Entdecke die Natur!


Ein Dorf


namens Erde


© WWF
Hawaii - Sommer, Sonne, Sonnenbrand


von Laurii
16.09.2014
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Hallo liebe Community!

Seit genau 1 Woche lebe ich nun auf der Insel Oahu und laufe (wie viele anderen auch) im „Rote-Krabben-Style“ rum. Zumindest habe ich dadurch schon mal gelernt: Komplette Neuankömmlinge erkennt man an ihrer weißen Haut. Die rot verbrannten Gestalten, sind die die schon 1-2 Wochen auf den Inseln sind und die Braunhäutigen sind entweder Einheimische oder Touristen, die sich schon länger auf den Inseln aufhalten.
Aber fangen wir mal ganz von vorne an:

Nachdem der Koffer endlich mit dem richtigen (und erlaubten) Gewicht von 23 Kilo gepackt war, ging es am folgenden Tag mit dem 1 Flieger nach Los Angeles. Wir hatten eine wirklich schöne Flugroute, die sogar über Grönland geführt hat. Als ich also nach kurzer Schlafphase die Fensterklappen wieder geöffnet habe, konnte ich eine wunderschöne Schneelandschaft erkennen (die ich zuerst für Wolken gehalten habe) mit dutzenden von Schneeüberzogenen Bergen. So eine Landschaft habe ich vorher noch nie gesehen!
 

 

     

Und auch beim Flug über amerikanisches Festland gab es einiges zu sehen, was man so aus Europa nicht kennt. Straßen, die einfach nur gerade Striche waren und Meilenweit nur gerade aus führten.

 Klar definierte Linien, wo Wald abgeholzt wird und wo nicht. Dieser Anblick hat mich leicht geschockt.

Als wir letztendlich über LA flogen, wurde mir erst bewusst, dass die amerikanischen Städte wirklich so groß sind, wie alle berichten. Wenn nicht sogar größer ;). Nachdem wir auf dem 3. Größten Flughafen der USA gelandet sind, hatten wir ungefähr 2 Stunden Zeit, um unsere Koffer zu holen, sie durch den Zoll zu bringen und wieder neu einzuchecken. (Es ist nicht soo schwierig, wie es sich anhört.) In der Maschiene nach Honolulu wurde man mit Hawaiianscher Musik schon auf seine Enddestination eingestimmt. (Und auch auf die amerikanische Lebensweise, da auf amerikanischen Flügen, alles (sein es diese 0.05 Liter Becher Wasser, die man zwischen durch bekommt) Geld kostet.
Auf dem Flughafen von Honolulu, wurden alle Reisenden von unserer Organisation mit einem Shuttle abgeholt. Die Fahrer trugen typisch hawaiiansiche Hemden und haben uns einen zur Begrüßung einen Lei-Kranz übergeben.
Hier habe ich den lila Lei-Kranz auf meinem Kopfkissen gelegt. Ein hawaiianisches Sprichwort besagt, das man seinen Lei-Kranz nie wegschmeißen soll, da dies Unglück bringt. So vertrocknet er also neben meinem Bett ;D
 

Nachdem wir in unserer Unterkunft angekommen waren, haben wir unsere Mitbewohner der Zimmer kennengelernt. Ich bin in einem 3 Zimmer mit einem Mädchen aus Korea und einem aus Japan untergebracht, was mich am Anfang leicht irritiert hat, da ich irgendwie nur Europäer im Kopf hatte (ich weiß auch nicht warum), aber letztendlich finde ich es richtig gut, da ich so Kulturen kennenlernen kann, mit denen ich vorher noch gar nicht wirklich in Verbindung gekommen bin. So wird einem auch klar, dass Menschen asiatischer Herkunft eine andere Einstellung zur Energie und Umwelt haben. Da Strom auf Hawaii wohl teuer ist (was uns zumindest so gesagt wurde), wurden wir gebeten das Licht nach verlassen der Zimmer immer aus zu schalten. Jedes Mal wenn ich jedoch ins Zimmer komme, brennt unsere Lampe, obwohl keiner da ist.
Ein anderes japanisches Mädchen hat mir erzählt, dass sie in ihrem Heimatland sehr auf Reinlichkeit des Körpers achten und jeden Tag ein Bad nehmen. Wenn das nicht möglich ist dann nehmen sie eine lange Dusche, und waschen sich mehrmals, damit sich der Dreck auch wirklich vom Körper löst.
Aber um zum Thema zurück zu kommen: mit meiner Mitbewohnerin aus Korea verstehe ich mich wirklich gut. Das Mädchen aus Japan ist erst vor 1 Stunde in unser Zimmer gekommen, da sie für 2 Wochen ihre Familie in Japan besucht hat.

In den ersten Tagen wurden wir „Neulinge“ also in die Schule eingeführt und durch Waikiki geführt. Dem Schriftlichen Test, den wir in unseren Heimatland machen mussten folgte ein mündlicher Test vor Ort, damit man in das richtige Lernlevel eingestuft wird.
Da wir in der Residenz wohnen, müssen wir uns selbst verpflegen. Also ging es am folgenden Tag zu Walmart. Wer Walmart nicht kennt: Es ist ein riesiger Laden, wo man ALLES kaufen kann und zwar zu billigeren Preisen, als in den Tourishops, von denen wir umgeben sind, da wir im Herzen von Waikiki wohnen. Nachdem ich drei Mal orientierungslos zur gleichen Ecke gelaufen bin und mich letztendlich zur Kasse durchgefragt habe :D hatte ich schließlich alles zusammen und war nach den vielen neuen Eindrücken ziemlich müde.
Am Mittwoch waren wir das erste Mal am Waikikibeach schwimmen. Manche haben sich bereits ein Surfbrett ausgeliehen und versuchten sich am Wellenreiten.
An dem Nachmittag habe ich auch gleich gelernt, das der Weihnachtsmann nicht vom Nordpol kommt, sondern aus Hawaii!

In den folgenden Tagen hatte ich meine erste Hulastunde und meinen ersten Surfversuch. Surfen ist anstrengender und schwieriger als es aussieht. Zuerst muss man etwas weiter ins Meer hinauskommen (was schon mal ziemlich in die Arme geht). Dann muss man einen Platz mit den richtigen Wellen finden. Meistens gehen sie genau an einem vorbei. Und wenn man dann mal eine Welle erwischt, heißt es: paddeln, paddeln, paddeln und versuchen aufzustehen. Das Aufstehen hat bei mir noch nicht funktioniert, aber ich habe noch 9 Monate Zeit um zu üben. Vor zwei Tagen habe ich mir auch ein eigenes Surboard gekauft, damit ich mich jederzeit in die Wellen schwingen kann.

 Surftruppe

1 Hula Tanzversuch

Was auch ein ganz großes Event war, war die Premiere der 5. Staffel von Hawaii 5 0. Am Strand von Waikiki wurde eine große Leinwand aufgebaut. Es gab viele Essensstände und einen roten Teppich, wo ab 6 Uhr alle Schauspieler und Mitwirkende am Film zur Bühne gegangen sind. Für mich als riesen Hawaii 5 0 Fan, kann ein Auslandsaufenthalt ja eigentlich gar nicht besser beginnen. Das Beste ist einfach, dass ich jetzt bei den Folgen von Hawaii 5 0 die Orte des Geschehens meistens wiedererkenne und sagen kann ohh da war ich heute Morgen 
Auch einen Trip zum Diamond Head haben wir schon hinter uns. Hier eine kleine Kurzinformation dazu:

Diamond Head (Leahi)
Eines der berühmtesten Wahrzeichen Hawaiis ist der Diamond Head, ein 231 Meter hoher Tuffsteinkrater. Er liegt 5 Minuten östlich von Waikiki. Wenn man sich im Internet Bilder von Honululu ansieht, hat man meistens Aufnahmen, von der Skyline Honolulus und im Hintergrund sieht man den Diamond Head hervorragen.

Seinen Namen bekam der Krater von britischen Seemännern im 19. Jahrhundert. In dem glauben, im Krater Diamanten gefunden zu haben, tauften sie ihn dementsprechend „Diamond Head“. Später stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei den Diamanten nur um Kalzitkristalle handelt, die wertlos waren.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Krater als strategischer militärischer Aussichtspunkt genutzt. Ab dem Jahr 1958 als Naturdenkmal benannt und heutzutage ist er ein beliebtes Wanderziel mit wunderschönem Panoramaausblick über Waikiki.
 

     

Quelle: http://www.gohawaii.com/de/oahu/regions-neighborhoods/honolulu/leahi-diamond-head

Das nächste mal folgen wieder ein paar sachlichere Berichte über Natur, Kultur und Leute und nicht so viel über mich ;) Es sei denn natürlich, ihr wollt mehr erfahren :)

Viele lieben Grüße aus Hawaii
Laurii

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Kommentare (8)
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Sortieren nach Aktualität:
29.09.2014
Zweitagsfliege hat geschrieben:
Spannend! Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. :)
27.09.2014
Laurii hat geschrieben:
Education First, kurz: EF ;)
24.09.2014
Johannisbeere1502 hat geschrieben:
@Laurii: Über welche Organisation geht das?
20.09.2014
Laurii hat geschrieben:
Nein ich mache keinen Schüleraustausch sondern ein sogenanntes Studienjahr ;)
19.09.2014
OekoTiger hat geschrieben:
Cool!
18.09.2014
Nadja98 hat geschrieben:
Toller Bericht, aber du kannst auch gerne mehr über deine Erlebnisse schreiben, das ist echt interessant, wie sich die Kulturen voneinander unterscheiden :)
Was genau machst du denn in Hawaii, einen Schüleraustausch?
17.09.2014
Sunlight hat geschrieben:
Sehr schön und vor allem schöne Fotos :) Es freut mich, dass Du schon so einen schönen Start auf Hawaii hattest!
17.09.2014
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
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