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Die Färöer Inseln- Ein Reisebericht (Teil 4)


von Ronja96
19.10.2015
3
5
100 P
Tags: Färöer

Am vierten Tag haben wir eine Wanderung von Vestmanna aus geplant. Jedoch bekamen wir von dem Fahrer, einem Einheimischern den Tipp, lieber an einer anderen Stelle zu wandern, da es wahrscheinlich sehr nebelig dort werden könnte. Er schlug uns aber vor, dass wir von Hellur aus wandern, welches im Westen der Insel Eysturoy liegt, und etwa 30 Einwohner zählt. In diesem beschaulichen Dorf zeigte uns unser Fahrer, der hier aufgewachsen ist, die sogenannten Trollsteine. In diesen Steinen wohnen demnach Trolle. Aber neben Trollen gehören auch Elfen und Gnome zu den Wesen, die die Färöer Inseln bewohnen. Es werden sogar extra Beauftragte abgestellt, die herausfinden, ob man sein Haus an einer bestimmten Stelle bauen kann oder nicht. Schließlich möchte keiner die Trolle, Elfen und Gnome in ihrem Gebiet eingrenzen.

Hellur

 

Die Trollsteine

 

 

Von den Trollsteinen aus, zeigt uns der Fahrer auf der gegenüberliegenden Seite einen Hang, den wir hochgehen können. Allerdings erschließt es sich uns nicht gleich, an welcher Stelle wir den Hang hochgehen sollen, denn es sieht überall gleich steil aus. Als wir an der Stelle angekommen sind, wo wir angeblich hochgehen können, ist mir immer noch nicht klar, wo der Weg sein soll. Und auch unsere Reiseletung fragt, ob wir wohl lebend auf der anderen Seite ankommen, doch der Fahrer lacht nur, und meint, dass wir auf jeden Fall lebend auf der anderen Seite ankommen. Also gehen wir los und wandern im Zick-Zack den Berg hoch. Der Weg ist sehr steil, schmal und auch rutschig. Vor jedem Schritt muss man nochmal genau hinschauen, wo man eigentlich hintritt, um nicht gleich den ganzen Berg herunterzukugeln. Ich bin wirklich froh als wir die erste Etappe geschafft haben, und wir auf Hellur herunterschauen können:

Heute scheint sogar die Sonne, und man kann sogar die Jacke ausziehen, da es 18°C sind, und es windstill ist. Wir gehen immer höher und schauen uns die Schafe, Moose und vielen Steine an, die es hier zu sehen gibt. Schließlich kommen wir an der höchsten Stelle für uns heute an, etwa 360m hoch, und können schon Fuglafjørður sehen, die Stadt, die wir nach dem Abstieg erreichen werden.

 

Endlich oben!

 

Wir können schon einen Blick auf Fuglafjørður erhaschen.

Doch zunächst legen wir eine Pause ein, und genießen das tolle Wetter. Danach machen wir uns an den Abstieg, wo man immer mal wieder in kleine Bäche oder in Schlamm trat, die unter hohem Gras versteckt waren.

In Fuglafjørður gehen wir am Hafen entlang und erleben hier schon das Großstadt-Flair der Färöer Inseln. Denn mit 1500 Einwohnern ist Fuglafjørður der fünftgrößte Ort auf den Färöer Inseln. Hier gibt es einige Geschäfte und ein Cafe:

Anschließend fahren wir noch zu der "heißen Quelle" der Färöer Inseln. Doch es ist gar nicht so leicht diese zu finden, denn man muss zunächst einen ziemlich steilen Abhang runtergehen und auch über glitschige Steine. Als wir die Quelle schließlich erreichen, muss ich zugeben, dass ich diese nicht sofort als Quelle identifizieren konnte, denn diese war nicht größer als eine Pfütze. Die Temperatur dieser Quelle liegt bei 15°C, was ich normalerweise nicht als heiß bezeichnen würde, aber hier ist es nunmal die "heißeste Quelle". Natürlich muss auch jeder einen Schluck dieser Quelle trinken, denn jedem soll Gesundheit beschert werden, wenn man davon trinkt. Und wenn zwei sich Liebende davon trinken, soll ihre Liebe weitere 50 Jahre bestehen.

Die heiße Quelle!

Nach unserer Rückkehr nach Gjógv und dem Abendessen, ging ich nochmal ans Wasser und genoss die Luft, die Aussicht und den Blick auf die vielen Vögel.

Hier kommt ihr zu meinem letzten Bericht über die Färöer Inseln.

 

 

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Kommentare (3)
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Sortieren nach Aktualität:
20.10.2015
Cookie hat geschrieben:
Du solltest einen Wandkalender mit diesen traumhaften Bildern herausgeben! ;-)
Danke für den schönen Bericht!
20.10.2015
OekoTiger hat geschrieben:
Super cooler Beitrag!
20.10.2015
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Hach...*Fernweh*....:-)
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