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Ein Dorf


namens Erde


© WWF
Öko Reisen - Die Bahn


von Gerry
01.04.2010
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 Dieser Bericht war eigentlich gar nicht eingeplant, doch nach längerer Recherche sehe ich mich nun sogar gezwungen davon zu berichten :)

Es geht darum, dass die Bahn mehr auf Umwelt achtet, als ich vorher gedacht habe.

Hier schonmal ein kleines nettes Video.

 

Mit dieser super interaktiven Grafik, zeigt die Bahn wirklich alles in einem.

www.deutschebahn.com/site/bahn/de/nachhaltigkeit/umwelt/umwelt__ueberblick/umwelt__ueberblick,variant=imgPopup,imgId=500678,siteProxyId=721414.html

 

Die Bahn bietet der direkt bei der Ankunft drei Fortbewegungsmittel an. 

Das Fahrrad

Man kommt an, und kann sich direkt ein Fahrrad mieten. Man muss also nicht immer ein Auto nehmen, um etwas zu erkunden oder ein Taxi, damit man vom Bahnhof bis zum Hotel gelangt.

Das Auto

Hier ist der einzige Vorteil der, dass man mit dem Zug CO2 arm anreisen kann, und dann trotzdem ein Auto vor Ort hat.

Der Bus

Rund eindrittel aller von der Bahn eingesetzen Busse sind Erdgas Busse, dabei entstehen nicht nur weniger schädliche Stoffe, sondern auch weniger Lärm & Gestank.

 

Desweiteren benutzt der ICE umweltfreundliche Klimaanlagen

Diese benutzen nur Luft und nicht das umweltschädliche FCKW oder FKW. Diese sind zwei Treibhausgase.

 

Photovoltaikanlagen werden mittlerweile auf vielen grossen Bahnhöfen, wie zum Beispiel am Berliner Hauptbahnhof, verwendet. Jählich liefern dies am Beispiel des Berliner Hauptbahnhofes 160.000 Kilowattstunden Strom, soviel wie 40 vierköpfige Familien pro Jahr.

 

Wusstet ihr, dass eine Person pro Tag soviel Papier verbraucht, wie viel in einem Harry Potter Roman vorhanden ist? Das macht pro Jahr pro Kopf 236 Kilogramm Papier - viel Holz, Energie und Wasser. Die Bahn hat ihr Format für Werbeschriften verkleinert, sodass der Platz optimal ausgenutzt wird. Gedruckte Fahrpläne werden ersetzt durch elektronische, die mit Photovoltaik betrieben werden.

 

Desweiteren gibt es an deutschen Bahnhöfen fast nur noch Energiesparlampen.

 

Damit an großen Bahnhöfen keine "Fußbodenheizungen" verwendet werden müssen, um Eis an den Bahnsteigen zu schmelzen, benutzt die Bahn nun ein intelligenteres Verfahren:

Im Sommer wird die Wärme, die dadurch ensteht, dass die Sonne den Boden erhitzt, weitergeleitet in tiefergelegenene Steine. Diese speichern die Energie und sorgen für eisfreie Bahnsteige im Winter.

 

Bis 2020 soll - verglichen mit 2000 -  sich der Lärm eines ICEs halbieren. Es sollen andere Bremsen eingebaut werden. Sowohl Menschen als auch Tiere werden weniger gestört.

 

Biodiesel verursacht bis zu 70% weniger CO2 Emissionen als herkömmliches Diesel. Deutsche Bahnen fahren deshalb mit einem Diesel / Biodiesel Gemisch.

 

Seit Juni 2008 bietet die Bahn in ICEs Produkte an, die mit den Bio Siegeln versehen sind.

 

Güterwagen sollen nun nur noch mit der lärmgeringeren K-Sohle fahren. Diese ist viel leiser als die herkömmliche Metall Bremse. Sie besteht aus Kunstharz. 

 

Die Bahn hat ein eigenes Labor, dass stetig forscht, wie der Umweltschutz bei der Bahn fortschreiten kann. Dieses Labor kann mein ökologischen Notfällen an Bahnhöfen sowohl tags als auch nachts erreichen.

 

Die Bahn benutzt seit einiger Zeit nur noch zertifiziertes Holz. Sowohl für die ausgedruckten Fahrpläne, Werbeflyer, als auch für Verbindungsstücke für die Schienen wird nur noch Holz aus nachhaltigen Wäldern verwendet, wo stetig Bäume nachgepflanzt werden.

 

Oft müssen Vögel an den Stromkabel der Bahn sterben. Die Deutsche Bahn hat sich deshalb im Dialog mit Tierschutzverbänden ein paar Methoden überlegt, wie man das Leben dieser Tiere retten kann. Längere Massten, Vogelabweier und Isolierhauben bieten eine Lösung.

 

Die Bahn wirbt mit den Umweltverbänden BUND, NABU und VCD das "Fahrtziel Natur". Die Bahn erweiterte ihre Fahrtziele in viele Naturgebiete, um den Menschen die Natur näher zubringen und diese Ziele attraktiver zu machen.

 

Liebe Grüße, Gerrit

 

Bild von Georg Marinschek // PIXELIO

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare (4)
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02.04.2010
midori hat geschrieben:
Erstmal danke Gerry für diesen Bericht. Er war sehr interessant! (:

Trotzdem bin ich da wie Kate doch sehr misstrauisch. Erzählen kann die Bahn vieles. Ob sie es auch wirklich umsetzt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Wenn dem so sein sollte, dann ist das natürlich sehr löblich.. :)
01.04.2010
Gerry hat geschrieben:
Hi Kate !
Logisch, ich denke auch, dass das ein wenig Greenwashing ist.
Jedoch würde ich der Bahn nicht unbedingt vorwerfen, dass sie nicht ganz auf Biodiesel umsteigen. Du hast die Gründe doch genannt. Die Kosten wären da einfach zu hoch. Trotzallem finde ich ein paar Ansätze der Bahn sehr lobenswert - natürlich läuft da nicht alles, wie sie es sich loben.
01.04.2010
KatevomDorf hat geschrieben:
@ jey: du erleichterst also dein schelchtest gewissen. na dann, solange es der umwelt hilft bzw nicht schadet kannst du dich damit besser fühlen, wie du willst.
wenn es dir reicht dich so aus der verantwortung zu ziehen? musst du selbst wissen.

also die dinge, die in dem clip gesagt wurden sollten einem eigentlich nicht neu oder fremd sein. das ist das einfachste vom einfachen. meiner meinung nach.

und ehrlich gesagt bin ich nen bisschen skeptisch, ob das nicht zu men großen teil nicht nur PR ist. frag doch mal, warum die bahn nicht komplett auf biodisel umstellt. als ich kann die antwort schon erraten bzw. ich weiß den theoretischen grund: biodisel ist ätzender uns somit macht er diedinchtungen schneller kaputt, erog ein heiden mehr aufwand an reperaturen für die bahn. weilterhin ist der wirkungsgrad von biodiesel bei weiten nicht so hoch, wie bei fossliem.
ich will der sache nciht so recht trauen....
01.04.2010
LeLe hat geschrieben:
Hey Gerrit,
echt interessant, was die DB alles für die Umwelt tut- das überrascht mich echt positiv!!
Super struckturierter Artikel und der Kurzfilm ist echt super....
LG und Danke für die Infos
Lena
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