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Ein Dorf


namens Erde


© WWF
Geistertaxis, Strom aus der Straße und Öko-Pendeln


von clarawest
04.11.2011
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Neues aus der elektromobilen Welt

Nicht nur, weil uns die fossilen Brennstoffe in bald ausgehen, sondern auch wir gemeinsam CO2-Emissionen reduzieren müssen, ist Elektromobilität für viele der Favorit als Fahrzeugtechnik der Zukunft. Besonders, wenn es mit regenerativen Energien betrieben wird, macht dem Elektroauto im Vergleich zu anders betriebenen Autos in Punkto „Öko-Faktor“ so schnell keiner Konkurrenz.

Vielerorts macht man sich daher Gedanken darum, wie und wo Elektromobilität in Zukunft eingesetzt werden kann. Hier ein paar spannende Beispiele:

In Tsukuba Science City, dem Silicon Valley Japans, wo viele Wissenschaftler arbeiten und leben und das den Ruf hat, besonders grün zu sein, ist seit Neuestem das Segway-Fahren erlaubt und sogar erwünscht: Die elektrisch betriebenen Ein-Mann-Fahrzeuge auf zwei Rädern werden hier testweise als Pendel-Gefährt und Auto-Ersatz von und zur Arbeit von den dort arbeiteten Angestellten genutzt.

Der deutsche Erfinder Charly Schorr meldete kürzlich Patent auf ein System an, mit dem Elektroautos auch über lange Strecken, ohne zwischendurch aufzuladen, durchhalten: Ähnlich wie bei einer Carrera-Bahn kommt der Strom direkt aus der Straße, ergänzt durch Wechselrichter am Straßenrand, die ein elektromagnetisches Wechselfeld entstehen lassen. Diese Technik könnte z.B. für Autobahnen spannend sein: In der Zeit, wo das Auto auf der Stromstraße fährt, wäre kein Strom aus dem Akku notwendig und könnte sogar während der Fahrt aufgeladen werden.

In Abu Dhabi sollen bis 2030 gar keine Autos mehr fahren. Stattdessen plant man, elektrisch betriebene, CO2-neutrale „Geistertaxis“ zu bauen, in die man nur einsteigen und seinen Zielort auf einem Touchscreen eingeben muss. Der Strom hierfür soll vollständig aus Solar- und Windkraft gewonnen werden.

Besonders die noch recht kurze Reichweite und die lange Ladezeit der aktuellen Modelle sind im Moment im Fokus der Forschung. Doch nicht nur: Im Stromnetz der Zukunft wird die Autobatterie auch als Stromspeicher gebraucht. Wissenschaftler befassen sich mit der Frage, wie die Batterie das Ökostromnetz der Zukunft stützen kann. Es gibt noch einige Herausforderungen!

Wie wäre es, selbst einen Beitrag zu leisten, dass Elektroautos länger fahren, überall aufgeladen werden und sogar Stromspeicher werden können? Klingt spannend?
Dann bewirb Dich bis zum 2.12.11 beim 2°Campus! www.2-grad-campus.de

Fotos: © National Geographic Stock / Tyrone Turner / WWF

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Kommentare (2)
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03.12.2011
LaLoba hat geschrieben:
Da sag ich nur: Willkommen in der Science-Fiction-Welt! Das klingt schon irgendwie gruselig mit den Geistertaxis, oder? ;-) Naja mal sehn was draus wird. Eine Stadt ohne Autos klingt ja schon irgendwie vielversprechend. Da bin ich mal gespannt, wie sich das weiterentwickelt.
04.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Klingt spannend :)
Bin mal gespannt, was davon alles in die Tat umgesetzt wird und vorallem was auf dem freien Markt der Masse zur Verfügung gestellt werden kann.
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