Entdecke die Natur!


Ein Dorf


namens Erde


© WWF
Größte Schutzorganisation für Geparden und Leoparden


von Lena114
14.02.2010
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Wissenswertes: Der Gepard [Acinonyx jubatus] ist das schnellste Landsäugetier der Erde, er erricht kutzzeitig eine Geschwindigkeit von 120kmh. Er gehört zu den Kleinkatzen [Felinae] und beheimatet Afrika und Westasien. Der Gepard erreicht eine Körperlänge von 1,0-1,5m. Im Gegensatz dazu zählt der Leopard [Panthera pardus] zu den Großkatzen [Pantherinae] und erreicht eine Körperlänge von 0,9-1,9m. Einige Leoparden sind ,,stark gefährdert´´, der Amur Leopard zum Beispiel gilt als ,,vom Aussterben bedroht´´. Schätzungen von 2007 belegen, in freier Wildbahn kommen nur noch ca. 40-60 Individuen vor. Warum die Tiere so bedroht sind?...liegt hauptsächlich zu früheren Zeiten an der sehr beliebten Trophäenjagd. In denen Europäer, vom sicheren Rücken eines Elefanten aus, einen vom Treiber aufgeschreckten Tiger abschossen und dessen Fell oder präparierten Kopf  im Haus aufhingen. Aber auch der heute noch sehr beliebte aber illegale Handel von Pelzen, der von sämtlichen Artenschutzübereinkommen verboten ist. Dennoch fallen viele Tiere den Wilderen zum Opfer, weil sich mit Fellen hohe Gewinne auf der Schwarzmarkt erzielen lassen. Aber auch für die traditionell chinesische Medizin fallen viele Tiere unbelehrbaren Menschen zum Opfer.

altDie größte Schutzorganisation für Geparden und Leoparden: In Namibia, zwischen der Hauptstadt Windhuk und dem Etoscha-Nationalpark, liegt in Okonjima die größte Schutzorganisation für Geparden und Leoparden. Diese ist eine der größten Privatorganisationen weltweit. 1992 wurde sie von der Familie Hanssen mit einer größe von 400 Hektar gegründet und bisher auf 16.000 Hektar erweitert worden. Es entwickelte sich nicht nur die eigentliche Tierschutzorganisation sondern auch eine Tierklinik. Höchste Priorität besteht darin die Wildkatzen zu schützen, Wissen über sie zu vermitteln, kranke und verletzte Tiere zu versorgen und natührlich das Beobachten und Erforschen dieser eleganten Raubkatzen. Vor allem setzen sie sich mit den Farmer der Region auseinander, denn die müssen im Umgang mit den seltenen Katzen vorbeugende Maßnahmen vermittelt bekommen. Nachdem ein Leoparde oder Gepard ein Kalb eines Farmers gerissen hat, sieht dieser nur die einzige Möglichkeit das Tier zu erschießen. Ihnen werden dann folgende Maßnahmen erklärt wie zum Beipsiel: die Weiden durch Elektrozäune zu schützen, Schafe durch Hütehunde zu beaufsichtigen, langhornige Bullen oder eine aggressive Rinderrasse einzustellen. Damit verdirbt man den Raubkatzen den Appetit auf Kälber- sie jagen dann leiber Antilopen.  

altNamibia beherbergt ein viertel der Afrika weiten Geparden Populationen, das sind geschätzte 2500 Exemplare. Derzeit befinden sich 100 Wildkatzen auf Okonjima, vorallem Geparden und verwaiste Tierbabys. Viele dieser, meist noch sehr jugen Tierkinder, haben ihre Mutter verloren die zum Opfer sämtlicher Farmer wurden. Wenn sie Alt genug sind werden sie ausgewildert. Gäste die diese Artenschutzorganisation besuchen, haben die einmalige Gelegenheit diese wundervollen und eleganten Tiere aus nächster Nähe zu Beobachten. Die Einnahmen aus dem Gästebetrieb dienen der zusätzlichen Unterstützung der Organisation. Zusätzlich erhalten sie finanzielle Unterstützung von der britischen Organisation Tusk Trust.

Was der WWF für die bedrohten Arten macht: Der WWF engagiert sich im Schutzgebiet Dzanga-Sangah für den Erhalt des Trobenwaldes und bemüht sich auch um den Schutz der Wälder der russischen Amur-Region. Der Schutz dieser Lebensräume kommt den bedrohten Arten des Leoparden zugute. Zusätzlich fordert der WWF, um das Überleben der Leoparden sicher zu stellen, die verstärkte Forschung der Populationsetwicklung und -biologie des Leoparden. alt

Quellen: Die Welt (23.Januar.2010) http://rhinoafrika.co.za/reiseziele/namibia_reisen/namibia_reiseziele/etosha_national_park/etosha_lodges/okonjima_main_und_bush_camp/

WEB_233255: Amur Leopard © David Lawson / WWF-UK
WEB_58771: Afrikanischer Leopard © Martin Harvey / WWF-Canon
WEB_108510: Gepard © Martin Harvey / WWF-Canon
 

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Kommentare (3)
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16.02.2010
flojo123 hat geschrieben:
es ist schön zu wissen das es leute gibt die sich auch um ihre umwelt beziehungsweide um die flora und fauna allgemein kümmert wenn es immer weniger tiere gibt es zum beispiel auch weniger fressen für andere oder gar keine beute mehr nun das betrifft den leopard nun nicht direkt aber wir müssen aufwachen und nicht nur an uns denken oder sagen (ach wie soll ich das machen ich habe doe tiere lieb aber habe kein geld für sie )
sowas ist unfair ich kenne leute die sind bitter arm aber spenden viel geld an wohltätigkeits verbände und ich finde wir sollten endlich aufwachen und anfangen freiraum für diese tiere zu beschaffen!
mfg flo
14.02.2010
SammyJo hat geschrieben:
Ich finde das gut das es immer mehr Spenden und Schutzorganisationen gibt!!
Die Leoparden und Geparden müssen einfach geschützt werden die Tiere sind so einzigartig und man kann viel von ihnen Lernen!
LG SammyJo
14.02.2010
midori hat geschrieben:
Danke für den Bericht. Schön zu wissen, dass es doch noch Menschen gibt, die sich um diese wundervollen Tiere kümmern. Möge das Projekt von Erfolg gekrönt sein (:
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