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Umweltschutz als Trend Teil 2 - Kleidung und Möbel


von Nivis
13.07.2010
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79 P

(Teil 1 findet ihr hier)

‚Öko’, inzwischen eher Zeitgeist als Trend, ist ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Insbesondere beim Kauf von Lebensmitteln hat sich die Haltung und die Wachsamkeit vieler Konsumenten verändert. Herkunftsort, Produktionsweise oder Handlungsbedingungen werden hinterfragt.
Doch dass die ‚grüne Welle’ uns bereits eingefangen hat macht sich auch in anderen Bereichen bemerkbar:

 

alt                                  (Baumwollfabrik in Faisalabad, Pakistan © Mauri Rautkari / WWF-Canon)

 

Auch in der Textilbranche macht sich ein umweltbewusstes Kaufverhalten breit. Die Nachfrage steigt stetig, die Branche verändert sich.
Doch was genau unterscheidet Bio-Kleidung von normaler Kleidung?
Zum einen gibt es Unterschiede bei der Anbauweise. Hier wird bei Bio-Produkten besonders auf einen biologisch verträglichen Anbau geachtet, das heißt es werden weder Giftstoffe noch künstliche Farbstoffe verwendet, was mehrere Vorteile biete. Die Umwelt wird nicht belastet, der Käufer erhält eine garantiert schadstofffreie Ware und die Arbeiter, die an der Produktion beteiligt sind (z.B. beim Färbeprozess) müssen sich den Chemikalien nicht aussetzten, die z.B. ihre Lungen angreifen würden.
Ein weiterer, wichtiger Punkt ist hierbei noch, dass keine Pestizide verwendet werden.

 

alt         (Baumwollernter in Peru verdienen am Tag 3 $ © Edward Parker / WWF-Canon)


Doch natürlich werden nicht nur Pflanzen für die Herstellung von Kleidungsstücken verwendet, sondern auch Rohstoffe von Tieren wie die Wolle eines Schafes. Und hierbei wird bei Bio-Mode auf eine artgerechte Haltung der Tiere geachtet und sich dafür eingesetzt.
Damit der Verbraucher Produkte erkennt, die unter diesen Richtlinien hergestellt wurden, gibt es einige Siegel auf die man achten kann:

                          alt

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(Mehr Informaionen bezüglich dieser Siegel findet ihr hier.)


Durch die wachsende Nachfrage in den vergangenen Jahren konnte sich die Bio-Kleidungsindustrie weiterentwickeln. Wo biologisch zertifizierte Kleidung früher eher an Jutesäcke erinnerte, farblos und unbequem war, ist sie heute nicht mehr von anderen stylischen Klamotten zu unterscheiden.
Vor allem Frauen greifen immer öfter zu, aber auch Baby-Bio-Klamotten sind im Trend.
Natürlich gibt es auch einige Männer, die bewusst auf Bio-Siegel achten.

 

 

alt

Eine weitere Branche, die das neue Bio-Bewusstsein miterlebt, ist die Möbelindustrie.
Und um diesen Trend einzufangen haben sich in den 1990er Jahren eine Vielzahl von Möbelhäusern zusammengeschlossen und den ‚Europäischen Verband ökologischer Einrichtungshäuser e.V.’ gegründet, der derzeit aus 50 engagierten Möbelhäusern besteht.

alt


Außerdem bildete sich eine Tochtergesellschaft 'ÖkoControl, Gesellschaft für Qualitätsstandards ökologischer Einrichtungshäuser mbH', heraus, die es möglich machte die Bio-Möbel auszuzeichnen und damit von ‚normalen’ Möbelstücken abzugrenzen.

alt

„Sensibler Wohnen – Leben im Einklang mit der Natur“ lautet die Philosophie des Verbandes und das überzeugt:


Trotz Wirtschaftskrise konnten die Ökomöbelhäuser ein Wachstum verzeichnen. Bio-Möbel-Kunden kaufen also krisenfest und das verdeutlicht mehr als alles andere, dass ‚Öko’ nicht mehr nur Trend ist, sondern eine festgesetzte Überzeugung.
 

 

 

Quellen:
http://www.absolut-bio.de/bio-kleidung-ein-trend-der-sinn-macht/
http://biokleidung.org/fairliebt
http://biokleidung.net/
http://www.eltern.de/familie-und-urlaub/nachhaltig/Oekologische-Kleidung.html
http://www.oekocontrol.com/state/AB:navID.95/AA:navID.95/AC:-1.1830141323/
http://62.26.24.147/media/file/120024479/2220251531_int%28draft%29/2009.09-2+Biom%F6bel+Kunden+kaufen+krisenfest.pdf
 

 

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Kommentare (3)
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Sortieren nach Aktualität:
22.07.2010
greenworldangel hat geschrieben:
toller bericht ist beim einkaufen bestimmt hilfreich!
16.07.2010
Trulli hat geschrieben:
Wirklich gute Tipps.
Vieler dieser Logos und Labels kannte ich vorher gar nicht.
Danke für die guten Tipps =)
14.07.2010
Pusteblume hat geschrieben:
Danke für die guten Tipps. Finde ich wichtig, diese Logos und Labels besser zu kennen. Es gibt ja auch Fake-Labels, wo gar keine Natur geschützt wird, gerade bei Holz oder Papier aus Regenwaldbäumen.
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