Menschen meinen oft, mehr wert zu sein als Tiere.
Wie sie zu diesem Schluss kommen ist mir schleierhaft.
Denn Tiere fragen nicht wer oder was du bist, lediglich wie du bist.
Und dann entscheiden sie, ob sich dich kennenlernen wollen und freunden sich eventuell mit dir an. So natürlich auch untereinander.
Davon erzählt das Buch "Unlikely Friendships" von Jennifer S. Holland.
Sie beschreibt 47 verschiedene Freundschaften und Phasen der Fürsorglichkeit.
So berichtet sie von dem Elefanten und dem Schaf, dem Bär und der Katze, der Ziege und dem Nilpferd, dem Leoparden und der Kuh, dem Pferd und dem Rehkitz, dem Hund und der Katze und den Küken, der Ratte und der Katze, dem Eisbär und dem Schlittenhund, der Schlange und dem Hamster und auch die Geschichte vom abgebildeten Pärchen: der Taube und dem Äffchen.
Wenn ich solche Bilder sehe, frage ich mich oft, wie wohl die Geschichte dazu geht.
Und hier werden die Geschichten erzählt.

Das Buch ist in englisch geschrieben und ist herzerwärmend.
Mich wundert es nicht, dass diese Tiere und auch andere, zu solchen Freundschaften in der Lage sind.
Eine Bekannte, die Kinder hat, sagte mir, dass sie kein Tierfan ist. Und Kinder sagen einem wenigstens, dass sie einen lieb haben.
Darauf habe ich ihr gesagt, dass Tiere es doch tun. Nur nicht mit diesen Worten.
Sondern mit Gesten und diesem ganz gewissen Blick der sagt:"Ich habe dich auch lieb!" :)
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Schöne Bilder und ein bestimmt interessantes Buch!
@lotte98: Ich glaube nicht, das "Tiere" die besseren Menschen sind! Menschen sind wie sie sind und "Tiere" sprich der Art entsprechend eben Tiere, mit ihren ganz speziellen, außergewöhnlichen und bewundernswerten Eigenschaften. Dazu müssen sie nun wirklich keine Menschen sein... ;)
und die bilder... hach, mir wird ganz warm ums herz!
Vllt werde ich das Buch kaufen.