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Ökologieprobleme und Umweltpolitik in China.


von midori
22.07.2011
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China - ein fernöstliches Land voller Legenden und Mythen. Beim Gedanken an China kommen mir zunächst riesige Reisfelder in den Sinn. Aber auch fantastische Felsenformationen, stille Gewässer und asiatisches Flair. Eine Reise in unbekannte, paradiesische Gefilde. So möchte man zumindest meinen. Doch leider sieht die Realität ganz anders aus.

In den letzten Jahrzehnten hat China gewaltige Sprünge gemacht und sich stark entwickelt. Es zählt nunmehr zu den Schwellenländern in der internationalen Staatengemeinschaft. Entlang der Ostküste sind riesige Metropolen wie Shanghai und Peking entstanden, die einer sich neu bildenden Mittelschicht Platz und Arbeit geben. 1,3 Milliarden Menschen leben in China. Sie machen ein Fünftel der Weltbevölkerung aus. Chinas Wirtschaft wächst jährlich um 10 Prozent. Das Wachstum stellt die neue Legitimationsgrundlage der Kommunistischen Partei dar und soll daher natürlich aufrecht erhalten werden.

Mit der Entwicklung kommen aber auch die Umweltprobleme. Es ist kein Geheimnis. Ein Land, welches sich wirtschaftlich weiterentwickelt und immer höher hinausschießt, verursacht natürlich auch mehr Umweltprobleme. Und davon gibt es in China reichlich!

Eines davon ist die Entwaldung. Die Abholzung von Wäldern verursacht Erosionen, Überschwemmungen und Desertifikation. Nach der Jahrhundertüberschwemmung von 1998, bei der mehrere tausend Todesopfer zu beklagen waren, hat China sich für ein radikales Abholzverbot und Wiederaufforstungsmaßnahmen entschieden. Das mag im ersten Moment absolut spitze klingen, verschiebt das Problem aber auch nur regional, denn China benötigt Rohstoffe und importiert Holz daher aus anderen Ländern.

Ein anderes Problem fokussiert das Grasland und die Desertifikation. Bereits 90 Prozent der chinesischen Steppen sind durch Klimawandel, Überweidung, Bodenversalzung und Erosion geschädigt. Mittlerweile erreichen die Sandstürme sogar Peking und verhüllen die Sicht der Stadtbewohner. Chinas Wüstenflächen vergrößern sich jährlich um 3000km². Die für Landwirtschaft nutzbaren Flächen liegen zu großen Teilen im Nordosten des Landes und sind zunehmend durch die Zerstörung bedroht. Wie bekommt man 1,3 Milliarden Menschen ohne Landwirtschaft satt?

Aber auch Wassermangel und die Wasserverschmutzung haben einen hohen Stellenwert. Sicherlich eines der größten Umweltprobleme in China. Zum einen besitzt China eine nur sehr ungleiche Verteilung natürlicher Wasserressourcen. Landesweit müssen 340 Millionen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser leben. In den Städten sind dagegen 90 Prozent der Grundwasserressourcen durch Schadstoffeinträge belastet. Im Jahr 2007 waren 30 Prozent der Gewässer hochgradig verschmutzt. Hauptverursacher dieser enormen Wasserverschmutzung stellen Landwirtschaft und Industrie dar. Während die einen Millionen Tonne von Gülle in das Grundwasser spülen, leiten mehr als 5000 Betriebe ihre Abwässer in Flüsse und Seen ein. China versucht dem Herr zu werden. Innerhalb von 6 Jahren stieg die Anzahl städtischer Klärwerke von 315 auf immerhin 939.

Chinas Drei-Schluchten-Staudamm ist dabei ein ganz eigenes Kapitel für sich. Die Talsperre besitzt ein Wasserkraftwerk, ein Schiffshebewerk und eine Schleusenanlage. Über zehn Jahre wurde an dem 150 Meter hohem Staudamm gebaut. Der Stausee erstreckt sich über drei Schluchten und ist über 600 Kilometer lang. Mit einer Generatorleistung von 18.200 Megawatt ist das Wasserkraftwerk das größte der Welt. Von seinen enormen Ausmaßen abgesehen, birgt der Staudamm aber auch enorme Gefahren. Sollte er eines Tages brechen, wird er alles überfluten und Millionen von Menschenleben kosten. Zudem stellt er einen riesigen Eingriff in die Umwelt dar. Ein monströses Projekt, dessen Zukunft unsicher ist.

Ganz nebenbei hat China noch mit einer extremen Luftverschmutzung zu kämpfen. Es ist das physisch spürbarste Problem des asiatischen Landes. Zwei Drittel der städtischen Bevölkerung lebt in einer Umgebung mit schlechter oder sehr schlechter Luftqualität. Die Feinstaubbelastung in Peking lag 2006 300 Prozent über dem Grenzwert der EU! Jährlich sterben 400.000 Menschen in China an den Folgen der Luftverschmutzung. Sie verursacht zudem erhebliche Schäden an Gebäuden und Vegetation durch sauren Regen. Dafür sind einerseits die veralteten Industrieanlegen verantwortlich, die sich hauptsächlich auf Kohle stützen. Und zum anderen der zunehmende Autoverkehr, der Smogglocken über Peking, Shanghai und andere Großstädte zaubert.

Zu guter letzt muss China sich natürlich auch dem Klimawandel zuwenden. Es ist sogar eines der Schlüsselländer in Bezug auf den anthropogenen Klimawandel. China ist der größte Emittent von Kohlendioxid! Wenn es weiter in diesem Maße Treibhausgase in die Luft schleudert, sieht seine Zukunft ganz und gar nicht rosig aus. Der Meeresspiegel würde bis zu einem halben Meter ansteigen und die Ostküste des Landes unter Wasser setzen. Außerdem führen Dürren im Norden und Überschwemmungen im Süden zu einem Ernterückgang von 10 Prozent. Die Gletscher im Himalaya schmelzen schneller als angenommen. Sie speisen Flüsse. Schmelzen sie, sind Trinkwasserreserven und die Landwirtschaft bedroht.

Chinas gegenwärtige Umweltsituation ist also alles andere als zufriedenstellend oder gar paradiesisch. Nun stellt sich aber die Frage.. was wird dagegen getan?

Es existiert zwar schon seit 35 Jahren eine institutionalisierte Umweltpolitik im Reich der Mitte. Trotzdem hatte der Umweltschutz bis vor kurzem noch keine allzu hohe politische Priorität. Erst im Jahr 2008 hat das Umweltministerium in China den Rang eines vollwertigen Ministeriums erhalten. Immerhin! Auch die Regierungsausgaben für die Umwelt sind angestiegen. Die chinesische Regierung hat scheinbar doch gemerkt, dass Rotchina zu einem Grünchina werden muss, um seinen aufgebauten Lebensstandard zu halten.

Der Klimaschutz ist mittlerweile zum nationalen Ziel erklärt worden. Und sogar die chinesische Bevölkerung empfindet die Umweltzerstörung als dringlichstes Problem. Es wurden mehrere Gesetze verabschiedet und ein detaillierter Katalog mit rund 375 Umweltstandards entwickelt. Man möchte ökologische Anbaumethoden fördern, von Kohle auf Gas und Öl umsteigen, die Treibhausgase verringern und vieles mehr. Dafür wurde sogar der Benzinpreis um 16 Prozent erhöht und Plastiktüten sind in China ganz und gar verboten! Außerdem werden Großinvestitionen nun vorab auf Umweltverträglichkeit geprüft und nicht erst dann, wenn der Schadensfall bereits eingetreten ist.

Aber natürlich gibt es - wie auch in jedem anderen Land dieser Welt - Probleme bei der Umsetzung. China besitzt ein autoritätes, sozialistisches Einparteiensystem. Wenn ein Funktionär in diesem System aufsteigen möchte, dann am besten, indem er das Bruttosozialprodukt in seinem Zuständigkeitsbereich erhöht. Insofern versuchen viele Funktionäre Umweltschutzbestimmungen von ihren Unternehmen fernzuhalten, was natürlich kontraproduktiv für den Umweltschutz ist. Zudem basiert die Legitimation der Kommunistischen Partei auf der Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachtums. Aus diesem Grund werden Umweltschutzmaßnahmen oftmals ignoriert oder übergangen.

Viele Bestimmungen und Verordnungen sind zu wenig konkret für eine erfolgreiche Umsetzung. Viele lokale Umweltbehörden finanzieren sich zudem über Einnahmen aus Emissionsgebühren und haben daher wenig Interesse daran, diese einzudämmen. Ein ganz großes Problem ist das Knäuel von Zuständigkeitsbereichen, in welchem sich die einzelnen Ministerien verstricken. Bezüglich internationaler Klimapolitik haben beispielsweise dreizehn staatliche Institutionen ein Wörtchen mitzureden. Kein Wunder, dass es dabei schwierig ist, sich einig zu werden!

China gibt sich trotzdem größte Mühe einen Weg zu einem grünen Wachstum zu finden. Dabei verfolgt es die Strategie des "Green New Deal". Er bezeichnet Konzepte für eine ökologische Wende des Kapitalismus. Dabei sollen vorallem arbeits- und wirtschaftspolitische Maßnahmen mit einem ökologischen Umbau der Industriegesellschaft kombiniert werden. In ihrem neuen Fünfjahresplan, der Anfang 2011 verabschiedet wurde, hat sich die chinesische Regierung sogar darauf geeinigt, das chinesische Wachstum von zweistelligen Zahlen auf sieben Prozent zu reduzieren! Der Umwelt zuliebe. Auch mit Ressourcen soll in Zukunft schonender umgegangen werden. Bleibt zu hoffen, dass China es ernst meint.

Das Land besitzt eine außergewöhnlich bedeutende Rolle im globalen Umweltgefüge. China muss die Investitionen in den Umweltschutz erhöhen, die Umweltbehörden auf lokaler Ebene stärken und den Zugang zu Informationen und Rechtssicherheit verbessern. Dann ist es auf einem guten Weg!

 ******************

Habt ihr noch mehr Fragen zu Chinas Umweltpolitik? Her damit! Vielleicht kann ich sie euch beantworten! :o)

******************

Quellen:

Friedman, Thomas L., Was zu tun ist. Eine Agenda für das 21.Jahrhundert., Frankfurt am Main 2009.

Schmalz, Stefan, Chinas technokratischer Green New Deal.

Sternfeld, Eva, Umweltsituation und Umweltpolitik in China, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 49/2006, 2006.

Bechert, Stefanie, Die VR China in internationalen Umweltregimen, in: Wittkämper, Prof. Dr. Gerhard W., u.a., Studien zur internationalen Umweltpolitik, Bd.6, Münster 1995.

 

 

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Kommentare (14)
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08.08.2011
Puma hat geschrieben:
Na wenigstens versuchen sie,etwas zu unternehmen.Vielleicht klappt es ja auch und der Klimawandel kann verlangsamt werden.Das mit dem Plastiktütenverbot finde ich gut und vielleicht zieht Deutschland in dieser Sache noch nach,Wäre wünschenswert.
05.08.2011
midori hat geschrieben:
@Angelina

So sehr hab ich mich mit dem Thema im Detail nicht beschäftigt. China wollte zwar trotz Fukushima 20 neue Atomkraftwerke bauen, hat die Idee dann aber doch abgeblasen. Fakt ist, dass sie gute Chancen auf dem Energiemarkt wittern und sich daher für erneuerbare Energietechnologien stark machen. Beispielsweise Photovoltaik.
01.08.2011
Angelina hat geschrieben:
WooW, dieser Bericht ist wirklich interessant ! Danke dafür (:
Aber stimmt es nicht, dass China, trotz Fukushima, weiterhin auf Atomkraft setzt ?
29.07.2011
midori hat geschrieben:
@Marcel

Entschuldige die Verspätung! ;o)

Also bezüglich der Umweltbewegung in China hab ich nicht allzu tief recherchiert. Ein klein wenig Information kann ich Dir trotzdem geben. Soweit ich weiß, sind verschiedene Nichtregierungsorganisationen im Bereich Umwelt zwar nicht legalisiert in China, aber immerhin toleriert. Es gibt ja schließlich auch einen WWF China, der eine ganz schöne Menge Arbeit leisten muss... ;o) Problematisch ist in China folgende Situation: Es existiert noch keine Zivilgesellschaft wie bei uns, die sich solcher Probleme annehmen würde, denn rein aus der Tradition und Geschichte, kümmert sich in China am besten jeder um sich selbst, statt um andere, was aber für eine Umweltorganisation eben auch notwendig wäre. Davon abgesehen, wissen wir ja, wie es mit Grund- und Menschenrechten in China steht. Ich schätze, es ist daher auch nicht allzu einfach, Kritik zu formulieren, weil diese zumeist als Kritik am System aufgenommen wird. Trotzdem lassen sich die NGO's nicht unterkriegen. Greenpeace hat aus Millionen von Einwegessstäbchen ganze Bäume gebastelt, um darauf aufmerksam zu machen, dass für solche Einwegstäbchen unmengen an Holz verbraucht wird. Und wer weiß... vielleicht läuft es in China ganz andersrum. Vielleicht entsteht hier aus der Umweltbewegung eine Demokratiebewegung? Es bleibt auf jeden Fall spannend! :o)
25.07.2011
Marcel hat geschrieben:
Wow, das ist die beste Zusammenfassung über Chinas Umweltsituation, die ich bisher gelesen habe! Vielen Dank für diesen super Bericht, Uli. Was mich noch interessieren würde ist Deine Einschätzung hinsichtlich der Umweltbewegung in China? Wir stark ist das Netz der Nichtregierungsorganisationen? Wie sehr dürfen oder können Umweltschützer Kritik formulieren, ohne Schwierigkeiten zu bekommen? Und gibt es in China auch größere gesellschaftliche Strömungen wie etwa eine Anti-Atomkraft-Bewegung?
24.07.2011
midori hat geschrieben:
@ZebraDebra: Ich glaube, Du meinst Japan! :o) Soweit ich weiß, hat China mit Walfang nichts am Hut!
24.07.2011
Rhino hat geschrieben:
ZebraDebra: da sind ziemlich einer Meinung ;) und das autoritäre Regime machts nur noch unsympathischer...
24.07.2011
Nivis hat geschrieben:
Hammer Bericht! Super recherchiert und textlich toll umgesetzt. Ich hoffe wirklich, dass der Groschen gefallen ist und all die guten Vorsätze eingehalten werden. Denn wenn das wirklich der Fall sein sollte, dann kann man wirklich wieder hoffen!!!!
24.07.2011
ZebraDebra hat geschrieben:
Also wenn ich an China denke, kommen mir diese ganzen kleinen ´Made in China`- Plastik-Produkte in den Sinn, die ja meiner Meinung nach völlig überflüssig und einfach nur Umweltverschmutzung sind.
Aber wenigstens hat das Land seine Probleme erkannt und versucht, sie zu lösen. Wobei ich nicht wirklich glaube, dass sie die in den Griff bekommen.
Aber war nicht China auch das Land, das so wahnsinnig viele Wale für `Forschungszwecke` abschlachtet? Darüber könnte ich mich auch aufregen, und wegen all diesen Gründen ist mir China sehr unsympathisch...
23.07.2011
midori hat geschrieben:
Fakt ist aber eben auch... wir haben kein Recht den Entwicklungsländern ihre Entwicklung vorzuschreiben. Wir haben aus dem Vollen gelebt und können ihnen das jetzt nicht verbieten. Und China sieht das nämlich auch so... "Wenn Amerika sagt, dass es so toll ist, warum machen sie es dann nicht selber?". Und damit hat China auch Recht. Aber sie müssen einsehen, dass es eben auch ihrer Entwicklung schadet und ohne Umweltschutz nicht lange gutgeht.
23.07.2011
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Danke! :)
Ich denke, wenn "wir" als Industrienation wirklich Erfolg wollen in Sachen Umweltschutz, muss das mit der Billigproduktion in anderen Ländern aufhören oder zumindest stark reduziert werden...das ist sonst einfach nur Greenwashing, nützt aber der Sache an sich nichts...
Das ist eben so eine Sache, ne...alle wollen es billig haben. Geld Geld Geld....
22.07.2011
midori hat geschrieben:
Hei Maura!

Also China betreibt international eine betonte Selbstdarstellung als Entwicklungsland, womit es natürlich Forderungen an die Industrienationen richten darf. Zugleich fürchtet es aber eben auch, dass seine eigenen nationalen Interessen, vorwiegend Entwicklung und Wachstum, durch fremde, internationale Interessen, wie beispielsweise Umweltschutz beeinträchtigt werden. China setzt daher sehr auf eine Politik uneingeschränkter Souveränität. Das sieht man auch daran, dass China UN Umweltprojekte vollkommen selbstständig, ohne Beteiligung der UN durchführt. Zudem wirft China den westlichen Ländern "ökologischen Imperialismus" vor. Soll heißen, die Industriestaaten verschieben ihre umweltschädlichen Produktionen in Entwicklungsländer, ua. auch China, weil die Umweltauflagen in ihren Ländern zu hoch sind. China ist nicht ganz einfach zu handhaben.. aber ich denke, sie werden sich auch diesbezüglich entwickeln. Immerhin stecken sie auch in diesem Interdependenznetz :o)
22.07.2011
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Sehr gut geschriebener und vor allem informativer Bericht! :o)
Es ist natürlichs ehr positiv, dass China erste Schritte Richtung Umweltschutz macht. Angesichts der Lage ist es aber noch sehr viel mehr drin. Ich bin gespannt, wie China sich in den nächsten Jahren entwickelt. Es wäre sehr wichtig, wenn sie bei den weltweiten Umweltschutzbemühungen kooperieren würden. Wie sieht das eigentlich international aus? Wie gut lässt China "mit sich reden" ? Gibt es Verhandlungen ? Oder Unterstützung?
22.07.2011
Rhino hat geschrieben:
Ein sehr gut geschriebener und informativer Bericht! ;) .ja, China ist ein heikles Thema. Ich war selbst dort und es ist ein Land das einen auf der einen Seite faszinierend, aber auf einer anderen Seite auch wieder extrem erschreckend ist. Was die Umweltpolitik angeht, ist China wohl kaum ein goldenes Beispiel, sieht man z. B. auch daran, das China den Bau weiterer Kohle- und Atomkraftwerke anstrebt, aber ich denke das dem Land da doch teilweise zu viel nachgesagt wird. Man kan wohl kaum sagen, China tut überhauptnichts für den Umweltschutz, allerdings glaube ich, das sich die Regierung bemühen wird, nur bestimmte Umweltschutzmaßnahmen zu realisieren. Ich denke da wären vor allem Maßnahmen den Lebensstandard der Stadtbevölkerung zu verbessern (Verringerung der Luftverschmnutzung), Maßnahmen zum Shcutz besonders sehenswerter Territorien, sowie Maßnahmen zum Schutz von bekannten Tieren, wie dem Großen Panda oder dem Tiger. Ob China sich aber auch beim Schutz weniger bekannter Arten (z. B. Bernsteinseeschwalbe) oder Lebensräumen umweltfreundlich zeigen wird, bezweifle ich stark, denn die Wirtschaft hat schon extrem hohe Priorität. Es geht in erster Linie stets nur um Wachstum, Fortschritt, Entwicklung, man kann nur hoffen, das der Umweltschutz in dieser Hinsicht doch noch einen gewissen Respekt kriegt. Für mich selbst habe ich aber beschlossen, mich weitesgehend von China zu distanzieren. Das liegt wenig an der Umweltsituation, sondern viel mehr darin, das ich das Regime Chinas unmenschlich finde und den Einfluss Chinas auf die anderen Staaten mittlerweile auch als beunruhigend bezeichnen würde. Deshalb versuche ich mitttlerweile auch auf "Made in China" zu verzichten...
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