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Ein Dorf


namens Erde


© WWF
Mongolen - Das Reitervolk der Steppen


von RichardParker
25.03.2015
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Hallo meine Lieben!

Die Mongolei ist ein Land in das ich schon immer mal reisen wollte. Die weiten Steppen und ihre Bewohner faszinieren mich. Heute nehme ich euch mit, auf eine imaginäre Reise, mitten ins Herz der Mongolei.

Die Mongolei ist das höchstgelegene Land der Erde. Begrenzt wird es im Westen durch den Gipfel des Altai und im Süden von der Wüste Gobi, die in einigen Teilen komplett unbewohnbar ist. Zwischendrin erstrecken endlose Steppen die grasbewachsen sind. Ein Drittel aller Mongolen sind Nomaden, die im Wechsel der Jahreszeiten durch die Steppen des Landes ziehen. Die anderen zwei Drittel leben in Städten.

Dem rauen Klima hierzulande ist zu verdanken, dass die Steppen über die Jahrhunderte nahezu unberührt blieb, Einwanderer sind eine Seltenheit. Pferde sind die Lieblingstiere des Volkes und fundieren gleichzeitig als Symbol der Nation. Die Tiere sind in besonderem Maße ausdauernd und kräftig. Sie leben ganzjährig im Freien. Die Mongolei ohne Pferde ist fast unvorstellbar. Gute Reiter sind sehr geschätzt, Pferde jedoch noch mehr.

Die Mongolen sind vielfältig, neben Pferden züchten sie auch Yaks, Schafe, Ziegen und die widerstandsfähigen Kamele Zentralasiens. Die Menschen, die als Nomaden leben, ernähren sich von Milchprodukten, Fleisch und Mehl. Alles Grün dient als Viehfutter.

Im Juli findet das wichtigste Fest der Mongolen statt, das Naadam-Fest. Über drei Tage werden Pferderennen, Wettbewerbe im Bogenschießen und Ringkämpfe ausgetragen. Die Zuschauer aus allen Teilen des Landes erzählen und singen. Die Reiter der Pferderennen sind zwischen vier und zehn Jahre alt.

Das Haus der Mongolen wird ger genannt, diese sind leicht transportierbar und innerhalb von dreißig Minuten errichtet. Das Gerüst besteht aus hölzernen Stangen und Gittern, es ist rund. Die einzelnen Teile werden mit Lederriemen und Nieten fixiert. Über das Gerüst werden weiße Filzmatten gelegt und befestigt. Die Öffnung im Dach lässt Licht und Luft ins Innere. Einige gers sind bunt und mit vielen Möbeln ausgestattet.

Die Schrift der Mongolen ist nach fünfzigjähriger Vernachlässigung endlich ein wichtiger Teil der Kultur geworden.

Text: Lara Hagedorn (RichardParker)

Bildquellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mongolei#/media/File:DeerstoneMGL.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/Mongolisches_Pferd#/media/File:Mongolian-horse.jpg

Textquelle: Menschen dieser Welt, DK

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Kommentare (3)
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27.03.2015
tessalange00 hat geschrieben:
Echt ein Klasse Bericht! Der Text ist sehr informativ und nicht zu lang aber auch nicht zu kurz. Wenn man angefangen hat zu lesen, dann bis zum Ende :)
26.03.2015
Lisa18 hat geschrieben:
Vielen Dank für den sehr schönen Bericht über ein ebenso faszinierendes Volk! Ich finde, es wahrlich bewundernswert wie die Menschen in solchen Gebieten leben. Wie sie mit den einfachsten Mitteln Häuser und Gerätschaften bauen, ist schlichtweg Wahnsinn, denn auf solch eine Idee, muss man erstmal kommen!
26.03.2015
FenyaM hat geschrieben:
Wow, ein wirklich interessanter Bericht, sehr überzeugend und er verleitet dazu, sich dieses Land einmal selber anzusehen.
Sind die Filzmatten die für die Häuser benutzt werden denn wasserdicht und kann man das Loch im Dach auch schließen? Ich denke Mal auch in der Mongolei regnet es ab und zu...
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