Entdecke die Natur!


Ein Dorf


namens Erde


© WWF
Eine interessante kleine Insel namens Bali


von Cata
05.08.2010
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100 P

1. Bali im allgemeinen
2. Wie die Bewohner ihre Reisfelder bewässern
3. Geckos
4. Banjanbäume
5. Die weißen Reiher aus Petulu
6. Die negativen Seiten des Verhaltens der Bewohner
7. Der Bali-Tiger ist ausgestorben
8. Mein Fazit


1. Bali im allgemeinen


Bali ist eine der vielen Inseln von Indonesien.
Früher war Bali größtenteils von tropischem Fechtwald bedeckt. Doch dadurch, dass sie die Städte ausgebreitet haben, und die Bewohner angefangen Ackerbau und Viehzucht zu betreiben ist dies sehr zurückgegangen.
Heute sind in Bali auf engstem Raum bis zu sechs Vegetationszonen anzutreffen:
Tropischer Trockenwald
Er bedeckte früher vor allem den trockenen Norden und Westen, wo die Trockenzeit bis zu acht Monate dauern kann.
Tropischer Nebelwald
Der Tropische Bergwald war früher auf allen Bergspitzen oberhalb von 800 bis 1 500 m vorhanden. Heute sind kleine Reste übrig geblieben. Diese Wälder sind sehr wichtige Wassereinzugsgebiete für die darunter liegenden, zum Teil dicht besiedelten Gebiete und bilden einen wirksamen Schutz vor Erosionen.
Feuchtsavanne
Die Feuchtsavanne Balis ist ähnlich wie die Feuchtsavanne in Ostafrika. In Bali gibt es vor allem auf der südlichen und trockenen Halbinsel Feuchtsavannen, wo der Boden mehrheitlich aus Kalk besteht und dieser deshalb wenig Wasser speichern kann.
Mangrovenwälder
Sie wachsen im Gezeitenbereich von Flüssen und Meeresküsten. Die einzigen Mangrovenwälder befinden sich im Südosten und Westen Balis.
Lavalandschaft
Diese vegetationslosen Lavalandschaften sind in der Nähe der Vulkankrater zu finden.
Kulturlandschaft
Sie nimmt heute den größten Teil der Insel ein.

 

 

2. Wie die Bewohner ihre Reisfelder bewässern


An einem Tag meines Baliurlaubs haben wir eine 3 stündige Fahrradtour durch die Natur von Bali gemacht. Hier wir sehr viel Reis angebaut. Und dabei haben die Balinesen sich ein sehr taktisches und wassersparendes Bewässerungssystem ausgedacht. In den Bergen liegen mehrere große Seen, die sich in der Regenzeit sehr gut auffüllen. Von dort zapfen die Balinesen ihre offenen Wasserleitungen ab, die über die ganze Insel führen. Sie sind vielleicht so groß wie ein Bach am Wassergraben an der Straße bei uns. Aus diesen „Bächlein“ wird auf die Reisterrasse Wasser abgeleitet. Diese Terrassen sind stufenartig angelegt. Das Wasser fließt auf die oberste Stufe und wenn der Reis dort ordentlich im Wasser steht geht es stufenweise weiter nach unten wie bei einem Brunnen. Unten fließt der Rest wieder in den Bach hinein, und auf zur nächsten Plantage.
Ich finde dass eine total tolle Lösung Felder zu bewässern. Sie arbeiten mit der Natur zusammen, und brauchen nicht die ganzen Geräte wie wir. Und das funktioniert obwohl es dort nur zwei Regenzeiten im Jahr gibt! Ansonsten ist es sehr heiß dort. Diese Nassreisorte kann 3-mal pro Jahr geerntet werden.


3. Geckos


Geckos leben schon seit 50 Millionen Jahre auf der Erde und haben sich in der Zeit auf allen Kontinenten ausgebreitet. Sie haben eine sehr gute Anpassungsfähigkeit, weswegen sie sich in den verschiedensten Klimazonen zu Hause fühlen. Ein Gecko ist eine Art Echse, die zwischen 4 und 40 cm groß werden kann. Es gab mal eine Geckoart auf Neuseeland, die bis zu 60 cm groß geworden ist, die aber leider vollkommen ausgestorben ist. Die meisten Geckoarten sind nachaktiv, weswegen ihre Hautfarbe auch nicht sehr auffällig ist. Der Helmgecko ist das im Moment einzige Wirbeltier, von dem man weiß, dass es auch nachts Farben erkennen kann. Wir hatten in dem Haus in dem ich gewohnt habe einen etwa 20-25 cm großen Gecko wohnen. Sie sind sehr scheue Tiere, und man braucht sie, genauso wie die anderen Echsen, die dort überall rumlaufen, um Mücken und Fliegen zu fangen.


4. Banyanbäume


Banyanbäume sind etwas ganz besonderes wenn du vor ihnen stehst. Erst mal siehst du einen ganz normalen ca. 20 Meter hohen Baum. Doch wenn du genauer hinschaust, hängen nicht nur Blätter an den Ästen. Dieser Baum sendet auch Luftwurzeln zum Boden. Das heißt am Ast wächst eine Wurzel runter. Somit kann der Baum sich weiter ausbreiten, und von einer größeren Entfernung zum Stamm Wasser und Substrat aus dem Boden ziehen. Das Bild dieses Artikels zeigt einen Banyanbaum.


5. Die weißen Reiher aus Petulu


In Petulu, einem kleinen Dorf, was noch zu Ubud gehört, sammelt sich jeden Abend um 17-18 Uhr ein Schwarm weißer Reiher in den Bäumen. Laut der Sage sind dies die Seelen der gestorbenen aus diesem Doof. Früher kamen mal schwarze Reiher, und nun sind es weiße. Es ist super mit anzusehen, wenn sich diese Vögel in den Bäumen sammeln. Warum genau sie dort hinkommen, weiß keiner.


6. Die negativen Seiten des Verhaltens der Bewohner


Die meisten Bewohner dort bewegen sich mit Motorrädern vorwärts. Doch dies sind noch 2 Takter Motoren, das heißt sie verbrauchen viel mehr Sprit als unsere Motorräder hier, und auch als die meisten Autos. Doch sie haben eben kein Geld für ein besseres Motorrad oder gar ein Auto. Außerdem müssen sie dort viele Klimaanlagen haben. Doch nur dort wo wir Touristen sind. In den Hotels und Verkaufsläden. Sie Selber besitzen keine dort wo sie wohnen, doch für uns muss alles recht gemacht werden. Doch diese Klimaanlagen sind Gift für unsere Umwelt. Sie sind schädlicher als die normale Heizung. Außerdem haben sie dort keine ordentliche Möglichkeit ihren Müll zu entsorgen. Er wird oft einfach am Straßenrand verbrannt.


7. Der Bali-Tiger ist ausgestorben


Der Bali-Tiger ist durch Ausrottung ca. 1940 ausgestorben. Das ist sehr schade, denn diese Art Tiger gibt es nur nicht mehr. Wie man hier in einem Artikel lesen kann, fand deshalb die Tigerkonferenz auf Bali statt. Hoffentlich können andere Tigerarten dadurch gerettet werden. Doch ich möchte eins klar stellen, dies ist nicht die alleinige Schuld der Einheimischen, sondern der z.B. Norweger, die Bali besiedelt haben, und das Fell etc. so toll fanden. Es gibt von diesem Tiger nur noch einzelne Teile wie ein Gebiss in einem Museum dort zu sehen. Sehr schade!!!!!


http://www.wwf-jugend.de/entdecken/der-tiger/artikel/tigerkonferenz-auf-bali;1488

(hier kommt ihr zum Bericht über die Tigerkonferenz auf Bali,ich habe ihn mit erlaubnis der Autorin hier drinne stehen!!!)

 

8. Mein Fazit


Die Leute dort leben viel mehr in der Natur und mit ihr, als wir. Das könnte auch daran liegen, dass sie sich einfach nichts anderes leisten können. Das Problem ist aber dadurch auch, dass sie kein Geld für umweltfreundliche Autos oder sauberes Wasser aus dem Hahn haben. Dort wird das Wasser aus dem Graben an der Straße zum waschen genommen. Dort ist das normal, aber für uns unvorstellbar. Demensprechend müssen die Familien dort aber erst mal schauen, dass sie selber durchkommen, bevor sie sich Gedanken machen können über ihre Umwelt. Dort ist der Tiger schließlich ausgerottet worden. Aber das ist nicht die Schuld der Bevölkerung sondern unsere, da wir uns diese Tigerfelle und so gewünscht haben. Sie wollen nur verkaufen, und müssen dies auch, sonst sterben sie.


Quellen: Teilweise das Internet, unser Führer bei der Fahrradtour und eigene Erfahrungen.
 

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
06.08.2010
Cata hat geschrieben:
tja das mit den bildern ist leider so eine sache, bei mir funktionier das irgentwie nicht. und wenn ich welche in ein album hochladen will, sind sie zu groß. sry
06.08.2010
midori hat geschrieben:
Ein interessanter Artikel. Vorallem die Reisbewässerung fasziniert mich. Aber warum keine Bilder?! *___________*
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