich war da, im Land des Lächelns. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Ich habe es geatmet, gefühlt, gehört, bereist. Und will euch einen Bericht darüber nicht vorenthalten, vor allem weil Thailand umweltmäßig einiges zu bieten hat...

Der Wikipedia Artikel über die Tier- und Pflanzenwelt Thailands klingt vielversprechend: Artenreiche tropische Regenwälder, Mangrovenwälder, Bergwälder. Affen, Elefanten, Großkatzen, Vögel, viele Schlangenarten, Krokodile, Korallenriffe…
"Ob wir davon wohl etwas sehen werden?“ frage ich mich… Der Waldbestand hat in den letzten fünfzig Jahren leider stark abgenommen, von 80% auf unter 25%. Aber immerhin gibt es heute zahlreiche Nationalparks, über ein Zehntel der Landfläche ist Schutzgebiet. Außerdem gibt es einige Meeresnationalparks. Ich bin gespannt…

Ökologisch reisen und Thailand – ist das vereinbar?

Das erste Problem bei einer Reise nach Thailand ist der lange Flug mit entsprechend hohem CO²-Ausstoß. Zumindest ist das ein Problem, wenn man ein etwas umweltbewusst denkender Mensch ist und die Klimaerwärmung somit nicht ignorieren kann.
Ich schaue bei atmosfair.de nach und muss schlucken: Hin- und Rückflug mit Zwischenlandung in Moskau werden mit 6020 kg CO² berechnet. Das ist doppelt so viel wie das klimaverträgliche Jahresbudget eines Menschen. Sogar dreimal so viel wie ein Jahr Auto fahren.
Ich klicke auf „Flug kompensieren“. Es ist nicht ganz billig, aber wenn ich es nicht bezahle, müssen es irgendwann andere bezahlen. Der CO²-Ausstoß wird durch atmosfair natürlich nicht verhindert oder rückgängig gemacht. Aber durch die errechnete Spende werden Projekte finanziert, die über kurz oder lang an anderer Stelle die 6000 kg CO² einsparen. Ein Projekt in Thailand ist zum Beispiel „Strom aus Abwasser“ – der WWF ist sogar Projektpartner. Sehr gut!

alt

In Thailand selbst werden wir nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen, also Bussen, der Eisenbahn – na gut, und des Öfteren einem Taxi. Die sind dort so schön billig – geradezu paradiesisch für deutsche Verhältnisse.

Immerhin: Eine Fahrradtour in Bangkok ist auch schon gebucht. Übrigens das Einzige, was wir von zu Hause aus fest geplant haben. Der Rest wird improvisiert.
Ich bin fest entschlossen, die Augen offen zu halten und auf mögliche Umweltprobleme zu achten. In unserem dicken Reiseführer fällt mir schon einmal positiv auf, dass ökologisch vorteilhafte Unterkünfte durch Extrasymbole gekennzeichnet sind.
Nach ganz schön viel lesen und trotzdem Minimalplanung kann es also losgehen ins ferne Südostasien…


Morgen: Teil 2 - Faszinierende Metropole Bangkok

Hier direkt zu Teil 2 gehen

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Kommentare (3)
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Sortieren nach Aktualität:
22.04.2010
Maide hat geschrieben:
Hanna! Ich hab' grad bemerkt, dass das der 1000. Bericht hier in der Community ist! Glückwunsch ;P
09.04.2010
Maide hat geschrieben:
Ich will auch! ;P
09.04.2010
Liiin hat geschrieben:
warte gespannt auf den 2 teil :D
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